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State of Decay 3 erscheint 2027 und enthüllt Gameplay

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State of Decay 3

Das erste Gameplay zu State of Decay 3 zeigt eine deutlich größere Spielwelt, Shared World Koop und tiefgreifende Überlebenssysteme.

State of Decay 3 hat beim XBOX Games Showcase 2026 seinen ersten umfangreichen Gameplay-Auftritt erhalten. Nach Jahren der vergleichsweise ruhigen Entwicklung präsentierte Undead Labs erstmals konkrete Spielszenen und beantwortete zahlreiche Fragen rund um das kommende Survival-Spiel. Die neuen Informationen liefern einen deutlich besseren Eindruck davon, wie sich der Nachfolger von State of Decay 2 weiterentwickeln wird.

State of Decay 3

Eine deutlich größere Welt mit Shared World Koop

Im Mittelpunkt der Enthüllung steht die neue Shared-World-Struktur. Statt einer klassischen Koop-Erfahrung können mehrere Spieler gemeinsam dieselbe Welt entwickeln und verändern. Entscheidungen wirken sich dauerhaft auf den Spielstand aus, unabhängig davon, welcher Spieler gerade online ist.

Laut Creative Director Kevin Patzelt gehörte dieser Wunsch zu den häufigsten Forderungen der Community. Spieler sollen gemeinsam Siedlungen errichten, Einrichtungen bauen und die Entwicklung ihrer Gemeinschaft vorantreiben können.

Dabei bleibt es den Spielern überlassen, ob sie gemeinsam als Gruppe agieren oder sich in unterschiedliche Regionen der Karte aufteilen. Durch das sogenannte Untethered Koop gibt es keine feste Begrenzung, die Spieler in unmittelbarer Nähe zueinander hält. Dadurch können mehrere Ziele gleichzeitig verfolgt werden.

Besonders interessant ist die Möglichkeit, bis zu drei verschiedene Basen innerhalb derselben Welt aufzubauen. Diese können unterschiedliche Schwerpunkte erhalten und gemeinsam zur Entwicklung der gesamten Gemeinschaft beitragen.

State of Decay 3

Die Spielwelt wächst massiv

Auch die Größe der Spielwelt wurde erstmals konkret eingeordnet. Nach Angaben von Undead Labs ist die Karte von State of Decay 3 etwa viermal größer als eine einzelne Karte aus State of Decay 2. Gleichzeitig steht die komplette Welt von Beginn an offen und kann frei erkundet werden.

Das eröffnet deutlich mehr Möglichkeiten für Erkundung, Ressourcensuche und den Ausbau der eigenen Siedlungen. Gerade das Erkunden bleibt weiterhin ein zentraler Bestandteil des Gameplays.

Wer Nahrung, Wasser und andere lebenswichtige Ressourcen benötigt, muss regelmäßig riskante Ausflüge unternehmen. Das bekannte Risiko-Belohnungs-Prinzip bleibt somit ein Kernbestandteil der Reihe.

State of Decay 3

Plague Nests werden zur neuen Bedrohung

Eine der größten Neuerungen sind die sogenannten Plague Nests. Sie stellen die nächste Evolutionsstufe der bekannten Plague Hearts aus State of Decay 2 dar. Dabei handelt es sich um dynamische Gefahrenzonen, die eigenständig auf die Aktionen der Spieler reagieren.

Die Entwickler beschreiben die Plague Nests als Gegner mit eigenen Zielen und Verhaltensmustern. Jede dieser Bedrohungen kann sich unterschiedlich entwickeln. Manche breiten sich schnell aus, andere konzentrieren sich auf eine Region und werden dort immer gefährlicher.

Dadurch soll jede Spielwelt einen eigenen Verlauf nehmen. Unterschiedliche Verhaltensweisen der Nester sorgen dafür, dass sich Spielstände deutlich voneinander unterscheiden. Spieler müssen ihre Strategien ständig anpassen und auf neue Situationen reagieren.

State of Decay 3

Das Kampfsystem erhält umfangreiche Verbesserungen

Auch die Kämpfe wurden umfassend überarbeitet. Eine scheinbar kleine Änderung soll laut Undead Labs große Auswirkungen haben. Während Spieler in State of Decay 2 nur über eine Nahkampfattacke verfügten, stehen nun zwei unterschiedliche Angriffe zur Verfügung.

Zusätzlich zu schnellen Angriffen gibt es nun kräftige Schläge, die mehr taktische Möglichkeiten eröffnen. Spieler können Gegner zurückdrängen, gezielt einzelne Zombies ausschalten und flexibler auf gefährliche Situationen reagieren.

Parallel dazu wurden die Zombies selbst weiterentwickelt. Verschiedene Gegnertypen besitzen nun deutlich stärker ausgeprägte Eigenschaften und Verhaltensweisen. Frisch infizierte Untote verhalten sich anders als stark verweste Exemplare. Gepanzerte Gegner wiederum stellen eigene Herausforderungen dar.

Diese Unterschiede sollen dafür sorgen, dass Begegnungen abwechslungsreicher und gefährlicher ausfallen.

State of Decay 3

Unreal Engine 5 soll die Qualität deutlich steigern

Undead Labs setzt bei State of Decay 3 auf die Unreal Engine 5. Laut den Entwicklern zeigt der aktuelle Trailer ausschließlich Spielszenen aus dem fertigen Spiel und verzichtet vollständig auf CGI-Sequenzen.

Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Darstellung der eigentlichen Gameplay-Perspektive. Viele der gezeigten Schulterkamera-Szenen entsprechen laut Studio direkt dem tatsächlichen Spielerlebnis.

Gleichzeitig betont das Team, dass die gezeigten Inhalte nur einen kleinen Teil des Gesamtumfangs darstellen. Neben den Kämpfen sollen vor allem Simulation, Gemeinschaftsmanagement und die Entwicklung der Siedlungen eine zentrale Rolle spielen.

State of Decay 3

Mehr Individualisierung durch Maker Culture

Ein weiteres wichtiges Konzept trägt intern die Bezeichnung Maker Culture. Die Idee dahinter besteht darin, dass Überlebende Gegenstände umbauen, reparieren und neu zusammensetzen, um daraus verbesserte Werkzeuge und Waffen zu erschaffen.

Im Trailer sind bereits mehrere Beispiele zu sehen. Dazu gehört etwa eine Machete mit zusätzlicher Sägezahnung oder improvisierten Verstärkungen aus Metall.

Diese Anpassungen dienen nicht nur der Optik. Jede Veränderung beeinflusst auch die Werte der Waffen. Zusätzliche Verstärkungen können beispielsweise die Zerstückelungskraft erhöhen, gleichzeitig aber mehr Ausdauer verbrauchen.

Das System soll sich zudem auf Einrichtungen, Rezepte und weitere Gameplay-Elemente ausweiten.

State of Decay 3

Spieltests laufen bereits

Während der Veröffentlichungstermin weiterhin für 2027 vorgesehen ist, befinden sich bereits erste Spieler in einer Alpha-Version des Spiels. Undead Labs plant, die Anzahl der Tester in den kommenden Monaten schrittweise zu erhöhen und später weitere Beta-Phasen anzubieten.

Das Studio möchte dabei zunächst erfahrene Spieler von State of Decay 2 einbeziehen, bevor neue Spielergruppen hinzukommen. Ziel ist es, sicherzustellen, dass der Nachfolger die Stärken der Reihe bewahrt und gleichzeitig neue Ideen erfolgreich integriert.

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Quelle: Xbox Wire
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