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Stranger Than Heaven: Neue Details zur Story – Snoop Dogg spielt Orpheus
RGG Studio zeigt neue Gameplay-Details, fünf japanische Städte und die Rolle von Snoop Dogg im kommenden Xbox-Abenteuer Stranger Than Heaven.
Stranger Than Heaven gehört schon jetzt zu den ungewöhnlichsten Projekten von RGG Studio. Während der 30-minütigen Präsentation „Xbox Presents: A Special Look at Stranger Than Heaven“ haben die Entwickler jetzt zahlreiche neue Informationen zum kommenden Action-Adventure enthüllt. Neben Story-Details standen vor allem die verschiedenen Schauplätze, das neue Kampfsystem und die Rolle der Musik im Mittelpunkt.
Außerdem gab es neue Einblicke in die Besetzung des Spiels. Besonders auffällig ist die Beteiligung von Snoop Dogg, der im Spiel die Figur Orpheus verkörpert. Auch Musiker wie Tori Kelly und der J-Pop-Künstler Satoshi Fujihara übernehmen Rollen innerhalb der Handlung.
Stranger Than Heaven erscheint im Winter für Xbox Series X|S und Xbox auf PC als Xbox Play Anywhere-Titel. Zusätzlich wird das Spiel direkt zum Launch im Xbox Game Pass verfügbar sein.
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Eine Geschichte über fünf Jahrzehnte
Die Handlung von Stranger Than Heaven erstreckt sich über einen Zeitraum von 50 Jahren und begleitet Hauptfigur Makoto Daito durch mehrere Lebensabschnitte. Makoto wächst als Sohn eines amerikanischen Vaters und einer japanischen Mutter in den Vereinigten Staaten auf. Nachdem er früh beide Eltern verliert, kämpft er sich durch eine schwierige Kindheit.
Im Jahr 1915 versucht Makoto schließlich nach Japan zu gelangen. Als blinder Passagier landet er auf einem Schiff, das vom Schmuggler Orpheus kontrolliert wird. Die Figur wird von Snoop Dogg gespielt und als charismatischer, aber skrupelloser Schmuggler beschrieben.
An Bord trifft Makoto außerdem auf Yu Shinjo. Beide verbindet ihre gemischte Herkunft und der Wunsch nach einem neuen Leben in Japan. Im Verlauf der Geschichte entwickelt sich Yu jedoch nicht nur zu Makotos Freund, sondern auch zu seinem Rivalen.
Laut Cordell Broadus, der ebenfalls eine Rolle im Spiel übernimmt, erkennt Orpheus in diesem Moment, dass die beiden Jungen möglicherweise seine eigentliche Bestimmung darstellen.
Die fünf Städte von Stranger Than Heaven
RGG Studio setzt erneut auf detailreiche Schauplätze. Die Geschichte führt Spieler durch fünf unterschiedliche Regionen Japans, die jeweils verschiedene Zeitabschnitte repräsentieren.
Kokura in Fukuoka bildet den Anfang
Der erste Abschnitt spielt 1915 in Kokura, einem industriellen Zentrum im Westen Japans. Die Stadt gilt als Sammelpunkt für Arbeitssuchende und wird gleichzeitig von Glücksspiel, Alkohol und Kriminalität geprägt.
Hier beginnt Makotos Einstieg in die Unterwelt. Während Yu schneller Anschluss findet, arbeitet Makoto zunächst an der Seite von Orpheus. Weil Makoto Japanisch spricht, wird er für den Schmuggler schnell unverzichtbar.
Gleichzeitig entdeckt Orpheus Makotos musikalisches Talent. Musik entwickelt sich daraufhin zu einem zentralen Bestandteil der gesamten Handlung.
Hiroshima zeigt Makotos Aufstieg
1929 verschiebt sich die Handlung nach Kure in Hiroshima. Die Stadt konzentriert sich stark auf Schiffsbau und Industrie. Gleichzeitig treffen dort unterschiedliche Kulturen aufeinander.
Makoto baut in dieser Phase Verbindungen zu mehreren Yakuza-Organisationen auf und wird schließlich Teil der Iwaki-Familie. Dort erhält er den Beinamen Red Oni, der innerhalb der Unterwelt Respekt und Angst auslöst.
Osaka wird zum Zentrum des Entertainments
1943 führt die Geschichte nach Minami in Osaka. Die Stadt präsentiert sich als lebendiges Zentrum für Unterhaltung und Nachtleben. Hinter den Kulissen konkurrieren jedoch Yakuza und italienische Mafia um Einfluss.
