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Activision Blizzard: Muss Sony jetzt Details seiner PlayStation-Exklusivitätsvereinbarungen offenlegen?

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Sony könnte dazu gezwungen werden, Details seiner PlayStation-Exklusivitätsvereinbarungen offenzulegen, um Spiele von Xbox und auch vom Xbox Game Pass fernzuhalten.

Vor kurzem hat die Federal Trade Commission (FTC) geklagt, um die Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft zu verhindern, und ein gerichtliches Offenlegungsverfahren eingeleitet. Im Rahmen dieses Prozesses hat Microsoft Vorladungen an Sony geschickt, um Unterlagen, interne Dokumente und E-Mails der PlayStation-Abteilung des Unternehmens zu erhalten.

Der leitende Verwaltungsrichter der FTC, D. Michael Chappell, hat nun Microsofts Antrag auf Informationen über Sonys PlayStation-Exklusivitätsvereinbarungen stattgegeben. Der Antrag bezieht sich auf Verträge, die nach dem 1. Januar 2019 geschlossen wurden, einschließlich Gebühren oder Vereinbarungen, die Verlage daran hinderten, Spiele in den Xbox Game Pass aufzunehmen. Microsoft hatte Sony zuvor beschuldigt, für “Blockierungsrechte” zu zahlen, um Entwickler daran zu hindern, ihre Inhalte dem Xbox Game Pass hinzuzufügen.

Laut Richter Chappell ist Microsoft der Ansicht, dass das Verständnis des vollen Ausmaßes der Exklusivitätsvereinbarungen von Sony und ihrer Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Branche für seine Verteidigung hilfreich sein wird. Der Richter stellte fest, dass Art und Umfang der Content-Lizenzvereinbarungen von Sony für die in der Klage erhobenen Vorwürfe der Exklusivitätsvereinbarungen zwischen Videospielkonsolenentwicklern und Videospielentwicklern und -verlagen relevant sind.

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Microsoft hatte ursprünglich Einzelheiten zu Sonys Verträgen aus dem Jahr 2012 gefordert, doch Richter Chappell hielt dies für “übertrieben” und gab Sonys Antrag statt, die Frist für die Anforderung von Dokumenten auf das Jahr 2019 zu begrenzen.

Es wird jedoch noch Monate dauern, bis wir mögliche neue Details erfahren, da sich der Fall der FTC derzeit in der Phase der Akteneinsicht befindet und für den 2. August eine Beweisanhörung angesetzt ist. Wir bleiben auf jeden Fall dran und halten euch über diesen Rechtsstreit auf dem Laufenden.

Quelle: The Verge
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