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Activision Blizzard: Die FTC verklagt Microsoft in den USA bzgl. der geplanten Übernahme [Update]

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Microsoft

Jetzt wird es spannend, denn die FTC wird Microsoft bzgl. der geplanten Activision Blizzard Übernahme in den USA vor Gericht bringen.

Update 2 – 8. Dezember, 21:12 Uhr – Auch Activision gibt es Statement zur aktuellen Lage ab. Wir haben es euch, aufgrund der Länge, am Ende des Artikels eingefügt.

Update 1 – 8. Dezember, 20:22 Uhr – Microsoft scheint der Sache gelassen entgegen zu sehen. „Wir wollten dem Frieden eine Chance geben, haben aber volles Vertrauen in unseren Fall und begrüßen die Gelegenheit, unseren Fall vor Gericht vorzutragen.“, so Microsofts Brad Smith, stellvertretender Vorsitzender und Präsident.

Die geplante Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft wird vorerst durch die FTC in den USA geblockt, denn man wird Microsoft hier erst einmal vor Gericht zerren, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Washington Post.

Also einer der Gründe nennt die FTC die exklusive Veröffentlichung von Redfall oder Starfield auf der Xbox-Konsole! Denn wie bei der Übernahme von Bethesda, wo Microsoft meinte, Sie würden die Spiele auf mehreren Plattformen anbieten aber dann doch ihre Meinung änderten.

Microsoft hat bereits bewiesen, dass es seinen Spielekonkurrenten Inhalte vorenthalten kann und wird. Heute wollen wir Microsoft daran hindern, die Kontrolle über ein führendes unabhängiges Spielestudio zu erlangen und es zu benutzen, um den Wettbewerb in mehreren dynamischen und schnell wachsenden Spielemärkten zu schädigenFTC
Die FTC stellt fest, dass Microsoft beschlossen hat, mehrere Titel von Bethesda, darunter Starfield und Redfall Microsoft-Exklusivtitel zu machen, obwohl das Unternehmen den europäischen Kartellbehörden zugesichert hatte, dass es keinen Anreiz habe Spiele von konkurrierenden Konsolen vorzuenthalten.FTC
Heute versuchen wir, Microsoft daran zu hindern, die Kontrolle über ein führendes unabhängiges Spielestudio zu erlangen und damit den Wettbewerb in mehreren dynamischen und schnell wachsenden Gaming-Märkten zu beeinträchtigen.FTC

Statement von Activision:

In diesen Tagen wird viel über unsere Fusion mit Microsoft gesprochen. Vieles von dem, was veröffentlicht wird, entbehrt jedoch eines tiefen Verständnisses unserer Branche. Im Rahmen unserer ständigen Bemühungen, Sie alle über den Zusammenschluss auf dem Laufenden zu halten, möchte ich Sie kurz über den aktuellen Stand des Prozesses informieren und Ihnen die Fakten darlegen.

Bisher haben wir von mehreren Ländern die Genehmigung für unsere Fusion erhalten, und in mehreren anderen Ländern läuft das Verfahren noch. Unsere Gespräche mit den weltweiten Aufsichtsbehörden waren konstruktiv, produktiv und im Allgemeinen recht positiv.

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Ich habe jedoch in der Presse Spekulationen gelesen, dass die Federal Trade Commission in den USA erwägt, eine Klage einzureichen, um unsere Fusion zu blockieren, und dass sie dies tun könnte, weil sie glaubt, dass Microsoft nach Abschluss unserer Fusion Call of Duty exklusiv für Xbox anbieten wird.

Wir wissen nicht, wie das Verfahren ausgehen wird, aber die Gerüchte, dass Microsoft Call of Duty exklusiv für die Xbox anbieten würde, sind aus mehreren Gründen unsinnig. Im Gegenteil, Microsoft hat das letzte Jahr damit verbracht, den globalen Regulierungsbehörden, Millionen von Spielern und konkurrierenden Konsolen und Plattformen zu versprechen, dass es das nicht tun wird. Glaubt man wirklich, dass Microsoft – eines der angesehensten Unternehmen der Welt – seinen Ruf und seine Beziehungen riskieren würde, um dieses Versprechen zu brechen?

Aber Sie müssen sich nicht auf ihr oder unser Wort verlassen: Call of Duty exklusiv für die Xbox zu machen, ist wirtschaftlich nicht sinnvoll. Microsoft würde Milliarden von Dollar an Umsatzeinbußen erleiden und sowohl PlayStation-Besitzer (die Call of Duty verlieren würden) als auch Xbox-Besitzer (die die Möglichkeit verlieren würden, mit ihren Freunden zu spielen, die eine PlayStation besitzen) verärgern. Die Gegenreaktion der Spieler wäre katastrophal. Es würde das Vertrauen von Microsoft bei den Spielern und seiner Marke zerstören, etwas, das Microsoft jahrzehntelang aufgebaut und geschützt hat.

Erst diese Woche gab Microsoft bekannt, dass es sich verpflichtet hat, Call of Duty 10 Jahre lang auf Nintendo-Plattformen zu bringen und den Spielern mehr Auswahl zu bieten, nicht weniger. Außerdem erneuerte das Unternehmen seine Zusage, das Franchise auch weiterhin auf Steam anzubieten. Gabe Newell, CEO von Valve, sagte gegenüber der Presse: „Microsoft hat sich immer an das gehalten, was sie uns versprochen haben, also vertrauen wir auf ihre Absichten… wir denken, dass Microsoft die nötige Motivation hat, um auf den Plattformen und Geräten zu sein, auf denen die Call of Duty-Kunden sein wollen.“

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Quelle: Washington Post
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