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1666: Amsterdam zeigt im ersten Entwicklertagebuch seine kreative Vision

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1666: Amsterdam

Das erste 1666: Amsterdam Developer Diary beleuchtet die kreative Vision hinter dem Spiel. Panache Digital Games erklärt, wie eine gemeinsame Amsterdam Reise, historische Recherche und offene Erkundungsmöglichkeiten die Entwicklung der Spielwelt beeinflussen.

Panache Digital Games und Creative Director Patrice Désilets haben die erste Folge der neuen Videoserie Behind the Shadows zu 1666: Amsterdam veröffentlicht. Die Episode trägt den Titel The Vision: The Real City That Became a Myth. Sie zeigt dir, wie das Entwicklerteam die realen Straßen Amsterdams in eine Spielwelt verwandelt, die von Geheimnissen, Aberglauben und verborgenen Wahrheiten geprägt ist.

Im Mittelpunkt stehen nicht nur historische Vorlagen. Das Studio wollte die tatsächlichen Größenverhältnisse, die Architektur, die Geräusche und die Atmosphäre der Stadt unmittelbar erleben. Dafür reiste das gesamte Team im Jahr 2024 nach Amsterdam.

Amsterdam als Grundlage für die Spielwelt

Die Entwickler verließen sich bei ihrer Arbeit nicht allein auf Bilder, Karten oder historische Dokumente. Die gemeinsame Reise sollte dem Team ein genaueres Verständnis für den Rhythmus und den Charakter der niederländischen Hauptstadt vermitteln.

Vor Ort untersuchten die Entwickler unter anderem die Straßen, Kanäle, Häuser und Dächer. Auch Geräusche, Oberflächen und die allgemeine Stimmung der Stadt spielten bei der Recherche eine Rolle. Diese Eindrücke sollen dabei helfen, das Amsterdam des Spiels glaubwürdig und räumlich nachvollziehbar zu gestalten.

Patrice Désilets beschreibt die Reise vor allem als gemeinsames Erlebnis für das Studio: „Bei der Einladung des Studios nach Amsterdam ging es im Kern darum, etwas miteinander zu teilen. Wir haben alle zusammengebracht und gesagt: Kommt in euer Spiel. Erlebt es so, wie ich es erlebt habe.“

Désilets ist Mitgründer und Creative Director von Panache Digital Games. Im Entwicklertagebuch erläutert er gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Studios, wie aus einer realen Stadt eine von Mythen geprägte Spielwelt entsteht.

Jean François Boivin, Mitgründer und Executive Producer, hebt ebenfalls den Unterschied zwischen digitaler Recherche und einem Aufenthalt vor Ort hervor: „Sich Referenzen im Internet anzusehen, ist eine Sache. Selbst dort zu sein, die Proportionen zu sehen und die Oberflächen sowie die Atmosphäre zu spüren, ist etwas völlig anderes.“

Die Reise lieferte dem Team damit nicht nur visuelle Eindrücke. Sie vermittelte den Entwicklern auch ein Gefühl dafür, wie sich die unterschiedlichen Bereiche der Stadt zueinander verhalten. Genau diese räumliche Wahrnehmung lässt sich über Fotos und historische Quellen nur eingeschränkt erfassen.

Neben Désilets und Boivin kommen in der ersten Folge auch Éléa Gadéa und Maxime Fortin zu Wort. Gadéa arbeitet als Researcher und Marketing Coordinator bei Panache Digital Games. Fortin ist als Senior Level Designer an der Gestaltung der Spielgebiete beteiligt.

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Häuser, Dächer und eine Katze als Begleiter

Das erste 1666: Amsterdam Developer Diary behandelt auch die Erkundungssysteme des Spiels. Du sollst Amsterdam nicht nur auf festgelegten Wegen durchqueren. Stattdessen entstehen verschiedene Möglichkeiten, Häuser, Straßen und Dächer zu erkunden.

Nach Angaben des Studios kannst du jedes verfügbare Haus innerhalb eines Viertels betreten. Der Zugang muss dabei offenbar nicht immer über eine gewöhnliche Tür erfolgen. Zusammen mit einer Katze kannst du auch durch Fenster in Gebäude gelangen.

Die Dächer bilden eine weitere Ebene der Spielwelt. Du kannst dich über sie hinwegbewegen und dadurch andere Wege durch die Stadt finden. Deine gewählte Herangehensweise entscheidet darüber, welche Möglichkeiten und Entdeckungen sich dir eröffnen.

Maxime Fortin beschreibt dieses System im Entwicklertagebuch folgendermaßen: „Der Spieler kann jedes verfügbare Haus in der Nachbarschaft erkunden, mit seiner Katze durch ein Fenster einsteigen, sich über Dächer bewegen und völlig unterschiedliche Möglichkeiten entdecken, je nachdem, wie er sich der Stadt nähert.“

Damit verbindet Panache Digital Games die Gestaltung Amsterdams unmittelbar mit den Entscheidungen des Spielers. Die Stadt dient nicht nur als historische Kulisse. Straßen, Gebäude, Fenster und Dächer bilden gemeinsam einen Raum, den du auf unterschiedliche Weise erschließen kannst.

Die Katze übernimmt innerhalb dieser Erkundung eine konkrete Rolle. Sie begleitet dich nicht lediglich durch die Stadt, sondern eröffnet laut der gezeigten Beschreibung zusätzliche Zugänge. Weitere Einzelheiten zu ihren Fähigkeiten nennt die erste Folge allerdings nicht.

Auch über die genaue Größe der Spielwelt oder den Umfang der zugänglichen Viertel macht Panache Digital Games in der vorliegenden Ankündigung keine Angaben. Fest steht lediglich, dass die verfügbaren Häuser innerhalb eines Viertels erkundet werden können.

1666: Amsterdam

Behind the Shadows begleitet die Entwicklung

Die erste Folge wurde im historischen Château Ramezay in der Altstadt von Montreal aufgenommen. Sie bildet den Auftakt einer neuen Reihe, mit der Panache Digital Games regelmäßig Einblicke in die Entwicklung von 1666: Amsterdam geben will.

Der Titel Behind the Shadows greift dabei die geheimnisvolle Ausrichtung des Spiels auf. Die erste Episode konzentriert sich auf die grundlegende Vision und die Übertragung des realen Amsterdams in die Spielwelt. Welche Themen spätere Folgen behandeln, wurde noch nicht genannt.

Inhaltlich dreht sich 1666: Amsterdam um das Ende eines Zyklus und den Beginn eines neuen. Du begleitest Noa bei ihrem sogenannten Commencement, während sie die Rolle des Collector übernimmt.

Im Verlauf der Handlung sollst du ein Geheimnis entschlüsseln, das sich über mehrere Jahrhunderte erstreckt. Außerdem wählst du einen Begleiter, der Noa auf ihrem Weg zur Seite steht. Dabei folgst du Spuren, die in einer von Geheimnissen, Macht und Erinnerungen geprägten Stadt zurückgelassen wurden.

Die präsentierte Vision verbindet damit mehrere zentrale Elemente. Die reale Architektur Amsterdams bildet die räumliche Grundlage. Aberglaube, verborgene Wahrheiten und jahrhundertealte Geheimnisse bestimmen dagegen die erzählerische Ausrichtung.

1666: Amsterdam soll 2026 zunächst im Early Access für PC erscheinen. Fassungen für Konsolen sind für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen. Einen konkreten Veröffentlichungstermin für den Early Access oder die Konsolenversionen nennt Panache Digital Games noch nicht.

1666: Amsterdam

Quelle: Pressemitteilung
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