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RetroSpace ist ab sofort für XBOX Series X|S erhältlich

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RetroSpace

Hausmeister, Mutationen und ein schwarzes Loch: RetroSpace kombiniert klassische Immersive-Sim-Ideen mit einer ziemlich schrägen Science-Fiction-Welt.

Ein schwarzes Loch verschluckt eine Raumstation, seltsame Kreaturen kriechen durch die Korridore und ausgerechnet ein Hausmeister soll die Sache irgendwie wieder geradebiegen. Damit ist die Ausgangslage von RetroSpace schon ziemlich gut beschrieben.

Das Science-Fiction-Spiel ist ab sofort für XBOX Series X|S, PC und PlayStation 5 erhältlich. Hinter der auffälligen Mischung aus Disco-Punk, 70er-Jahre-Optik und Weltraum-Horror steckt eine Immersive Sim, bei der vor allem die spielerische Freiheit im Mittelpunkt steht.

RetroSpace schreibt dir deshalb nur selten vor, wie du ein Problem lösen sollst. Wenn irgendwo ein Gegner den Weg versperrt, kannst du kämpfen. Du kannst aber genauso gut verschwinden und einen anderen Weg suchen.

Und manchmal lässt du einfach die Raumstation die Drecksarbeit erledigen.

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Aurora 5 ist mehr als eine Kulisse

Schauplatz ist die Raumstation Aurora 5. Nachdem sie von einem schwarzen Loch verschlungen wurde, ist dort wenig so geblieben, wie es einmal war. Tierische und pflanzliche Eigenschaften vermischen sich bei den Kreaturen, die Zeit spielt verrückt und die technischen Systeme der Station können schnell genauso gefährlich werden wie ihre Bewohner.

Genau diese Systeme kannst du allerdings ausnutzen.

Sicherheitseinrichtungen lassen sich beispielsweise gegen Gegner richten. Umweltgefahren können zur Falle werden und versteckte Wege ermöglichen es, eine direkte Konfrontation komplett zu umgehen. Ablenkungen funktionieren ebenfalls.

RetroSpace folgt damit dem klassischen Prinzip einer Immersive Sim: Das Spiel stellt Regeln und miteinander verbundene Systeme auf, anschließend sollst du selbst herausfinden, was du damit anstellen kannst.

Auch Gegner unterscheiden sich bei ihren Fähigkeiten und ihrem Verhalten. Statt immer dieselbe Methode anzuwenden, musst du beobachten, Schwächen erkennen und deine Vorgehensweise entsprechend verändern.

Wer keine Lust auf Heimlichkeit hat, darf natürlich trotzdem kämpfen. RetroSpace lässt ausdrücklich beide Richtungen zu und beschränkt dich auch nicht dauerhaft auf eine davon.

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Mutamods verändern deine Möglichkeiten

Deutlich ungewöhnlicher wird es bei der Charakterentwicklung. Auf Aurora 5 findest du sogenannte Mutamods, mit denen sich dein Hausmeister körperlich verändern lässt.

Die Mutationen können Fähigkeiten für Kämpfe, Schleichen, Bewegung und Erkundung freischalten. So kannst du unter anderem Tentakelarme bekommen, andere Wesen kontrollieren oder deine Fähigkeiten im Verborgenen ausbauen.

Kostenlos gibt es diese Vorteile innerhalb der Spielmechanik allerdings nicht. Mutamods können unerwartete Nebenwirkungen auslösen und manche Veränderungen sind dauerhaft.

Dadurch entsteht ein gewisses Risiko bei der Weiterentwicklung. Eine Mutation eröffnet möglicherweise einen neuen Lösungsweg, kann gleichzeitig aber Folgen haben, mit denen du anschließend leben musst.

Oder sterben.

Wobei selbst das auf Aurora 5 kein besonders endgültiger Zustand ist.

Sterben gehört in RetroSpace dazu

Nach deinem Tod kann die Station einen neuen Klon erzeugen. Du setzt dein Abenteuer also mit einer weiteren Version deines Charakters fort.

Das System verhindert jedoch, dass der Tod vollkommen bedeutungslos wird. Wiederholtes Klonen kann Degenerationen verursachen. Außerdem bleibt deine Ausrüstung beim vorherigen Körper zurück.

Willst du deine Sachen wiederhaben, musst du entsprechend zurück.

Das Klonsystem passt damit zum restlichen Aufbau von RetroSpace. Scheitern beendet das Spiel nicht einfach, sondern wird zu einem Bestandteil des weiteren Verlaufs.

Auch die Raumstation selbst ist nicht als Abfolge voneinander getrennter Level aufgebaut. Aurora 5 besteht aus miteinander verbundenen Gebieten, zwischen denen du dich zunehmend freier bewegen kannst.

Mit der Zeit öffnen sich Abkürzungen und geheime Wege. Dadurch lassen sich bereits besuchte Bereiche über neue Routen erreichen. Ein zentraler und vergleichsweise ruhiger Hub dient dabei als Ausgangspunkt für weitere Erkundungen.

Viel System Shock, aber mit eigenem Stil

Die Einflüsse klassischer Immersive Sims versteckt RetroSpace kaum. Dass zum Start auf Steam ausgerechnet Bundles mit System Shock 2: 25th Anniversary Remaster, Void Bastards und Gloomwood angeboten werden, passt deshalb ziemlich gut.

RetroSpace übernimmt jedoch nicht einfach deren Optik. Statt nüchterner Science Fiction setzt das Spiel auf grelle Retro-Ästhetik, Disco-Punk, schwarzen Humor und kosmischen Horror.

Selbst Schnurrbärte im Stil der 70er gehören ausdrücklich zum Konzept.

Wer mehr von dieser Welt sehen möchte, bekommt mit der Deluxe Edition zusätzlich das digitale „unOfficial Janitors’ Handbook“. Das 48 Seiten starke Artbook enthält Konzeptzeichnungen von Figuren, Kreaturen, Schauplätzen, Ausrüstung und Waffen. Hinzu kommen Propaganda aus der Spielwelt und handschriftliche Notizen der Hausmeister.

Für das eigentliche Spiel ist das natürlich Nebensache. Interessanter ist die Frage, wie gut die zahlreichen Systeme tatsächlich ineinandergreifen. Denn RetroSpace setzt weniger auf eine spektakuläre einzelne Mechanik als auf die Freiheit, aus Schleichen, Kämpfen, Mutationen, Erkundung und der Umgebung selbst einen eigenen Lösungsweg zu basteln.

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Quelle: Pressemitteilung
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