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id Software: DOOM Studio bleibt wichtiger Teil von XBOX

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id Software

Trotz umfangreicher Entlassungen bei XBOX sprechen aktuelle Informationen gegen das Ende von id Software und der hauseigenen id Tech Engine.

id Software steht nach den umfangreichen Umstrukturierungen bei XBOX im Mittelpunkt zahlreicher Spekulationen. Nach den Entlassungen innerhalb der XBOX Sparte machten Gerüchte die Runde, wonach das traditionsreiche Studio kaum noch über ausreichend Personal verfüge und die Entwicklung der hauseigenen id Tech Engine praktisch eingestellt worden sei.

Nach aktuellen Informationen trifft das jedoch nicht zu. Mehrere Quellen berichten, dass Microsoft weiterhin an id Tech festhält und derzeit keine Pläne verfolgt, die Technologie aufzugeben oder die Entwicklerteams vollständig auf die Unreal Engine umzustellen.

An der id Tech arbeiten Dutzende von Mitarbeitern an verschiedenen Standorten. Berichte, wonach in Texas nur noch eine Person tätig sei, sind nicht wahr.

— Statement von Microsoft gegenüber Windows Central

Microsoft dementiert Gerüchte um id Tech

Die vergangenen Tage waren für XBOX von tiefgreifenden Veränderungen geprägt. Mehrere Studios wurden abgegeben, zahlreiche Projekte eingestellt und tausende Arbeitsplätze gestrichen. Auch id Software blieb von den Maßnahmen nicht verschont.

Besonders betroffen waren laut den vorliegenden Informationen die Teams, die an der Weiterentwicklung der id Tech Engine arbeiten. Dadurch entstand schnell der Eindruck, dass die interne Technologie keine Zukunft mehr habe.

Microsoft widerspricht dieser Darstellung jedoch deutlich.

Nach Angaben des Unternehmens arbeiten weiterhin Dutzzende Entwickler an mehreren Standorten an der id Tech Engine. Berichte, wonach in Texas lediglich noch eine einzelne Person an der Engine tätig sei, bezeichnet Microsoft ausdrücklich als unzutreffend.

Die Engine besitzt innerhalb des XBOX Portfolios weiterhin einen hohen Stellenwert. Seit den neunziger Jahren bildet sie die technische Grundlage zahlreicher erfolgreicher Spiele.

Dazu gehören unter anderem:

  • DOOM
  • Quake
  • RAGE
  • The Evil Within
  • Wolfenstein
  • Indiana Jones und der Große Kreis
  • DOOM: The Dark Ages

Die Engine genießt vor allem wegen ihrer hohen Performance und ihrer Optimierung für verschiedene Hardwarekonfigurationen einen ausgezeichneten Ruf.

DOOM: The Dark Ages - Ripatorium 2.0

DOOM: The Dark Ages – Ripatorium 2.0

Studio bleibt offenbar groß genug für eigene Spiele

Neben den Gerüchten um die Engine wurde auch behauptet, dass id Software künftig nur noch als Unterstützungsstudio fungieren könne.

Nach aktuellen Informationen soll auch diese Annahme nicht zutreffen.

Demnach verfügt das Studio nach den Entlassungen noch immer über eine ähnliche Teamgröße wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von DOOM aus dem Jahr 2016. Dieses Spiel gilt bis heute als einer der größten Erfolge des Studios und entstand mit einer vergleichsweise kleineren Mannschaft.

Dennoch haben die Stellenstreichungen zahlreiche erfahrene Entwickler betroffen. Über viele Jahre aufgebautes Fachwissen ging dadurch verloren.

Welche Projekte als Nächstes entstehen, bleibt derzeit offen. Berichten zufolge existierten intern verschiedene Ideen, darunter ein möglicher Neustart von Perfect Dark sowie ein Western Shooter mit dem Arbeitstitel Ironwood. Ob diese Konzepte weiterverfolgt werden, ist bislang nicht bekannt.

Vor kurzem veröffentlichte id Software zudem die Erweiterung DOOM: The Dark Ages Revelations.

XBOX CEO Asha Sharma hatte zuvor erklärt, dass Microsoft künftig verstärkt auf etablierte Marken setzen möchte. Dabei erwähnte sie ausdrücklich DOOM und Quake als Reihen, in die weiter investiert werden soll.

Schwierige Phase für XBOX

Die aktuellen Informationen ändern nichts daran, dass die vergangenen Tage für XBOX von tiefgreifenden Einschnitten geprägt waren.

Zahlreiche erfahrene Mitarbeiter verloren ihren Arbeitsplatz. Verschiedene Teams innerhalb der XBOX Organisation wurden verkleinert oder vollständig umstrukturiert. Betroffen waren unter anderem Bereiche rund um Spieleentwicklung, soziale Plattformfunktionen sowie weitere interne Abteilungen.

Andere Teams blieben dagegen weitgehend unverändert. Dazu zählen nach aktuellem Stand Blizzard sowie das Hardware Team, das an der nächsten XBOX Generation mit dem Projektnamen Project Helix arbeitet.

Asha Sharma bezeichnete die laufenden Veränderungen innerhalb von XBOX bereits als einen Neustart des Unternehmens.

XBOX Logo

 

Quelle: Windows Central
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