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Microsoft und Activision Blizzard verlängern Fusionsvereinbarung bis Oktober [Update]

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In dem Bemühen, die regulatorischen Herausforderungen im Vereinigten Königreich zu überwinden, haben der Tech-Gigant Microsoft und der Spielehersteller Activision Blizzard gemeinsam beschlossen, ihre Fusionsvereinbarung bis zum 18. Oktober zu verlängern.

Diese Verlängerung erfolgt, nachdem die ursprüngliche Frist für den Zusammenschluss verpasst worden war.

Ausschlaggebend für die Verzögerung sind die laufenden Verhandlungen mit der britischen Regulierungsbehörde Competition and Markets Authority (CMA). Anfang dieses Jahres hatte die CMA die Übernahme wegen Bedenken in Bezug auf Cloud-Gaming blockiert, eine Entscheidung, gegen die Microsoft inzwischen Berufung eingelegt hat. Neben der Berufung arbeitet Microsoft Berichten zufolge an einem neuen Vorschlag, der den Verkauf seiner Cloud-Gaming-Rechte in Großbritannien vorsieht. Die Absicht hinter diesem neuen Vorschlag ist es, grünes Licht für die Fusion zu erhalten.

Auf einer Case Management Conference, die diese Woche in Großbritannien stattfand, konnten Microsoft und die CMA weiter über die Bedingungen des Deals verhandeln, so dass das Berufungsverfahren vorerst auf Eis gelegt wurde. Wie die CMA Anfang der Woche mitteilte, muss der endgültige Vorschlag von Microsoft noch eingereicht werden.

Während die CMA darauf hinarbeitet, bis zum 29. August eine endgültige Entscheidung zu treffen, hat Microsoft proaktiv eine Fristverlängerung für das Geschäft beantragt. Dieser Schritt soll verhindern, dass die Vereinbarung scheitert, falls Activision Blizzard einen Rückzieher macht oder ein konkurrierendes Unternehmen ein attraktiveres Übernahmeangebot unterbreitet.

Update #1 – Offizielle Information von Microsoft

Microsoft und Activision Blizzard haben sich gemeinsam darauf geeinigt, die Frist für die Fusionsvereinbarung vom 18. Juli 2023 auf den 18. Oktober 2023 zu verlängern, um zusätzliche Zeit für die Klärung verbleibender regulatorischer Bedenken zu gewinnen.
Weitere Details zur Verlängerung der Vereinbarung:

  • Activision Blizzard ist berechtigt, 0,99 Dollar pro Aktie an seine Aktionäre zu zahlen.
  • Beide Parteien haben sich darauf geeinigt, dass die Abfindungszahlung an keine andere Bedingung geknüpft ist als das Scheitern des Geschäftsabschlusses.
  • Wenn das Geschäft nicht bis zum 29. August 2023 abgeschlossen wird, erhöht sich die von Microsoft bei Beendigung des Vertrags zu zahlende Abfindungsgebühr von 3 Milliarden Dollar auf 3,5 Milliarden Dollar. Kommt der Vertrag nicht bis zum 15. September 2023 zustande, erhöht sich die Gebühr von 3,5 Mrd. $ auf 4,5 Mrd. $. Eine Kündigungsgebühr wird nur dann gezahlt, wenn das Geschäft nicht zustande kommt.

Quelle: The Verge
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