Hier treffen Makoto und Yu erneut aufeinander. Gemeinsam steigen sie ins Showgeschäft ein und arbeiten als Partner zusammen. Genau dieser Abschnitt bildet die Grundlage für viele der neuen Gameplay-Systeme.
Shizuoka und Tokio schließen die Geschichte ab
1951 zieht es Makoto nach Atami in Shizuoka. Der Ort hebt sich mit Naturkulissen, Kirschblüten und touristischem Flair deutlich von den vorherigen Städten ab. Gleichzeitig zeigt sich immer stärker der amerikanische Einfluss auf Japan.
Der letzte Abschnitt spielt schließlich 1965 in Shinjuku, Tokio. Laut Studioleiter Masayoshi Yokoyama wartet dort ein großes Geheimnis, das erst später vollständig enthüllt werden soll.
Musik wird zum zentralen Gameplay-Element
Eine der auffälligsten Neuerungen von Stranger Than Heaven ist die Rolle der Musik. Laut Game Director Mikinobu Abe besitzt Makoto die Fähigkeit, Klänge aus seiner Umgebung als Inspiration für Musikstücke wahrzunehmen.
Dieses Konzept wird direkt ins Gameplay integriert. Spieler können verschiedene Geräusche in der Spielwelt aufnehmen. Dazu gehören etwa:
- vorbeifahrende Züge
- Straßenlärm
- Schritte
- Kampfgeräusche
- Alltagsgegenstände
Diese Klänge landen anschließend in einer Bibliothek und können später zur Komposition eigener Musikstücke verwendet werden.
Im Verlauf der Handlung trifft Makoto auf verschiedene Komponisten. Dort lassen sich die gesammelten Sounds kombinieren und zu individuellen Musikstücken verarbeiten. Instrumente und Stimmung können dabei angepasst werden.
Die Musikmechanik verbindet sich zusätzlich mit einem umfangreichen Management-System. Makoto organisiert Konzerte, stellt Bands zusammen und entscheidet über Setlists. In der Präsentation war beispielsweise zu sehen, wie Spieler Musiker für eine fünfköpfige Band auswählen konnten.
Bekannte Musiker übernehmen Rollen im Spiel
Mehrere reale Künstler tauchen direkt in der Spielwelt auf. Dazu gehört Takashi, der vom J-Pop-Künstler Satoshi Fujihara gespielt wird. Die Figur arbeitet später eng mit Makoto zusammen.
Auch Sängerin Tori Kelly übernimmt mit Suzy eine wichtige Rolle. Laut Kelly zeigt das Spiel eine Phase Japans, in der westliche und östliche Einflüsse immer stärker miteinander verschmelzen.
Zusätzlich schreiben Tori Kelly und Satoshi Fujihara gemeinsam den Titelsong von Stranger Than Heaven.
Neues Kampfsystem setzt auf getrennte Körpersteuerung
Neben Musik und Story stellte RGG Studio auch das neue Kampfsystem ausführlich vor. Producer Hiroyuki Sakamoto bezeichnete es als eines der wichtigsten Features des Spiels.
Der große Unterschied liegt in der Steuerung. Spieler kontrollieren Makotos linke und rechte Körperseite unabhängig voneinander. Über RB und RT werden rechter Arm und rechtes Bein gesteuert, während LB und LT die linke Seite übernehmen.
Dadurch entstehen deutlich dynamischere Kämpfe. Selbst wenn ein Arm festgehalten wird, kann Makoto weiterhin mit der anderen Seite angreifen.
Zusätzlich integriert das Spiel mehrere taktische Elemente:
- Angriffe lassen sich aufladen
- einzelne Arme können blocken
- Konter erfolgen direkt aus der Verteidigung
- Gegner können zu Boden gerissen werden
- situationsabhängige Finisher ergänzen das System
RGG Studio setzt außerdem auf eine große Auswahl an Waffen. Neben Messern und Hämmern kommen auch Katanas und andere historische Waffen zum Einsatz. Einige Waffen besitzen Spezialfähigkeiten oder passive Boni.
Die Präsentation zeigte zudem besonders cineastische Kämpfe, darunter eine Prügelei innerhalb eines fahrenden Autos.
Minispiele bleiben Teil des Erlebnisses
Wie viele Spiele von RGG Studio enthält auch Stranger Than Heaven verschiedene Nebenaktivitäten. Gezeigt wurden unter anderem:
- Armdrücken
- Würfelspiele
- Kartenspiele
- Zielschießen
Die Minispiele unterscheiden sich abhängig von Ort und Zeitperiode.
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