Spiele
XBOX Störung: Ursache für Spielstarts bestätigt
XBOX nennt die Ursache der jüngsten Probleme beim Starten von Spielen und erklärt, welche Änderungen bereits umgesetzt werden.
Die XBOX Störung der vergangenen Woche hatte ihren Ursprung in einem grundlegenden Dienst, der unter anderem für die Heimkonsolenfreigabe und über Game Pass erworbene Inhalte benötigt wird. Auch bestimmte Szenarien auf dem PC waren von diesem Dienst abhängig. Scott Van Vliet hat nun genauer beschrieben, wodurch die Probleme entstanden sind und weshalb sich die Auswirkungen auf weitere Bereiche ausbreiten konnten.
Nach seinen Angaben wurde ein Update am zugrunde liegenden System durchgeführt. Dabei gerieten einige Dienste in einen Zustand, in dem sie nicht mehr reagierten. Das allein führte bereits dazu, dass Funktionen, die auf diesen Dienst angewiesen waren, nicht wie vorgesehen funktionierten.
Zusätzlich existierte allerdings ein Fehler innerhalb der XBOX Clientsoftware. Dieser sorgte dafür, dass beim Ausfall des ersten Dienstes auch weitere Lizenzprüfungen fehlschlagen konnten. Dadurch blieb die Störung nicht auf einen einzelnen Bereich begrenzt.
Die Kombination aus beiden Problemen löste laut Van Vliet mehrere aufeinanderfolgende Fehler aus. Einige Spieler konnten deshalb ihre Spiele nicht mehr starten. Gleichzeitig entstanden weitere Probleme bei der Erfassung und Darstellung der eigenen Spielebibliothek.
Damit erklärt XBOX auch, weshalb sich die Störung für betroffene Spieler nicht nur an einer einzigen Stelle bemerkbar machte. Der ursprüngliche Ausfall eines Dienstes beeinflusste aufgrund des zusätzlichen Softwarefehlers weitere Lizenzprüfungen und führte dadurch zu einer Kette von Problemen.
XBOX übernimmt Verantwortung für den Lizenzdienst
Als Reaktion auf die Störung nimmt XBOX Änderungen an der Zuständigkeit für den betroffenen Dienst vor. Die Verantwortung für den zugrunde liegenden Lizenzdienst wird künftig an das XBOX Team übertragen.
Parallel dazu arbeiten die Entwickler daran, die beteiligten Dienste und die dazugehörige Infrastruktur widerstandsfähiger gegenüber zukünftigen Aktualisierungen zu machen. Ziel dieser Arbeiten ist es, ähnliche Fehler bei kommenden Systemupdates besser abzufangen.
Auch der Fehler innerhalb der Clientsoftware wurde inzwischen behoben. Die entsprechende Korrektur ist Bestandteil einer kommenden Version, deren Verteilung laut Van Vliet am 10. August begonnen hat.
Der Rollout erfolgt damit zunächst schrittweise. Ab dem 17. August wird die betreffende Version verpflichtend. XBOX schafft damit die Voraussetzung dafür, dass der Fehler, durch den zusätzliche Lizenzprüfungen nach dem Ausfall des ursprünglichen Dienstes fehlschlagen konnten, auf den betroffenen Systemen beseitigt wird.
Die technische Ursache bestand somit nicht ausschließlich im Ausfall des Lizenzdienstes. Entscheidend für das größere Ausmaß war das Zusammenspiel zwischen dem nicht reagierenden Dienst und dem Fehler im XBOX Client. Erst diese Kombination führte zu den beschriebenen Folgeproblemen beim Starten von Spielen und bei der Spielebibliothek.
Für dich bedeutet die angekündigte Aktualisierung vor allem, dass die bereits identifizierte Schwachstelle innerhalb der Clientsoftware korrigiert wird. XBOX arbeitet gleichzeitig auf der Serverseite daran, die Infrastruktur für zukünftige Aktualisierungen robuster aufzustellen.
Weitere Verbesserungen bei Zuverlässigkeit geplant
Mit der Behebung des konkreten Fehlers sind die Arbeiten laut XBOX noch nicht abgeschlossen. Die Entwicklungsabteilung und das Betriebsteam untersuchen die technische Infrastruktur umfassender, um die Zuverlässigkeit der eigenen Produkte und Dienste zu verbessern.
Van Vliet kündigt an, dass XBOX in den kommenden Wochen und Monaten weitere Informationen dazu veröffentlichen will. Neben neuen Funktionen für Spieler sind auch zusätzliche Verbesserungen an bestehenden Systemen vorgesehen, die den alltäglichen Umgang mit den Diensten optimieren sollen.
Konkrete Details zu diesen kommenden Funktionen nennt Van Vliet in seinem aktuellen Beitrag allerdings noch nicht. Ebenso gibt es keine genaueren Angaben dazu, welche weiteren Bereiche der Infrastruktur im Rahmen der angekündigten Arbeiten verändert werden.
Die unmittelbare Priorität liegt auf dem bereits identifizierten Fehlerbild. Der betroffene Lizenzdienst soll organisatorisch näher an das XBOX Team rücken, während die technische Infrastruktur gleichzeitig für zukünftige Updates stabiler gemacht wird.
Besonders wichtig ist dabei die Korrektur innerhalb des Clients. Der Fehler hatte dafür gesorgt, dass ein Problem mit einem einzelnen benötigten Dienst zusätzliche Lizenzprüfungen beeinflussen konnte. Dadurch entstand die beschriebene Kettenreaktion, die letztlich auch Spieler traf, die beim Zugriff auf ihre Spiele und Bibliotheksfunktionen auf weitere Lizenzprüfungen angewiesen waren.
XBOX hat damit erstmals genauer dargelegt, wie die verschiedenen Probleme miteinander verbunden waren. Ausgangspunkt war ein Dienst, der für die XBOX Heimkonsolenfreigabe, über Game Pass erworbene Inhalte und bestimmte PC Szenarien erforderlich ist. Ein Systemupdate versetzte einige Dienste in einen nicht reagierenden Zustand.
Der zusätzliche Fehler im XBOX Client führte anschließend dazu, dass auch andere Lizenzprüfungen scheitern konnten. Daraus entstanden weitere Fehler, die sowohl das Starten von Spielen als auch die Erfassung der Spielebibliothek beeinträchtigten.
Mit der seit dem 10. August verteilten Aktualisierung wird der Clientfehler korrigiert. Ab dem 17. August ist diese Version verpflichtend. Gleichzeitig soll die Übertragung des Lizenzdienstes an das XBOX Team dazu beitragen, die Verantwortung für diesen zentralen Bestandteil innerhalb der eigenen Organisation neu zu ordnen.
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