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Perfect Dark: Personalprobleme beim Entwicklerstudio The Initiative?

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The Initiative

Ist die Mitarbeit von Crystal Dynamics Schuld an den Personalproblemen beim Perfect Dark-Entwicklerstudio The Initiative?

Wie Video Games Chronicle (VGC) berichtet, hat bereits die Hälfte des Kernentwicklungsteam das Entwicklerstudio The Initiative verlassen. Insgesamt soll es sich dabei um insgesamt 34 Personen handeln, heißt es weiter, nachdem man sich die LinkedIn-Profile der Mitarbeiter näher angeschaut hat.

Dazu gehört ein Großteil des leitenden Designteams von The Initiative, darunter Game Director Dan Neuburger, Design Director Drew Murray, Lead Level Designer Chris O’Neill, Principal World Builder Jolyon Myers, zwei leitende Systemdesigner, eine Gruppe von drei ehemaligen God of War-Designern und mehr.

Dies und die wenigen Stellen, die derzeit bei The Initiative ausgeschrieben sind, deuten darauf hin, dass der Tomb-Raider-Entwickler wahrscheinlich eine viel stärkere Führung bei dem Projekt übernimmt, als zunächst angenommen, so VGC weiter.

Perfect Dark: The Initiative arbeitet mit Crystal Dynamics zusammen

Weiter heißt es auf der Seite von Video Games Chronicle (übersetzt):

Die ehemaligen Entwickler von The Initiative, mit denen VGC gesprochen hat, führen die Abgangswelle auf die Frustration der leitenden Mitarbeiter über die von Gallagher und Game Director Daniel Neuburger (der das Unternehmen letzten Monat selbst verlassen hat) vorgegebene Richtung des Projekts zurück.

Obwohl auf der Website von The Initiative behauptet wird, dass das Unternehmen ein „kollaboratives“ kreatives Umfeld fördert, beschrieben ehemalige Mitarbeiter die Entwicklungshierarchie des Studios als sehr „von oben nach unten“, wobei Gallagher und Neuburger einen starken Einfluss auf kreative Entscheidungen hatten.

Den ehemaligen Mitarbeitern zufolge waren viele leitende Teammitglieder über diesen wahrgenommenen Mangel an Autonomie frustriert und hatten das Gefühl, in wichtigen Fragen wie Entwicklungsprioritäten, Projektplanung und Teambesetzung nicht gehört zu werden.

Gallagher und Neuburger, die zuvor Studiochef und Game Director bei Crystal Dynamics waren, wollten die Spiele so entwickeln, wie sie es schon immer getan hatten, nämlich von oben nach unten, während viele Mitarbeiter von Initiative einen eher von unten nach oben gerichteten Ansatz erwarteten, so die Quellen.

Infolgedessen sei die Entwicklung „schmerzhaft“ langsam vorangeschritten und es habe sich nie eine solide Unternehmenskultur gebildet. Alle ehemaligen Mitarbeiter, mit denen VGC sprach, sagten, sie seien überrascht gewesen, wie nachsichtig Microsoft mit dem mangelnden Fortschritt umgegangen sei.

Eine Person sagte: „Es ist schon schwer genug, Spiele zu entwickeln, ganz zu schweigen davon, dass man das Gefühl hat, nicht zu den Leuten durchdringen zu können, die die Entscheidungen treffen, die alle betreffen“.

Es wird behauptet, dass die Entscheidung, Crystal Dynamics an Bord zu holen, zum Teil auf das Kulturproblem zurückzuführen war. Gallagher und Neuburger hofften angeblich, dass die Produktion mit der Einführung eines zweiten Teams, das mit ihren Methoden vertraut ist, reibungsloser verlaufen würde.

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Quelle: videogameschronicle.com
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