Xbox One X - Sony

Microsoft möchte, dass alle Spiele auf der Xbox One X am besten aussehen sollen. Doch bremst Sony möglicherweise die Entwicklung von Spielen für die Xbox One X aus?

Eine ganz Interessante Sache kam jetzt bei Gamespot ans Tageslicht, als Xbox Chef Phil Spencer bei den Kollegen von Gamespot zu Gast war. Dort sprach Spencer darüber, dass man möchte, dass die Xbox One X die bestmögliche Version von Spielen ermöglichen soll.

Doch der Gamespot-Redakteur sprach Spencer dann direkt darauf an und gab als Beispiel das Spiel Destiny 2 an, welches von den technischen Spezifikationen, locker mit 60 Frames pro Sekunde auf der Xbox One X laufen soll, doch Bungie sich dazu entschloss, das Spiel auf allen Plattformen, also PS4, PS4 Pro, Xbox One, Xbox One X … mit 30 FPS laufen zu lassen.

Gamespot sprach dabei die Vermutung aus, dass vielleicht Sony der Grund sein könnte für diese Entscheidung, weil Sony ja bekanntlich bei Destiny 2, sehr stark mit Activision als Publisher zusammenarbeitet und exklusive Marketingrechte am Spiel besitzt.

Spencer’s Reaktion spricht dabei wohl Bände, muss er doch stark überlegen, wie er nun antwortet. So weiß er offiziell nichts von solchen Deals, die die Leistung einer stärkeren Konsole zurückhalten könnte. Das wäre aus seiner Sicht natürlich nicht gut für die Industrie und für die Gamer. Er selber ist kein Fan von solchen Deals, wie auch, dass man DLC’s, Charaktere, Skins etc. exklusiv für irgendeine Plattform veröffentlicht.

Auch wenn Microsoft in der Vergangenheit u.a. Call of Duty-Inhalte zeitexklusiv angeboten hat, wird es das unter Spencer nicht mehr geben. Damals war er nicht in dieser Position, solche Entscheidungen treffen zu können.

Phil Spencer relativiert seine Aussage dann später dahingehend, dass die Entwickler von Microsoft die freie Hand haben, wie Sie die Mehrleistung einer Xbox One X nutzen. Dabei können Sie sich ja entweder für eine höhere Auflösung, mehr Details oder bessere Framerate entscheiden.

Doch Gamespot’s Vermutung scheint dabei so einiges ins richtige Licht zu rücken, denn Sony’s Jim Ryan hatte vor kurzem erklärt, dass er keine Angst vor der Power einer Xbox One X hat. Seine lapidare Erklärung dafür war, dass Entwickler eh für den “kleinsten gemeinsamen Nenner” programmieren.

Er vergleicht das mit der Xbox 360 und PS3-Ära. Die PS3 hatte viel mehr Power als eine Xbox 360, doch nur in den seltensten Fällen, war die PS3-Version eines Spiel, die Bessere.

Unserer Meinung nach hinkt der Vergleich etwas, da die PS3 zu seiner Zeit auf eine Architektur gesetzt hast, die die Entwickler eher vor Probleme gestellt hat, also die Mehrleistung der Konsole bestmöglich auszunutzen.

Wie kann sich Sony’s Jim Ryan also so sicher sein bei seiner Aussage? Steckt da vielleicht doch mehr dahinter, wie u.a. Gamespot vermutet? Ihr wisst ja, Jim Ryan ist die Person, die sich bereits über die Abwärtskompatibilität bei der Xbox One äußerst ungeschickt ausgedrückt hat und auch beim Thema Crossplay keine glückliche Figur gemacht hat.

Was meint Ihr?

Phil Spencer’s Reaktion auf die Gamespot Frage, seht Ihr ab 9:35 Minuten im folgendem Video:

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here