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Cities: Skylines – Stadtmuseum Berlin ruft zum digitalen Wettbewerb auf

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Cities: Skylines - Stadtmuseum Berlin ruft zum digitalen Wettbewerb auf

Das Stadtmuseum Berlin ruft in Zusammenarbeit mit Paradox Interactive und Koch Media zum digitalen Wettbewerb auf und möchte damit die Diskussion für einen zeitgemäßen Brückenneubau anregen.

Wie lassen sich Nördliche Luisenstadt und Klosterviertel in Berlins historischer Mitte sinnvoll miteinander verbinden? Und wie könnte eine zeitgemäße Spreeüberquerung zwischen diesen Quartieren aussehen? Dazu können Spielebegeisterte ab sofort in einem digitalen Wettbewerb kreative Ideen entwickeln. Zusammen mit dem Computerspiele-Publisher Paradox Interactive hat das Stadtmuseum Berlin den Contest „Let’s Build Berlin“ ins Leben gerufen, der die internationale Community des Computerspiels Cities: Skylines anspricht. Prämiert werden die einfallsreichsten und überraschendsten Entwürfe. Die besten Einsendungen werden am „Brückentag“, den 14. Mai von einer hochkarätig besetzten Jury ausgezeichnet. Mit der Aktion macht das Stadtmuseum Berlin erneut auf den Sinn und Nutzen einer Brücke am ehemaligen Standort der Waisenbrücke aufmerksam und rückt dabei die Quartiersentwicklung rund um den Köllnischen Park in den Fokus.

„Let’s Build Berlin“ – Mitmachen lohnt sich!

In der Vergangenheit wurden bereits vielfältige Aktionen veranstaltet, um für eine neue Brücke am alten Standort zu werben. Dies wird nun 2021 fortgesetzt – aufgrund der immer noch anhaltenden Corona-Pandemie zunächst digital. Die Entwürfe für die zwei Wettbewerbs-Kategorien „Neue Waisenbrücke“ und „Areal rund um die Waisenbrücke“ können bis zum 18. April um 18 Uhr eingereicht werden. Mitmachen können alle, die die PC-Version des Spiels „Cities: Skylines“ besitzen und sich mit einem kreativen Beitrag beteiligen möchten. Für die von der Jury ausgezeichneten Beiträge winken neben attraktiven Sachpreisen auch Preisgelder.

Die Preise:
In der Kategorie „Neue Waisenbrücke“:

  1. Platz 1.000 Euro
  2. Platz 600 Euro
  3. Platz 400 Euro

In der Kategorie „Areal rund um die Waisenbrücke“: 

  1. Platz 500 Euro
  2. Platz 300 Euro
  3. Platz 200 Euro

Hier geht es direkt zum Wettbewerb: www.stadtmuseum.de/waisenbruecke-wettbewerb

Eine achtköpfige Jury – darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kultur, der Bürgerschaft, der Stadtplanung und der Gaming-Community – wird die Entwürfe sichten und die Gewinner am 14. Mai 2021, dem Brückentag zwischen Christi Himmelfahrt und dem darauffolgenden Wochenende, in einem Live-Stream verkünden.

Cities: Skylines beinhaltet eine umfangreiche Verkehrssimulation. Das Spiel bietet außerdem viele Modding-Möglichkeiten an, um eigene Gebäude und Karten zu entwerfen und miteinander zu tauschen. Als erste Städtebau-Simulation hat Cities: Skylines ein dynamisches Wassersystem, das allen Flüssen und Meeresbuchten eine physische Masse und Fließrichtung gibt. Sie müssen sich gut überlegen, wo das Abwasserrohr münden soll, damit das Brauchwasser abfließt und nicht die Wasserversorgung der Stadt verschmutzt.

Ob Bebauung oder Planung, ob Finanzverwaltung oder Öffentlichkeitsarbeit – in Cities: Skyline verfügen Sie über die absolute Kontrolle in einer gigantischen Sandbox-Welt. Auf den weitläufigen Karten erhalten Sie Gelegenheit, Ihre Städte zu vergrößern und zu erweitern. Von den bescheidenen Anfängen bis hin zu gigantischen Wolkenkratzern und einzigartigen architektonischen Meisterwerken.

Zur Waisenbrücke

Die Stadtverwaltung Ost-Berlins ließ die traditionsreiche Waisenbrücke 1960/61 abreißen. Damit verschwand einer der ältesten Flussübergänge der Stadt. Der Übergang hatte die Ufer der Spree in Sichtweite von Fischerinsel und Mühlendamm jahrhundertelang verbunden – zunächst als hölzerne Klappbrücke, dann als repräsentatives steinernes Bauwerk. Die ganze Geschichte dieser durchtrennten Lebensader der Stadt finden Sie unter: https://www.stadtmuseum.de/objekte-und-geschichten/waisenbruecke

Entwicklung eines neuen Quartiers rund um den Köllnischen Park

Während das Quartier rund um den zum Klosterviertel gehörenden Molkenmarkt wieder aufzuleben beginnt, entwickelt sich auf der anderen Seite der Spree das Areal am Köllnischen Park. Mit der Kernsanierung des Märkischen Museums und dem Ausbau des benachbarten Marinehauses sowie dem Kunst- und Kulturort Bärenzwinger soll ein neues Museums- und Kreativquartier entstehen. Das Stadtmuseum Berlin übernimmt mit der Neugestaltung zweier Kultureinrichtungen vor Ort auch Verantwortung für die Entwicklung des Quartiers und lädt die diverse Stadtgesellschaft zur Beteiligung am konzeptionellen und gestalterischen Prozess ein. Kooperationen mit dem Bezirksamt Mitte, den Fachbereichen Stadtplanung und Kunst-Kultur-Geschichte sowie dem Koordinationsbüro für Stadtentwicklung und Projektmanagement – KoSP GmbH bestehen.

Auch die Sonderausstellung „Chaos & Aufbruch – Berlin 1920|2020“ im Märkischen Museum beschäftigt sich mit Themen rund um die Stadtentwicklung Berlins. Eine historische und eine aktuelle Zeitebene führen von den Problemen der Stadt über Lösungsansätze bis hin zu ihrem Zukunftspotential. Die Ausstellung ist nach Wiederöffnung des Museums noch bis zum 26. September 2021 zu sehen.

Quelle: Pressemitteilung
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