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Microsoft widerlegt die Überschätzung der Auswirkungen der Exklusivität von Call of Duty durch die britische Regulierungsbehörde

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Microsoft Theater - Xbox

Im Rahmen seines Übernahmeangebots für Activision Blizzard sieht sich Microsoft mit der Skepsis der britischen Wettbewerbsbehörde (Competition & Markets Authority, CMA) konfrontiert, was die Auswirkungen der Exklusivität der Call of Duty-Reihe für Xbox und PC betrifft.

Microsoft hat jedoch die Umfrageergebnisse der CMA widerlegt, die besagen, dass 15 % der begeisterten Call of Duty PlayStation-Spieler auf die Xbox umsteigen würden, wenn das Spiel exklusiv für diese Plattform erhältlich wäre.

Microsoft führte im Januar eine eigene YouGov-Umfrage durch und kam zu dem Ergebnis, dass nur 3 % aller PlayStation-Nutzer auf eine Xbox umsteigen würden, wenn Call of Duty nicht mehr für PlayStation erhältlich wäre. Darüber hinaus ergab die Umfrage, dass nur 10,5 % der Call of Duty-Spieler, die die Reihe zu ihren beiden Lieblingsspielen zählten, die Konsole wechseln würden.

Die Theorie der CMA besagt, dass Microsoft die Umsatzeinbußen des Spiels auf der PlayStation gegen die Zuwächse bei den Xbox-Verkäufen, den Abonnement-Verkäufen und anderen Geschäftskennzahlen abwägen und dann CoD exklusiv anbieten würde. Microsoft beharrt jedoch darauf, dass es keinen geschäftlichen Sinn machen würde, Call of Duty von der PlayStation zu nehmen, und die von YouGov ermittelte Zahl von 3 % der PlayStation-Spieler, die zur Xbox wechseln, ist zu gering, um eine Zurückhaltungsstrategie für die Xbox rentabel zu machen.

Die CMA hat bis zum 26. April Zeit, um ihre endgültige Entscheidung über den Activision-Deal zu treffen. Bis dahin reichen die beteiligten Parteien Antworten ein, darunter auch Vorschläge für Abhilfemaßnahmen, die die Bedenken der CMA ausräumen sollen. Microsoft hat die YouGov-Umfrageergebnisse in seine Antwort aufgenommen, die noch nicht veröffentlicht wurde.

Warum die Bedenken der CMA für Microsoft von Bedeutung sind

Die Bedenken der CMA sind für Microsoft von großer Bedeutung, da das Unternehmen durch die Übernahme von Activision Blizzard in der Lage wäre, einige der weltweit beliebtesten Spieleserien zu besitzen und zu entwickeln, darunter Call of Duty, Candy Crush und World of Warcraft. Die CMA befürchtet jedoch, dass diese Übernahme zu einem Verlust an Wettbewerb und einem Rückgang der Innovation in der Spieleindustrie führen wird.

Darüber hinaus ist die CMA der Ansicht, dass die Exklusivität von Call of Duty für die Xbox dazu führen würde, dass eine beträchtliche Anzahl von PlayStation-Nutzern auf die Xbox umsteigen würde. Aus der Umfrage von Microsoft geht jedoch hervor, dass die Zahl der PlayStation-Nutzer, die auf die Xbox umsteigen würden, minimal ist, was darauf hindeutet, dass die Umfrage der CMA die potenziellen Auswirkungen einer Exklusivvermarktung von Call of Duty für die Xbox deutlich überschätzt haben könnte.

Microsofts Antwort auf die Befürchtungen der CMA

Microsoft hat wiederholt bestritten, dass es Call of Duty von der PlayStation wegnehmen oder in einer minderwertigen Version anbieten würde. Das Unternehmen hat betont, dass es wirtschaftlich nicht sinnvoll wäre, Call of Duty exklusiv für die Xbox anzubieten.

Die YouGov-Umfrage von Microsoft zeigt, dass die Zahl der PlayStation-Nutzer, die zur Xbox wechseln würden, zu gering ist, um Sonys Wettbewerbsfähigkeit zu beeinträchtigen oder eine Zurückhaltungsstrategie für Xbox rentabel zu machen. Mit anderen Worten: Die Vorteile einer Exklusivveröffentlichung von Call of Duty für Xbox werden bei weitem durch die Kosten aufgewogen, die durch den Verlust von PlayStation-Nutzern und die Untergrabung des Wettbewerbs in der Spielebranche entstehen.

Fazit

Microsofts Angebot zur Übernahme von Activision Blizzard wurde von der britischen Wettbewerbsbehörde (Competition & Markets Authority) mit großer Skepsis aufgenommen, da sie sich Sorgen über die Auswirkungen der Exklusivität der Call of Duty-Reihe für Xbox und PC macht. Microsofts Umfrage zeigt jedoch, dass die Zahl der PlayStation-Nutzer, die zur Xbox wechseln würden, minimal ist, was darauf hindeutet, dass die Bedenken der CMA übertrieben sind. Microsoft hat den Umfrageergebnissen der CMA widersprochen und betont, dass eine Exklusivvermarktung von Call of Duty für die Xbox wirtschaftlich nicht sinnvoll wäre.

Activision Blizzard - Xbox

Quelle: FOSSpatents @ Twitter via Axios
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