Spiele
Fallout 4 erhält riesiges Mod-Update für Konsolen
Bethesda hebt die Mod-Grenzen von Fallout 4 auf Konsolen drastisch an und verändert das Spielerlebnis auf XBOX und PlayStation nachhaltig.
Fallout 4 steht kurz vor einem der wichtigsten Konsolen-Updates seit dem ursprünglichen Release im Jahr 2015. Bethesda hat bestätigt, dass die lange angekündigte Erweiterung des Mod-Speichers für XBOX und PlayStation am 27. Mai erscheint. Besonders Besitzer einer XBOX Series X|S dürfen sich auf einen enormen Sprung freuen.
Das Update erweitert den Speicherplatz für sogenannte „Creations“ drastisch. Dabei handelt es sich um Mods, die Spieler direkt über das Hauptmenü von Fallout 4 herunterladen und installieren können. Für viele Fans verändert dieses Update die Möglichkeiten auf Konsolen grundlegend.
Während PC-Spieler seit Jahren große Mod-Sammlungen nutzen, waren Konsolenspieler bislang stark eingeschränkt. Diese Begrenzung fällt nun zumindest teilweise weg.
Deutlich mehr Speicherplatz für Mods
Die größte Verbesserung betrifft XBOX Series X|S. Dort steigt der verfügbare Speicherplatz für Mods von bislang 2GB auf beeindruckende 100GB. Damit erreicht Fallout 4 auf Konsolen eine völlig neue Dimension.
Auf XBOX One, PS5 und PS4 fällt das Upgrade zwar kleiner aus, dennoch ist der Unterschied erheblich. Dort erhöht Bethesda den Speicherplatz von bislang 1 bis 2GB auf insgesamt 15GB.
Bethesda erklärt dazu:
„Konsolenspieler werden bald mehr Platz zum Herunterladen von Inhalten haben, darunter auch größere, anspruchsvollere Kreationen.“
Vor allem XBOX Series X|S profitiert massiv von dieser Erweiterung. Laut Bethesda verhindern ältere Hardware sowie Einschränkungen auf PlayStation eine noch größere Speicherfreigabe auf anderen Plattformen.
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Fallout 4 Mods verändern das Konsolen-Erlebnis
Für Spieler ohne Mods dürfte das Update kaum Auswirkungen haben. Wer Fallout 4 jedoch regelmäßig modifiziert, erhält ab sofort deutlich mehr Möglichkeiten.
Schon 15GB erlauben wesentlich umfangreichere Mod-Listen als bisher. Auf XBOX Series X|S wird die Situation sogar mit vielen PC-Loadorders vergleichbar. Hochauflösende Grafikmods, Gameplay-Überarbeitungen, neue Waffen, zusätzliche Quests oder komplett neue Story-Inhalte lassen sich künftig deutlich einfacher kombinieren.
Bisher mussten Konsolenspieler häufig harte Entscheidungen treffen. Große Grafikmods belegten oft den gesamten verfügbaren Speicher. Andere Inhalte mussten deshalb entfernt werden. Genau dieses Problem entschärft Bethesda jetzt massiv.
Vor allem folgende Mod-Kategorien profitieren vom Update:
- Grafik- und Texture-Overhauls
- Neue Waffen und Rüstungen
- Zusätzliche Story-Inhalte
- Gameplay-Verbesserungen
- Immersive Audio- und Wettermods
Viele umfangreiche Mod-Projekte werden damit erstmals sinnvoll auf Konsolen nutzbar.
Einige Einschränkungen bleiben bestehen
Trotz der enormen Speichererweiterung erreicht Fallout 4 auf Konsolen noch nicht ganz das Niveau der PC-Version. Bestimmte Projekte bleiben weiterhin ausgeschlossen.
Davon betroffen sind vor allem Mods, die den sogenannten Fallout 4 Script Extender benötigen. Dieses PC-exklusive Tool erweitert die technischen Möglichkeiten des Spiels deutlich und wird auf Konsolen nicht unterstützt.
Trotzdem markiert das Update einen gewaltigen Schritt nach vorne. Für viele Konsolenspieler dürfte Fallout 4 dadurch langfristig attraktiver werden als jemals zuvor.
Spieler müssen ihre Load Order sichern
Eine wichtige Information betrifft bestehende Mod-Loadorders. Bethesda bestätigt, dass das Update vorhandene Mod-Konfigurationen löscht.
Spieler sollten ihre aktuelle Reihenfolge daher unbedingt sichern, bevor das Update installiert wird. Bethesda bietet dafür eine integrierte Archivierungsfunktion an.
Der Ablauf funktioniert direkt im Creations-Menü von Fallout 4:
- Load Order öffnen
- „Load Order Archive“ auswählen
- „Save Load Order to Bethesda.net“ anklicken
- Nach dem Update „Restore Load Order from Bethesda.net“ auswählen
Damit lässt sich die bestehende Mod-Konfiguration nach dem Patch wiederherstellen.
Wer diesen Schritt überspringt, muss seine komplette Mod-Liste manuell neu aufbauen.
Sechs Monate verspätet
Ursprünglich plante Bethesda die Veröffentlichung bereits für November des vergangenen Jahres. Technische Probleme sorgten jedoch für eine Verschiebung.
Seitdem blieb es lange ruhig rund um das Projekt. Erst jetzt bestätigt das Studio den finalen Termin offiziell.
Die Verzögerung sorgte innerhalb der Community immer wieder für Kritik. Viele Spieler hatten bereits befürchtet, dass Bethesda das Vorhaben möglicherweise komplett streicht.
Umso größer dürfte nun die Erleichterung ausfallen, dass das Update tatsächlich erscheint.
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