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Steam Machine im Benchmark auf Ryzen 5 Niveau

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Steam Machine

Die ersten Benchmarks der Valve Steam Machine zeigen eine deutliche Steigerung gegenüber dem Steam Deck.

Die Steam Machine von Valve rückt mit neuen Benchmark Ergebnissen erneut in den Fokus. Die aktuellen Einträge liefern einen ersten Eindruck davon, welche CPU Leistung du von Valves kommendem Gaming System erwarten kannst.

Im Mittelpunkt steht ein speziell angepasster AMD Prozessor mit sechs Kernen und zwölf Threads, der auf der Zen 4 Architektur basiert. Trotz einer auf 30 Watt begrenzten Leistungsaufnahme erreicht die CPU Werte, die sich mit einem Desktop Prozessor wie dem AMD Ryzen 5 5600X vergleichen lassen.

Für Spieler, die aktuell ein Steam Deck nutzen, fällt die Verbesserung besonders deutlich aus. Laut den veröffentlichten Ergebnissen liegt die Rechenleistung im CPU Bereich nahezu doppelt so hoch.

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Valve setzt auf feste Hardware Spezifikationen

Die Idee der Steam Machines ist nicht neu. Bereits 2013 sprach Valve erstmals über das Konzept, nachdem SteamOS vorgestellt wurde.

Damals plante das Unternehmen ein offenes System, bei dem verschiedene PC Hersteller eigene Steam Machines mit unterschiedlichen Komponenten anbieten sollten. Mit der aktuellen Generation verfolgt Valve jedoch einen anderen Ansatz.

Statt individueller Hardware Konfigurationen setzt das Unternehmen auf eine einheitliche Ausstattung. Ähnlich wie beim Steam Deck übernimmt Valve die Kontrolle über die Hardware und definiert feste Spezifikationen für alle Geräte.

Laut den bisher bekannten Angaben soll die Valve Steam Machine mit folgender Ausstattung erscheinen:

  • Semi Custom AMD Prozessor mit Zen 4 Architektur
  • Sechs Kerne und zwölf Threads
  • Maximale Taktrate von bis zu 4,8 GHz
  • Semi Custom Grafiklösung auf Basis von RDNA 3 mit 28 Compute Units und bis zu 2,45 GHz
  • 16 GB DDR5 Arbeitsspeicher
  • 8 GB GDDR6 Grafikspeicher
  • NVMe SSD mit 512 GB oder 2 TB Speicherplatz

Offen bleibt, ob Valve auf einen gemeinsamen Speicheransatz setzt. Die aktuelle AMD Architektur unterstützt Unified Memory, eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus.

Geekbench Ergebnisse zeigen Nähe zum Ryzen 5 5600X

Die aktuellen Einträge in der Geekbench Datenbank listen die Valve Steam Machine unter dem Namen „AMD Custom CPU 1772“.

Im Vergleich zu früheren Ergebnissen hat sich an den technischen Eckdaten kaum etwas verändert. Der Prozessor verfügt weiterhin über sechs Kerne, zwölf Threads und erreicht Taktraten von bis zu 4,86 GHz. Hinzu kommen 30 MB L3 Cache.

Im Benchmark erzielt die Steam Machine folgende Werte:

  • Single Core: bis zu 2334 Punkte
  • Multi Core: bis zu 7392 Punkte

Frühere Einträge unter Windows erreichten sogar Werte von 2412 Punkten im Single Core Test und 7451 Punkten im Multi Core Test.

Im direkten Vergleich zeigt sich, wie groß der Abstand zum Steam Deck ausfällt.

System Single Core Multi Core
Ryzen 5 9600X 3320 14764
Ryzen 5 7600X 2890 12871
Ryzen 5 5600X 2108 8649
Valve Steam Machine 2334 7392
Steam Deck OLED 1350 4500
Steam Deck 1050 4200

Die Zahlen verdeutlichen, dass die Valve Steam Machine den Ryzen 5 5600X im Single Core Test leicht übertrifft, im Multi Core Test jedoch hinter dem Desktop Prozessor zurückbleibt.

Gegenüber dem Ryzen 5 7600X fällt der Unterschied deutlicher aus. Das überrascht allerdings kaum, da Desktop Prozessoren dieser Klasse mit einer deutlich höheren Leistungsaufnahme arbeiten.

Die Ryzen Modelle sind auf mehr als 65 Watt ausgelegt, während die Steam Machine mit nur 30 Watt auskommt.

Fast doppelte CPU Leistung gegenüber dem Steam Deck

Für Besitzer eines Steam Decks dürfte vor allem der direkte Vergleich interessant sein.

Das ursprüngliche Steam Deck erreicht im Geekbench Test rund 1050 Punkte im Single Core Bereich und etwa 4200 Punkte im Multi Core Test.

Die OLED Version verbessert diese Werte auf ungefähr 1350 beziehungsweise 4500 Punkte.

Mit bis zu 2334 Punkten im Single Core Test und 7392 Punkten im Multi Core Bereich setzt sich die Steam Machine deutlich ab.

Vor allem bei CPU intensiven Spielen, Hintergrundprozessen und künftigen Titeln mit höheren Anforderungen könnte sich dieser Leistungssprung bemerkbar machen.

Bereits in einem früheren Bericht wurde erwähnt, dass die Single Core Leistung der Steam Machine nahezu doppelt so hoch ausfällt wie die der PlayStation 5.

Wie stark sich die höhere Rechenleistung im Spielealltag bemerkbar macht, hängt jedoch nicht allein von der CPU ab. Die Leistung der RDNA 3 Grafikeinheit mit 28 Compute Units wird entscheidend dafür sein, wie gut sich aktuelle und kommende Titel auf dem System spielen lassen.

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Quelle: wccftech.com
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