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PS5 DRM sorgt für Aufregung: Bug oder Feature?

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Ein Bericht behauptet, dass neue PS5- und PS4-Digitalspiele alle 30 Tage eine Online-Verbindung benötigen. Hinweise deuten jedoch darauf hin, dass es sich um einen Fehler handeln könnte.

Eine möglicher DRM-Schutz für die PS5 sorgt aktuell für Diskussionen in der Gaming-Community. Ein Bericht behauptet, dass Sony bei neuen digitalen Spielen auf PlayStation eine Art Online-Zwang eingeführt hat. Demnach müsstest du deine Konsole alle 30 Tage mit dem Internet verbinden, um deine gekauften Spiele weiterhin nutzen zu können.

Diese Information basiert jedoch ausschließlich auf Aussagen einzelner Quellen und wurde bislang nicht offiziell bestätigt. Gleichzeitig gibt es Hinweise darauf, dass es sich nicht um eine geplante Funktion handelt, sondern um einen technischen Fehler.

Ursprung des PS5 DRM Berichts

Die Diskussion nahm ihren Anfang durch Beiträge des Modders Lance McDonald. In mehreren Veröffentlichungen erklärte er, dass Sony angeblich ein neues DRM-System eingeführt habe. Dieses System betreffe digitale Spiele auf PS5 und PS4, die über den PlayStation Store gekauft wurden.

Laut seiner Darstellung sollen folgende Punkte gelten:

  • Neue digitale Käufe benötigen eine Online-Verbindung innerhalb von 30 Tagen
  • Ohne Verbindung kann die Lizenz vorübergehend deaktiviert werden
  • Ältere Käufe seien nicht betroffen
  • Die Einstellung als primäre Konsole soll keinen Einfluss haben

Zusätzlich wurde behauptet, dass Spiele nach Ablauf dieser Frist nicht mehr gestartet werden können, solange keine Verbindung hergestellt wird.

Ein Screenshot, der in diesem Zusammenhang veröffentlicht wurde, zeigt eine Anzeige mit einer verbleibenden Zeit für eine Lizenz. Diese Darstellung verstärkte die Annahme, dass ein entsprechendes System aktiv sein könnte.

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Hinweise auf möglichen Fehler statt Feature

Kurz nach der Verbreitung des Berichts meldete sich die Plattform „Does It Play?“, die sich auf Spielbewahrung spezialisiert hat. Zunächst bestätigte die Seite, dass ähnliche Beobachtungen gemacht wurden.

Wenig später folgte jedoch eine entscheidende Einordnung. Laut einer anonymen Quelle soll das Problem unbeabsichtigt entstanden sein. Demnach könnte Sony bei der Behebung eines Exploits versehentlich Änderungen am DRM-System verursacht haben.

Besonders relevant ist dabei folgende Aussage: Das Verhalten könnte auf einen Bug zurückzuführen sein und nicht auf eine geplante Einschränkung.

Zusätzlich wurde darauf hingewiesen, dass ein ähnlicher Vorfall bereits im Jahr 2022 auftrat. Auch damals sorgte ein technisches Problem für Verwirrung rund um digitale Lizenzen.

Uneinheitliche Berichte verstärken Zweifel

Ein weiterer Punkt, der gegen eine gezielte Einführung von PS5 DRM spricht, ist die inkonsistente Beobachtung. Nicht alle Nutzer berichten von den gleichen Effekten. Während einige Spieler eine Zeitanzeige sehen, fehlt diese bei anderen vollständig. Auch zwischen PS4- und PS5-Titeln gibt es Unterschiede in der Darstellung.

Diese Uneinheitlichkeit deutet darauf hin, dass kein klar implementiertes System vorliegt. Stattdessen spricht vieles für ein fehlerhaftes Verhalten innerhalb der Firmware.

Reaktionen der Community

Die Reaktionen auf das mögliche PS5 DRM fielen deutlich aus. Viele Spieler äußerten ihre Sorge über eine mögliche Einschränkung digitaler Käufe.

Besonders häufig wurden Vergleiche zur ursprünglichen Strategie der Xbox One gezogen. Microsoft plante damals ebenfalls eine verpflichtende Online-Verbindung, zog diese Entscheidung jedoch nach Kritik zurück.

In sozialen Netzwerken wurde die Situation intensiv diskutiert. Einige Stimmen sahen in den Berichten ein problematisches Signal für die Zukunft digitaler Spiele. Andere wiederum mahnten zur Vorsicht und verwiesen auf die fehlende Bestätigung durch Sony.

PlayStation 5

PlayStation 5 – Foto von Charles Sims auf Unsplash

Quelle: Vice
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