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Bethesda feiert 40 Jahre und blickt auf The Elder Scrolls VI

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Bethesda feiert 40 Jahre

Von acht Entwicklern in Maryland bis zu weltbekannten Rollenspielen: Todd Howard blickt auf 40 Jahre Bethesda zurück und kündigt am Ende eine besondere Enthüllung zu The Elder Scrolls VI an.

The Elder Scrolls VI steht am Ende eines besonderen Jubiläumsvideos von Bethesda Game Studios im Mittelpunkt. Zum 40-jährigen Bestehen führt Todd Howard durch die Geschichte des Studios, erinnert an technische Durchbrüche und erklärt, wie aus einer kleinen Entwicklergruppe eines der bekanntesten Rollenspielstudios der Welt wurde.

Die Reise beginnt dort, wo Bethesda 1986 seine ersten Schritte machte: in Maryland, unweit des gleichnamigen Ortes. Howard erinnert sich an eine Zeit, in der gerade einmal acht Menschen an den Spielen arbeiteten. Später wurden daraus 40 oder 50, schließlich mehr als 100. Heute unterhält Bethesda Studios an mehreren Standorten weltweit.

Für Howard ist das Jubiläum allerdings mehr als eine Feier der eigenen Erfolge. Immer wieder betont er, welchen Anteil die Spieler an der Entwicklung des Unternehmens hatten. Ihre Begeisterung, ihre Erinnerungen und die vielen Stunden in den virtuellen Welten hätten die Geschichte von Bethesda maßgeblich geprägt.

XBOX Game Studios - Bethesda

XBOX Game Studios – Bethesda

Von Gridiron! bis Morrowind: Die Anfänge von Bethesda

Alles begann 1986 mit Gridiron!, einem Sportspiel, das bereits auf physikbasierte Simulation setzte. Für Howard war dieser frühe Titel richtungsweisend. Bethesda wollte schon damals virtuelle Welten erschaffen, die glaubwürdig auf die Handlungen der Spieler reagieren.

Es folgte Wayne Gretzky Hockey. Mit The Terminator wagte sich das Studio schließlich an eine große dreidimensionale Spielwelt, in der sich die Spieler durch eine virtuelle Version von Los Angeles bewegen konnten.

Howard erinnert sich auch an seinen persönlichen Einstieg. Im Januar 1993 stand er vor dem Gebäude und fragte nach einer Stelle. Nur ein Jahr später erschien mit The Elder Scrolls: Arena der Auftakt jener Reihe, die Bethesda bis heute besonders prägt.

Arena bot eine riesige 3D-Welt und stellte die Freiheit der Spieler in den Mittelpunkt. Du solltest selbst entscheiden können, wer du bist und welchen Weg du einschlägst. Dieses Prinzip wurde zu einem festen Bestandteil der Bethesda-Rollenspiele.

Mit The Elder Scrolls II: Daggerfall und The Terminator: Future Shock entwickelte das Studio seine Technik weiter. Howard erinnert in diesem Zusammenhang auch an die frühe Kombination aus WASD-Steuerung und Maus.

Ein weiterer Wendepunkt folgte mit The Elder Scrolls III: Morrowind. Das Rollenspiel veränderte laut Howard die Identität des Studios grundlegend und eröffnete den Spielern neue Möglichkeiten, ihre Abenteuer individuell zu gestalten.

Besonders die Unterstützung von Community-Modifikationen wurde zu einem wichtigen Bestandteil der Bethesda-Spiele. Spieler konnten damit eigene Inhalte erschaffen und die vorhandenen Welten verändern.

The Elder Scrolls IV: Oblivion

The Elder Scrolls IV: Oblivion

Morrowind, Oblivion und die besondere Geschichte mit XBOX

Morrowind markierte gleichzeitig den Einstieg von Bethesda in die Konsolenentwicklung. Das Spiel erschien für die erste XBOX, deren technische Architektur eng mit dem PC verwandt war.

Der Erfolg auf der Microsoft-Konsole legte den Grundstein für eine Zusammenarbeit, die Bethesda über viele Jahre begleiten sollte. Howard erinnert sich daran, wie wichtig dieser Schritt für das damals noch stark auf PC-Spiele ausgerichtete Studio war.

Nach Morrowind entschied sich Bethesda bewusst gegen einen schnell produzierten Nachfolger. Stattdessen wollte das Team erneut technische Grenzen verschieben und entwickelte The Elder Scrolls IV: Oblivion für die XBOX 360.

