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Boosteroid: Die Fusion von Microsoft und Activision Blizzard zu blockieren, hat Auswirkungen auf Cloud-Gaming-Anbieter

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Die Entscheidung der britischen Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMA), die geplante Fusion zwischen Microsoft und Activision Blizzard zu blockieren, hat Auswirkungen auf Cloud-Gaming-Anbieter wie Boosteroid, so die Leiterin der strategischen Kommunikation des Unternehmens, Antonina Batova.

Die geplante Fusion im Wert von 68,7 Milliarden Dollar, die darauf abzielte, die Titel von Activision Blizzard unter das Dach von Microsoft zu bringen, würde nach Ansicht der CMA zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Wettbewerbs in der Spieleindustrie führen.

Um zu zeigen, dass Microsoft keine Cloud-Konkurrenten ausschließen würde, hatte das Unternehmen mehrere Zehnjahresverträge mit Plattformen wie NVIDIAs GeForce NOW, Boosteroid, Ubitus, EE und Nware abgeschlossen. Diese Vereinbarungen erlaubten es Microsoft, seine Xbox-Spiele zu lizenzieren, so dass sie auf diesen Cloud-Diensten gestreamt werden konnten, und die Vereinbarung umfasste auch die Titel von Activision Blizzard, falls die Fusion zustande kommen sollte.

Batova argumentiert, dass die Entscheidung der CMA die Innovation und Entwicklung von Cloud-Gaming verlangsamen wird, da die Zielgruppe von Activision Blizzard von Cloud-Gaming-Diensten ausgeschlossen wird. Sie merkt an, dass die Cloud-Gaming-Community keine Anzeichen dafür hat, dass Activision in naher Zukunft Spiele für Cloud-Plattformen anbieten wird. Batova ist der Ansicht, dass die Situation, in der die Inhalte von Activision in der Cloud weithin verfügbar sind, dem Markt, dem Wettbewerb und den Endkunden zugute kommt, da sie High-End-Spiele auf fast jedem Gerät spielen können.

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Boosteroid hatte zusammen mit anderen Cloud-Gaming-Anbietern gehofft, dass das Geschäft zustande kommen würde. Microsoft hatte angeboten, einen Überwachungstreuhänder zu ernennen, um die Einhaltung der Verhaltensmaßregeln zu gewährleisten, und zusätzlich ein Schnellverfahren für Streitigkeiten einzuführen. Die CMA kam jedoch zu dem Schluss, dass dies ihre Ressourcen erheblich beansprucht hätte, und beschloss, das gesamte Geschäft zu blockieren.

In diesem Zusammenhang äußerte sich Phil Spencer, CEO von Microsoft Gaming, im Podcast von Kinda Funny Games kurz zu der Entscheidung der CMA. Er sagte, die britische Aufsichtsbehörde habe einen Cloud-Gaming-Markt definiert, den es noch gar nicht gebe. Trotz dieses Hindernisses bekräftigte Spencer Microsofts Absicht, für die Genehmigung des Deals zu kämpfen. Er stellte jedoch klar, dass die Akquisition nicht die Gesamtheit von Microsofts Gaming-Strategie darstellt, sondern nur ein Beschleuniger für diese ist.

Quelle: wccftech.com
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