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Tomb Raider: Legacy of Atlantis bringt Lara Croft zurück zu ihren Wurzeln
Lara Croft kehrt mit neuer Technik, klassischem Abenteuergefühl und frischem Stil zu ihren Wurzeln zurück.
Tomb Raider: Legacy of Atlantis stellt Lara Croft erneut an den Anfang ihrer eigenen Legende. Der kommende Titel versteht sich nicht als einfache Neuauflage des ersten Tomb Raider, sondern als vollständige Neuinterpretation des Klassikers von 1996. Für dich bedeutet das ein Abenteuer, das bekannte Grundideen aufgreift, sie aber mit moderner Technik, neuer Inszenierung und einem sichtbar frischeren Stil verbindet.
Lara Croft prägte das Action Adventure Genre bereits lange vor vielen späteren Ikonen. Der Ursprung der Reihe war für seine damalige 3D Grafik wegweisend und zeigte früh, wie stark Spiele von technischer Entwicklung profitieren können. Genau deshalb passt Tomb Raider besonders gut zu einem Ansatz, der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.
Nach Tomb Raider Anniversary aus dem Jahr 2007 ist Tomb Raider: Legacy of Atlantis bereits die zweite große Rückkehr zum Ursprung. Diesmal liegt der Fokus jedoch nicht nur auf besserer Grafik. Crystal Dynamics und Flying Wild Hog wollen laut den beteiligten Entwicklern ein Spiel erschaffen, das den Geist des Originals bewahrt, aber klar für ein modernes Publikum gestaltet ist.
Eine Neuinterpretation statt einer einfachen Neuauflage
Tomb Raider; Legacy of Atlantis entsteht in Zusammenarbeit zwischen Flying Wild Hog und Crystal Dynamics. Flying Wild Hog ist im Ausgangstext mit Shadow Warrior verbunden, während Crystal Dynamics vor allem für die Survivor Trilogie bekannt ist. Diese umfasst Tomb Raider von 2013, Rise of the Tomb Raider von 2015 und Shadow of the Tomb Raider von 2018.
Die Survivor Trilogie erzählte Laras Vorgeschichte und zeigte, wie sie zu der Figur wurde, die du aus den früheren Abenteuern kennst. Legacy of Atlantis setzt an diesem Weg an und führt ihn weiter. Damit steht nicht nur ein Klassiker im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, wie Lara nach den Ereignissen der Survivor Ära wirkt.
Die Entwickler sprechen bewusst von einer Reimagining, also einer Neuinterpretation. Game Director Raul Siqueira erklärt im Ausgangstext, dass es nicht darum gehe, das gleiche Spiel lediglich mit schönerer Grafik erneut zu veröffentlichen. Vielmehr sollen Gefühl und Ideen des Originals erhalten bleiben, während neue Elemente hinzukommen.
Diese Haltung prägt auch den Umgang mit bekannten Szenen. Experience Director Jeff Adams betont, dass Fans die großen Verbindungspunkte aus den früheren Abenteuern wiedererkennen sollen. Gleichzeitig soll das Team frei genug bleiben, um moderne Lösungen zu finden und die gewünschte Geschichte zu erzählen.
Für dich entsteht dadurch ein Tomb Raider, das Vertrautes nicht einfach kopiert. Es greift zentrale Motive auf, setzt sie aber in eine neue Form. Genau darin liegt der Kern von Tomb Raider Legacy of Atlantis.
Lost Valley zeigt den neuen Stil von Tomb Raider
Ein früher spielbarer Abschnitt führte in Perus Lost Valley. Dort stand zunächst klassisches Tomb Raiding im Mittelpunkt. Lara erkundete Dschungelruinen, löste Rätsel und suchte nach dem Weg in das Grab von Qualopec.
Wie in früheren Versionen ging es dabei darum, mehrere große Zahnräder zu finden und anzuordnen. Diese waren in der Umgebung verborgen. Zusätzlich gab es optionale Geheimnisse und Sammelobjekte, die den Erkundungsdrang stärken.
Der große Unterschied liegt in der Darstellung der Spielwelt. Die Umgebung wirkt laut Ersteindruck organischer, detailreicher und deutlich schöner als zuvor. Besonders auffällig ist der Wechsel zu einem üppigen, farbintensiven Stil.
Der Begriff lush wird im Ausgangstext als erster Eindruck genannt. Gemeint ist eine Spielwelt, die dicht, lebendig und visuell stark wirkt. Dieser Eindruck zeigt sich besonders in einer Szene, in der Lara durch einen Wasserfall tritt, den Blick auf das Lost Valley öffnet und anschließend in ein Wasserbecken springt.
Die Survivor Trilogie war für ihren ernsteren, düsteren und realistischeren Stil bekannt. Tomb Raider Legacy of Atlantis behält laut Beschreibung die technische Glaubwürdigkeit und visuelle Qualität bei, dreht aber die Farbigkeit und Dramatik spürbar nach oben. Alles wirkt etwas satter, größer und eindrucksvoller, ohne stilisiert oder überzeichnet zu erscheinen.
Kämpfe mit Doppelpistolen, Fokus Modus und Akrobatik
Neben Erkundung und Rätseln spielt auch der Kampf eine wichtige Rolle. In der gezeigten Demo griff Lara wieder zu ihren klassischen Doppelpistolen. Damit kehrt ein zentrales Markenzeichen der Figur zurück, das in der Survivor Trilogie nicht in dieser modernen Form umgesetzt wurde.
