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Override 2: Super Mech League – Mech-Brawler im Test für Xbox

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Override 2: Super Mech League

Zwei Jahre nach Override: Mech City Brawl hat Modus Games nun den Nachfolger Override 2: Super Mech League veröffentlicht. Wir haben das Spiel für euch getestet.

Seit 22.12.2020 ist Override 2: Super Mech League digital für die Xbox sowie in einer optimierten Series S|X Version veröffentlicht. Die physische (Disk-) Version folgt zu einem späteren Zeitpunkt. Dank eines Reviewcodes von Modus Games konnten wir das Game nun über eine Woche testen.

Sieben Jahre nach der Verteidigung der Erde gegen Xenotypen, sind die Mechs nun zusammengekommen um in globalen Mech-Battle-Ligen für Ruhm, Ehre und Sponsoren zu kämpfen. So viel zur Hintergrundstory, die meines Erachten nichts weiter zum Game beiträgt. Immerhin handelt es sich bei Override 2 um einen 3D Brawler.

Nach dem Absolvieren eines angemessenen Tutorials, in dem ihr gegen einen Bot das Movement sowie die Angriffs- und Verteidigungsaktionen vermittelt bekommt, geht es los, in den Karriere Modus. Es wäre auch möglich direkt mit der Karriere zu beginnen, doch es ist immer besser vorher zu wissen, wie man kämpft. Die Steuerung ist flott erlernt. Die Bumper-Tasten sind für Fausthiebe, die Trigger-Tasten für Fußtritte, jeweils links und rechts. Special Moves sind durch die 4 Kombinationsmöglichkeiten der Schultertasten möglich. Es gibt auch eine „Ulti“, die sich je Mech unterscheidet. Diese muss an ausgewiesenen Punkten auf der Map aufgeladen werden, bevor sie ausgelöst werden kann. Das Movement ist quasi Standard, wenn auch laufen mit dem B-Button funktioniert.

Der Karriere Modus dient als zentraler Hub für die rangbasierten (Online-) Matches. In den ersten verschiedenen Arten von Matches, z.B. Turniere, werdet ihr durch die Features wie Sponsoren und Clubs geführt. Sobald ihr den sogenannten C-Rang erreicht habt, sind alle Features von Override 2 freigeschaltet. In ca. 2h habt ihr es dann geschafft. Für wen das nun kurz klingt, dem sei gesagt, des es ja um einen 3D Brawler handelt, hier sind die Kämpfe im Vordergrund. Es geht an dieser Stelle quasi erst los. Und im Verlauf schaltet man natürlich auch weitere Cosmetics und Ausrüstung für eure Mechs frei. Ihr kämpft im Karriere Modus der beste Mech zu werden.

Mit insgesamt 20 verschiedenen Mechs, weitere werden als DLC einzeln oder im Season Pass folgen, kämpft ihr in neun unterschiedlichen Arenen und 4 Modi. Neben dem Karriere Modus, gibt es Ranglisten Kämpfe, Mech Mania und Gefährliche Arenen. Es sind diverse Spielarten vorhanden, die nach persönlicher Vorliebe gewählt werden können. Darunter sind 1v1, 2v2, Free for all, Xenoswarm und King of the Hill um einige zu nennen. In den Gefährlichen Arenen gibt es dynamische Elemente wie Lava und Geysire. Hier kommt ein geringfügig mehr Taktik ins Gameplay.

Es können in diversen Versus- und Koop-Spiemodi bis zu 4 Spieler lokal und online antreten.

Bei den 20 Mechs ist meines Erachtens für jeden was dabei, vom Standard-Mech, über tierisch anmutende zu lustigen, wie meinem Favoriten mit dem Kaugummi-Automaten auf den Schultern. Wie bereits erwähnt unterscheiden sich die Mechs natürlich nicht nur im Kampfstil sondern auch bei den Ultis.

Die Arenen sind nett gestaltet. Vom Strand mit Leuchtturm bis zur Industrieanlage ist alles dabei. Insgesamt halte ich die Arenen allerdings für deutlich zu klein. Man ist sehr schnell am anderen Ende. Dies führt allerdings zur Stärke des Games, schnelle und intensive Kämpfe. Hin und wieder spawnen Waffen, wie Schwerter und Sniper auf der Map, die euch einen kurzen Vorteil verschaffen.

Die größte Schwäche des Games ist die Spielerzahl. In den ersten 10 Tagen nach Release des Games konnte ich kein einziges Match mit einem anderen Gamer spielen. Die (Karriere-) Kämpfe werden durch Bots aufgefüllt, wenn keine Mitspieler gefunden werden. Für ein Brawler Gamer ist das meines Erachtens der Anfang vom Ende. Nur durch das Family-Sharing Feature der Xbox könnte ich mit einem Familienmitglied wirklich online spielen und mich überzeugen, dass Online-Matchmaking funktioniert. Das machte natürlich viel mehr Spaß als gegen Bots, die auch nicht sonderlich „überraschend“ spielen.

Override 2: Super Mech League ist für 29,99 Euro im Microsoft Store erhältlich. Zudem gibt es eine Edition mit Season Pass für 39,99 Euro.

Override 2: Super Mech League
5.4 von 10 Punkte
0 Users (0 Stimmen)
Grafik6
Musik / Sound6
Gameplay4
Story / Kampagne0
Umfang6
Zusammenfassung
Override 2: Super Mech League ist meines Erachtens nur für Fans des Genres der Brawler bzw. für Leute, die Mechs mögen. Es spielt sich flott, ist eingänglich und hat ein umfangreiches Kombosystem. Während mir die Arenen zu klein sind, finden Fans von Close Combat hier ihre Erfüllung bei schnellen und spannenden Kämpfen. Einen großen Unterschied zwischen Xbox One und Xbox Series Version konnte ich nicht erkennen. Auch wenn es natürlich auf der Series Edition schneller lädt. Die Grafik insgesamt ist Mittelmaß. Obacht möchte ich allen Interessierten anhand der Online-Spielerschaft zurufen. Wie gesagt, ich hab kein einziges Match mit einem anderen Spieler gefunden. Wer Wert auf Online-Matches und nicht nur Bots bzw. lokale Kämpfe legt, sollte sich vorab evtl noch erkundigen. Wer hingegen mit lokalen Matches leben kann, der kann getrost zugreifen.
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