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Der Xbox Game Pass ist für Sony keine Konkurrenz

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Xbox Game Pass

Jim Ryan, CEO von Sony Interactive Entertainment sieht im Xbox Game Pass wohl keine Konkurrenz für Sony bzw. PlayStation.

Noch am Tag des Heiligen Abends hat Tom Henderson auf seiner Webseite „Insider Gaming“ einen interessanten und exklusiven Artikel veröffentlicht, worin er schreibt, dass von Jim Ryan, CEO von Sony Interactive Entertainment, intern im Unternehmen wohl davon sprach, dass man den Xbox Game Pass nicht als Konkurrenz ansieht. Und das, obwohl gerade Sony Bedenken über die geplante Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft geäußert hat, heißt es im Artikel weiter.

„Um ehrlich zu sein, ist dies wahrscheinlich eine der wildesten Geschichten, über die ich in diesem Jahr berichtet habe.“, Tom Henderson via Twitter.

Auch, wenn die Quelle von Henderson anonym bleiben möchte, wird hier an der Geschichte schon etwas dran sein, denn Tom Henderson ist nun nicht dafür bekannt, irgendwas zu veröffentlichen, wo er nicht selbst von überzeugt ist oder er der Quelle nicht vertraut.

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Doch warum sieht Jim Ryan den Xbox Game Pass nicht als Konkurrenz an? E ist von der Marke PlayStation so überzeugt, denn Sie verkaufen innerhalb von 2 Jahren mehr PlayStation 5-Konsolen (aktuell steht man bei rund 28 Millionen verkaufter Exemplare) als Microsoft in 6-7 Jahren, Abonnenten für seinen Abo-Dienst Xbox Game Pass gewonnen hat.

„Wenn wir den Game-Pass in Betracht ziehen, scheinen [die Game-Pass-Zahlen] niedriger zu werden [quasi nicht mehr so stark wachsen]. Im Vergleich zum Game-Pass haben wir in zwei Jahren mehr PS5’s verkauft als sie Abonnenten gesammelt haben, und sie machen das seit 6 bis 7 Jahren.“

PlayStation 5 Logo

Bildquelle: Sony

Sony verzeichnet bei seinem monatlichen Abonnementservice PlayStation Plus fast 50 Millionen Abonnenten – Zahlen, von denen Microsoft beim Xbox Game Pass aktuell nur träumen kann. Hier steht man laut Sony wohl bei rund 29 Millionen Abonnenten.

„Wir sind kurz vor 50 Millionen Abonnenten und sie sind in den niedrigen 20ern, aber es gibt noch mehr zu tun, um diese Zahl zu erhöhen.“, so Ryan weiter.

Mit „aber es gibt noch mehr zu tun“ weiß wahrscheinlich Ryan auch, dass hier die Übernahme von Activision Blizzard ins Spiel kommt, denn Sony’s Argumente gegen den Deal sind klar – „[Die Übernahmen ist] schlecht für den Wettbewerb, schlecht für die Spieleindustrie und schlecht für die Spieler selbst“ (via Reuters).

Sony weiß natürlich auch, dass die Mega-Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft den Xbox Game Pass durchaus pushen kann, denn sobald Activision Blizzard zu Microsoft gehört, sind die Spiele dann natürlich „First-Party-Spiele“ der Xbox Games Studios und somit würden die zukünftigen Titel, direkt zum Release im Xbox Game Pass verfügbar sein. Von dem gesamten Back-Katalog der Unternehmen mal ganz abgesehen.

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Quelle: Insider Gaming
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