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Neighbors: Suburban Warfare startet als Free-to-Play-Titel auf Konsolen und PC
Gartenzaun war gestern: In Heartsville verteidigst du dein Haus und zerlegst das deiner Nachbarn.
Neighbors: Suburban Warfare den Early Access verlassen. Version 1.0 bringt das Multiplayer-Spiel als Free-to-Play-Titel auf XBOX Series X|S, PlayStation 5 und PC, unterstützt Crossplay und erweitert das Angebot um neue Spielvarianten sowie die Cheerleaderin Gwen.
Das Spiel macht aus dem Nachbarschaftsstreit einen Mannschaftssport. Du sicherst dein eigenes Haus, schnappst dir Alltagsgegenstände als Waffen und ziehst mit deinem Team gegen die Bewohner von nebenan los. Seit dem 29. September ist die Version 1.0 verfügbar. Entwickler Invisible Walls verbindet den Wechsel aus dem Early Access mit dem Start auf Konsolen und der Umstellung auf Free-to-Play.
Damit kannst du auf XBOX Series X|S, PlayStation 5 und PC über Steam einsteigen. Crossplay gehört ebenfalls dazu, sodass du mit Freunden auf unterschiedlichen Plattformen zusammenspielen kannst, ohne deine Gruppe nach der vorhandenen Hardware aufteilen zu müssen.
Schauplatz bleibt Heartsville. Die Vorstadt liefert gepflegte Grundstücke und ordentliche Häuser als Kulisse, während du mit deinen Mitspielern genau diese Ordnung auseinandernehmen sollst. Hinter dem überzeichneten Nachbarschaftskrach steht ein Spielprinzip, das Angriffe auf gegnerisches Eigentum mit der Verteidigung des eigenen Zuhauses verbindet. Version 1.0 ergänzt diese Grundlage um Varianten, in denen Häuser überhaupt keine Rolle mehr spielen oder die Nachbarn gemeinsam gegen Roboter antreten.
Neighbors: Suburban Warfare
Das eigene Haus wird zur Verteidigungsanlage
Im Kern geht es um Besitz und Sachschaden: Dein Haus soll möglichst heil bleiben, das der Gegenseite möglichst wenig. Dafür stehen dir Fallen und Geräte zur Verfügung, mit denen du dein Grundstück absicherst, bevor du selbst auf der anderen Straßenseite Ärger machst. Die angekündigten Hilfsmittel reichen von elektrischen Zäunen bis zu Alarmdosen.
Einfach losprügeln reicht als Beschreibung deshalb nicht aus. Wer beim Gegner Schaden anrichten will, hat gleichzeitig ein eigenes Zuhause zu schützen. Aus diesem Nebeneinander entsteht die zentrale Aufgabe für dein Team: offensiv vorgehen und die eigene Verteidigung im Blick behalten. Welche Aufteilung dafür funktioniert, musst du mit deinen Mitspielern herausfinden.
Bei den Waffen bleibt Neighbors: Suburban Warfare seinem Vorstadtthema treu. Nudelholz und Golfschläger bekommen eine neue Verwendung, wobei Invisible Walls die Auswahl keineswegs auf halbwegs glaubwürdige Haushaltsgegenstände beschränkt. Auch eine Möwe mit Maschinengewehr gehört zum Arsenal. Subtil geht anders.
Dazu kommen verschiedene spielbare Figuren, die jeweils eigene Fähigkeiten und Spielweisen mitbringen. Die Auswahl umfasst unter anderem eine gefährliche Großmutter und einen Vorstadtvater. Mit Version 1.0 stößt die Cheerleaderin Gwen dazu. Welche Fähigkeiten sie konkret besitzt und welche Aufgabe sie innerhalb eines Teams übernimmt, erläutert die vorliegende Ankündigung allerdings nicht.
Auch ein neues Haus im Mid-Century-Stil gehört zu den Ergänzungen. Für die Figuren kannst du außerdem Skins freischalten und ausrüsten. Damit lässt sich ihr Aussehen verändern, während die unterschiedlichen Fähigkeiten an die Wahl des jeweiligen Charakters geknüpft sind.
Neighbors: Suburban Warfare
Vier Spielvarianten setzen andere Schwerpunkte
Bei den Modi führt Invisible Walls Destruction, Brawl, Prop Hunt und Robot Invasion auf. Sie greifen unterschiedliche Teile des Grundkonzepts auf und reichen vom gegenseitigen Verwüsten bis zum gemeinsamen Kampf gegen computergesteuerte Gegner. Entscheidend ist dabei, welches Ziel du mit deinem Team verfolgst.
Destruction stellt das Eigentum der Nachbarn in den Mittelpunkt. Du sollst die wertvollen Besitztümer des gegnerischen Teams zerstören, bevor die andere Seite bei euch dasselbe schafft. Hier treffen Angriff und Verteidigung unmittelbar aufeinander. Nur auf den Schaden beim Gegner zu schauen, lässt die zweite Hälfte der Aufgabe offen.
Brawl kürzt dieses Prinzip deutlich ab. Die Häuser fallen weg, die direkten Kämpfe bleiben. Wenn du dich auf die Auseinandersetzungen zwischen den Figuren konzentrieren möchtest, ist dafür eine eigene Variante vorgesehen, die ohne den Schutz des heimischen Grundstücks auskommt.
Prop Hunt setzt dagegen auf Verstecken und Tarnung. Du verbirgst dich als Alltagsobjekt in der Umgebung und versuchst, zwischen den Gegenständen möglichst wenig aufzufallen. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt weg vom offenen Schlagabtausch. Die Nachbarschaft dient hier als Versteck.
Robot Invasion macht aus den zerstrittenen Bewohnern schließlich Verbündete. Gemeinsam kämpfst du mit anderen Spielern gegen Wellen mechanischer Angreifer. Das ist die ausdrücklich als PvE beschriebene Variante des Angebots: Die Bedrohung kommt von Robotern, statt vom Team auf der anderen Straßenseite.
Neighbors: Suburban Warfare
Crossplay zum Start auf Konsolen
Der Wechsel zu Version 1.0 betrifft damit sowohl die Inhalte als auch den Zugang zum Spiel. Zum bisherigen PC-Auftritt kommen die Fassungen für XBOX Series X|S und PlayStation 5, während Crossplay gemeinsame Partien über die Plattformgrenzen hinweg ermöglicht. Für eine Freundesgruppe mit unterschiedlichen Geräten ist das eine der praktisch relevanten Neuerungen.
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