Tomb Raider; Legacy of Atlantis nutzt dafür den neuen Fokus Modus. Durch verursachten und erlittenen Schaden füllt sich eine Anzeige. Diese Ressource kannst du einsetzen, um in eine verlangsamte Zeit zu wechseln.
In diesem Bullet Time ähnlichen Zustand springt Lara durch die Luft, bewegt sich akrobatisch und feuert mit hoher Geschwindigkeit auf Gegner. Der Ausgangstext beschreibt diesen Moment als stilvolle Möglichkeit, Laras klassische Beweglichkeit wieder stärker in den Kampf einzubinden. Die Action wirkt dadurch dynamischer und spektakulärer als in einem rein geerdeten Kampfsystem.
Siqueira erklärt, dass das Team genau hier eine Verbindung zwischen verschiedenen Tomb Raider Epochen sucht. Die Survivor Trilogie hatte einen stärkeren Fokus auf realistischeren Kampf. Die älteren Spiele waren stärker von Akrobatik und Beweglichkeit geprägt. Legacy of Atlantis kombiniert beide Ansätze.
Wichtig ist dabei, dass das Spiel laut Entwickler nicht zu einem reinen Kampfspiel werden soll. Die drei zentralen Säulen bleiben Rätsel, Fortbewegung und Kampf. Der Kampf erhält mehr Tiefe, soll aber nicht den Charakter des gesamten Spiels übernehmen.
Auch die Dinosaurier wurden überarbeitet. Die Velociraptoren und der T Rex besitzen nun Federn. Das wird im Ausgangstext als optische Aufwertung beschrieben und zugleich als besser passend zum heutigen Stand der Paläontologie eingeordnet. Der T Rex Bosskampf bleibt laut Art Director Arek Tomaszewski respektvoll gegenüber dem Original, wird aber durch Design und Inszenierung erweitert.
Diese Änderung steht sinnbildlich für das ganze Projekt. Die Grundstruktur bleibt erhalten, doch das Team nutzt neues Wissen und moderne Technik, um das Abenteuer kraftvoller und zeitgemäßer wirken zu lassen.
Eine Lara nach der Survivor Trilogie
Eine wichtige Neuerung betrifft Lara selbst. Alix Wilton Regan übernimmt die Rolle und prägt damit die neue Version der Figur. Jeff Adams beschreibt ihren Einfluss als entscheidend, weil sie den geschriebenen Texten zusätzliche Ausdruckskraft und Menschlichkeit verleiht.
Diese Lara soll die klassische Coolness der Figur zurückbringen, aber nicht oberflächlich bleiben. Die Entwickler sprechen von mehreren Ebenen in ihrer Darstellung. Je nach Situation soll Lara anders wirken, etwa im Kontakt mit anderen Figuren oder in Momenten, in denen ihre menschliche Seite stärker sichtbar wird.
Gleichzeitig steht Legacy of Atlantis klar nach der Survivor Trilogie. Die Ereignisse dieser Spiele gehören zur Vergangenheit der Figur. Siqueira betont, dass die neue Lara aus dieser Erfahrung hervorgeht und daran gewachsen ist.
Das bedeutet aber nicht, dass Legacy of Atlantis vollständig an die Survivor Trilogie gebunden ist. Adams stellt klar, dass diese Vergangenheit zählt, Lara im neuen Spiel aber nicht von ihr festgehalten wird. Du begegnest also einer Lara, die ihren Ursprung respektiert und ihre Entwicklung mitbringt, aber in der Gegenwart dieses neuen Abenteuers eigenständig auftritt.
Dieser Ansatz ist für die Reihe wichtig. Tomb Raider Legacy of Atlantis soll nicht einfach die Lara von 1996 wiederholen und auch nicht nur die Lara der Survivor Spiele fortsetzen. Das Spiel sucht eine Form, die beides anerkennt und daraus eine aktuelle Version erschafft.
Mehr Technik, mehr Farbe, mehr Entdeckung
Tomb Raider war laut Ausgangstext immer eng mit visueller Weiterentwicklung verbunden. Schon das Original setzte damals Maßstäbe, weil es 3D Bewegung und Erkundung in einer Form bot, die viele Spieler überraschte. Auch die Survivor Reihe wurde für ihre starke Präsentation hervorgehoben.
Mit heutiger Technik kann das Team nun Umgebungen bauen, die mehr Tiefe, Schönheit und Atmosphäre bieten. Art Director Arek Tomaszewski erklärt, dass die Welt glaubwürdig bleiben soll, sich aber freier anfühlen darf als in der raueren Survivor Trilogie. Das Ziel ist eine Umgebung, die Entdeckung spürbar macht.
Besonders wichtig ist dabei das Gefühl, einen Ort zu betreten, der noch nicht entdeckt wurde. Diese Idee gehört seit jeher zum Kern von Tomb Raider. Du sollst nicht nur von Ziel zu Ziel laufen, sondern beim Erkunden den Eindruck bekommen, wirklich in Laras Stiefeln unterwegs zu sein.
Die Entwickler deuten außerdem viele Geheimnisse, Easter Eggs und größere Setpieces an. Konkrete Details nennen sie nicht. Im Ausgangstext wird aber klar, dass Fans kleine Verweise finden sollen, während Umgebung, Kampf und Geschichte ebenfalls große Momente bieten sollen.
Gerade die Rückkehr der Doppelpistolen wird als besonderer Punkt hervorgehoben. Siqueira nennt sie persönlich als eines der Elemente, auf die er besonders stolz ist. Für ihn geht es darum, diese klassische Waffe modern, ausgewogen und spürbar stark in den Kampf einzubauen.
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