Project xCloud

Mit Project xCloud möchte Microsoft einen Spiele-Streaming-Dienst etablieren, der es euch ermöglicht, auf diversen Endgeräten, eure Lieblings Xbox Spiele zu zocken – die dafür benötigte Internetgeschwindigkeit soll dabei im einstelligen Mbit/s Bereich liegen.

Gestern Abend stellt Google mit Stadia auf der GDC 2019, seinen eigenen Spiele-Streaming-Dienst vor, der es euch ermöglichen soll, ohne Konsole, eure Spiele im Browser, auf dem TV, Tablet oder Smartphone zu spielen.

Seit der letzten E3 2018 wissen wir, dass Microsoft mit Project xCloud einen ähnlichen Dienst in der Hinterhand hat. Auch diesen möchte man auf der aktuell stattfindenden GDC 2019, auf einem Panel am kommenden Donnerstag, näher vorstellen.

Die Kollegen von Eurogamer haben aber nun im Vorfeld die Möglichkeit gehabt, mit Kareem Choudhry von Microsoft zu sprechen. Er ist hier für das Cloud-Gaming verantwortlich. Die Kollegen bekamen hier interessante Informationen geboten, die uns als Spieler brennend interessieren.

Hier ging es u.a. über die benötigte Internetgeschwindigkeit und die Latenz, also die Verzögerung zwischen Client (User) und dem Server im Rechenzentrum. Hier verriet Choudhry, dass man bei Tests von Project xCloud, eine Latenz von unter 10 Millisekunden, zum Serverzentrum in Washington hatte. Ein Wert, den viele Spieler sicher zu schätzen wissen.

Von den Rechenzentren, die wir in der Nähe von Washington haben, sehen wir eine wirklich gute Latenzzeit – weniger als 10 Millisekunden, die durch die Traversierung in die Cloud hinzugefügt wird.Kareem Choudhry

Dabei merkte Choudhry weiter an, dass dieser Wert sogar unter dem liegt, was man aktuell bei Bluetooth und Android Smartphones erreicht. Hier liegt der Wert durchaus höher.

Offen gesagt, finden wir mehr Latenzzeiten im Bluetooth-Stapel, der mit einem Android-Telefon verbunden ist. Ein Teil dessen, worüber ich mich so freue, da ich Azure als unsere erste Party-Cloud habe, ist, dass ich in der Lage bin, Hardware regional, so nah wie möglich an den Benutzern zu platzieren.Kareem Choudhry

Project xCloud

Wenn ich mit Spieleentwicklern spreche, ist Latenz etwas, mit dem die Branche schon seit langem zu tun hat, aber sie haben sich immer von der Multiplayer-Seite aus damit beschäftigt. Wenn ich mit kreativen Spieleentwicklern spreche, insbesondere in der ersten Party, ist das, dass sie all die Latenzminderungstechniken, die wir auf der Multiplayer-Seite anwenden, anwenden werden und wir werden sie auf der Endbenutzer-Eingangsseite einsetzen. Ich denke, es wird alles gut werden.Kareem Choudhry

Interessanter wird es dann, als das Interview von Eurogamer mit Kareem Choudhry, auf das Thema der benötigten Internetgeschwindigkeit kam. Hier versucht man, in Zusammenarbeit mit der Forschungsabteilung von Microsoft Research, Project xCloud so weiter entwickeln zu können, das man eine gute Videoqualität mit nur 5 – 6 Mbit erreichen kann. Aktuell hat man bei internen Tests es bereits geschafft, einen Wert von 9 – 10 Mbit zu erreichen.

Wir hoffen, auf einstellige Mbit/s zu kommen. Ich denke, dass einige der Demos, die wir bisher gezeigt haben, wahrscheinlich auf neun, 10mbps heruntergefahren sind. Einige der Arbeiten, die wir mit der Microsoft-Forschung durchführen, denke ich, dass wir in der Lage sein werden, einen wirklich guten Video-Feed zu erhalten, der wahrscheinlich zwischen sechs und fünf liegt.Kareem Choudhry

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here