Eine besondere Erinnerung verbindet Howard mit der Hardwareentwicklung der Konsole. Ursprünglich war für die XBOX 360 ein Arbeitsspeicher von 256 MB vorgesehen. Als Bethesda erfuhr, dass Microsoft die Ausstattung auf 512 MB erhöhen würde, war die Freude im Entwicklerteam riesig.

Howard erklärt, dass diese Entscheidung es ermöglichte, Oblivion so umzusetzen, wie sich das Studio das Spiel vorgestellt hatte. Er habe seine Programmierer selten glücklicher erlebt.

Der Erfolg von Oblivion eröffnete Bethesda schließlich die Möglichkeit, eine weitere traditionsreiche Rollenspielmarke zurückzubringen: Fallout.

Fallout New Vegas

Fallout New Vegas

Fallout, Skyrim und Starfield prägen die weitere Geschichte

Mit Fallout 3 erfüllte sich Bethesda einen besonderen Wunsch. Das Team war selbst großer Fan der ursprünglichen Fallout-Spiele und erhielt nun die Gelegenheit, die Reihe für eine neue Generation fortzuführen.

Howard bezeichnet die Wiederbelebung von Fallout als einen Höhepunkt der Studiogeschichte. Gleichzeitig wuchs das Unternehmen weiter. Mit id Software kamen weitere bekannte Entwickler hinzu, während ZeniMax Online Studios die Grundlage dafür schuf, The Elder Scrolls später auch als Online-Erlebnis anzubieten.

Eine kuriose Erinnerung gibt Howard ebenfalls preis. Einige Requisiten, die Bethesda für Fallout verwendete, stammten ursprünglich aus einem Indiana-Jones-Film. Jahre später kehrte die Marke durch die Arbeit von MachineGames selbst in das Spieleportfolio zurück.

Den nächsten großen Höhepunkt erreichte Bethesda mit The Elder Scrolls V: Skyrim. Das Rollenspiel vereinte viele Ideen aus den vorherigen Projekten und begeisterte ein enormes Publikum. Howard verrät im Jubiläumsvideo, dass Skyrim selbst 15 Jahre nach seiner Veröffentlichung noch immer das meistgespielte Spiel des Studios ist.

Fallout 4

Fallout 4

Mit Fallout 4 setzte Bethesda anschließend verstärkt auf kreative Freiheiten. Besonders die Möglichkeit, Modifikationen plattformübergreifend und damit auch auf Konsolen anzubieten, stellte einen weiteren Fortschritt dar.

Das Wachstum setzte sich fort. Neue Studios in Montreal, Austin und Dallas kamen hinzu. Gemeinsam entwickelte Bethesda Fallout 76, das die postapokalyptische Spielwelt in ein Online-Erlebnis verwandelte.

Howard hebt hervor, dass Fallout 76 bis heute von einer lebendigen Community getragen wird. Bemerkenswert findet er dabei, dass ausgerechnet ein Spiel über die Apokalypse eine derart starke Gemeinschaft hervorgebracht hat.

Mit Starfield wagte Bethesda schließlich den Schritt zu einer neuen Marke. Statt einer einzelnen Spielwelt stand erstmals eine ganze Galaxie im Mittelpunkt des Rollenspiels.

The Elder Scrolls VI: Todd Howard kündigt Namensenthüllung an

Am Ende des Jubiläumsvideos richtet Howard den Blick wieder auf die Gegenwart. Vor einer Vitrine mit Erinnerungsstücken erklärt er, dass ihn die Spiele zwar an die vergangenen Jahrzehnte erinnern, seine Gedanken aber vor allem den Menschen gelten, die sie erschaffen haben.

Ebenso bedeutsam seien die Geschichten der Spieler. Zu erfahren, welche Erinnerungen und Erlebnisse sie mit den Spielen verbinden, bedeute Bethesda sehr viel.

Anschließend spricht Howard über die Zukunft. Dabei nennt er ausdrücklich die Fallout-Reihe und The Elder Scrolls, bevor er auf die zahlreichen Fragen zu The Elder Scrolls VI eingeht.

Das 40-jährige Jubiläum sei der perfekte Anlass, endlich den tatsächlichen Namen des kommenden Rollenspiels zu enthüllen.

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