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Xbox Series X|S

Razer Wolverine V4 Pro für XBOX und PC vorgestellt

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Razer Wolverine V4 Pro

Razer setzt bei der neuen Wolverine V4-Reihe auf kapazitive Thumbsticks, hohe Polling-Raten und deutlich mehr Anpassungsmöglichkeiten.

Razer Wolverine V4 heißt die neue Controller-Generation des Herstellers für XBOX und PC. Die Serie richtet sich klar an Spieler, die Wert auf kurze Eingabelatenzen, präzise Sticks und zusätzliche Tasten legen. Zwei Modelle gehören zur neuen Reihe: der kabellose Razer Wolverine V4 Pro und die kabelgebundene Wolverine V4 Tournament Edition.

Besonders viel Aufmerksamkeit steckt Razer diesmal in die Thumbsticks. Statt klassischer Potentiometer kommen kontaktlose kapazitive Sensoren zum Einsatz, die laut Hersteller eine hohe Auflösung mit einer widerstandsfähigen Konstruktion verbinden sollen.

Kapazitive Thumbsticks statt klassischer Sensoren

Die Wolverine V4-Reihe bleibt beim asymmetrischen Stick-Layout, setzt technisch darunter aber auf ein neues Sensorsystem. Razer spricht von hochauflösenden kapazitiven Thumbstick-Sensoren, die ohne mechanischen Kontakt arbeiten.

Der Hersteller positioniert die Technik als Weiterentwicklung gegenüber TMR- und Hall-Effekt-Lösungen. Die kapazitiven Sensoren sollen eine höhere Auflösung bieten, weniger Energie benötigen und weniger anfällig für magnetische Störungen sein. Gleichzeitig verspricht Razer eine driftresistente Arbeitsweise.

In Verbindung mit einem 16-Bit-ADC-Chip sollen die Sticks rund 3.000 Abstufungen erfassen können. Dadurch möchte Razer Bewegungen feiner registrieren und Jitter reduzieren. Gerade bei Shootern soll sich das durch präzisere Zielbewegungen bemerkbar machen.

Razer zielt damit klar auf Spieler, die ihren Controller nicht einfach anschließen und anschließend vergessen. Die Wolverine V4-Reihe ist als Werkzeug für kompetitives Spielen gedacht, bei dem sich Stick-Verhalten, Trigger und zusätzliche Eingaben möglichst genau auf den eigenen Spielstil abstimmen lassen.

Razer Wolverine V4 Pro

Razer Wolverine V4 Pro

Bis zu 8.000 Hz auf dem PC

Einer der auffälligsten technischen Werte betrifft die Polling-Rate. Auf XBOX Series X|S arbeitet die Wolverine V4-Reihe laut Razer mit bis zu 250 Hz.

Am PC geht der Hersteller deutlich weiter. Dort sollen kabelgebunden und kabellos bis zu 8.000 Hz möglich sein. Dadurch übermittelt der Controller seine Eingaben wesentlich häufiger an das System.

Razer spricht von bis zu 32-mal mehr Positionsmeldungen als bei Standard-Controllern sowie einer achtmal höheren Rate gegenüber E-Sport-Controllern aus dem Einstiegsbereich. Entscheidend ist dabei allerdings die Plattform. Die maximale Polling-Rate von 8.000 Hz gilt ausdrücklich für den PC und nicht für XBOX Series X|S.

Mit der hohen Abfragerate sollen auch die Eingabelatenzen sinken. Razer gibt Reaktionszeiten von weniger als einer Millisekunde an. Tastendrücke, Bewegungen der Thumbsticks und Trigger-Eingaben sollen dadurch möglichst unmittelbar registriert werden.

Razer Wolverine V4 Pro

Razer Wolverine V4 Pro

Vier austauschbare Rücktasten beim Wolverine V4 Pro

Beim Wolverine V4 Pro überarbeitet Razer auch die rückseitigen Eingaben. Vier magnetisch befestigte Rücktasten lassen sich innerhalb weniger Sekunden einsetzen oder entfernen.

Du kannst den Controller damit beispielsweise mit einer, zwei, drei oder allen vier Rücktasten verwenden. Aktionen wie Nachladen, Sliden oder der Einsatz von Gadgets lassen sich dadurch ausführen, ohne den Daumen vom Stick nehmen zu müssen.

Zu den vier Rücktasten kommen zwei zusätzliche Claw-Grip-Bumper. Insgesamt stehen damit sechs programmierbare Multifunktionstasten zur Verfügung.

Razer verweist bei der Entwicklung unter anderem auf Rückmeldungen aus dem E-Sport. LastShot, Halo-Weltmeister 2025 bei Shopify Rebellion, hebt vor allem das neue Design der Rücktasten und die höhere Reaktionsgeschwindigkeit hervor. Solche Aussagen stammen allerdings direkt aus Razers Produktankündigung und sollten entsprechend als Herstellerposition eingeordnet werden.

Auch bei den Triggern setzt Razer auf verschiedene Nutzungsmöglichkeiten. Die sogenannten Pro HyperTrigger lassen sich über eine rückseitige Sperre zwischen einem sehr kurzen Auslöseweg und dem vollständigen analogen Triggerweg umschalten.

Der kurze Modus ist vor allem für schnelle Eingaben in Shootern gedacht. Der längere analoge Weg eignet sich dagegen beispielsweise für Rennspiele, in denen Gas und Bremse möglichst fein dosiert werden sollen.

Über Razer Synapse lässt sich der Auslösepunkt zusätzlich konfigurieren. Der Bereich reicht laut Hersteller von 1,3 Millimetern bis 8,2 Millimetern.

Razer Wolverine V4 Pro

Razer Wolverine V4 Pro

Profile, Deadzones und wechselbare Thumbsticks

Die Anpassungen beschränken sich nicht auf die Hardware. Spieler können vier unterschiedliche Profile erstellen und darin verschiedene Tastenbelegungen und Empfindlichkeitseinstellungen speichern.

Die sechs zusätzlichen Multifunktionstasten lassen sich individuell belegen. Auch die Deadzones der Thumbsticks können zwischen 0 und 15 Prozent eingestellt werden. Die Trigger-Auslösung lässt sich ebenfalls innerhalb der jeweiligen Profile anpassen.

Damit kannst du beispielsweise ein Profil für Shooter mit kurzen Triggerwegen und geringer Stick-Deadzone speichern und für ein Rennspiel auf ein anderes Profil mit vollständigem analogen Triggerweg wechseln.

Beim Wolverine V4 Pro lässt sich außerdem die magnetische Faceplate abnehmen und austauschen. Werkzeug wird dafür nicht benötigt.

Auch bei den Thumbstick-Kappen gibt es mehrere Varianten. Insgesamt nennt Razer sechs Kappen. Vormontiert sind kurze konkave Varianten. Alternativ stehen kurze konvexe Kappen mit glatter Oberfläche sowie höhere konkave Versionen mit Mikrotextur zur Verfügung.

Bei den regulären Tasten verwendet Razer verstärkte PBT-Mecha-Tactile-Schalter. Das Steuerkreuz ist als schwebendes 8-Wege-D-Pad ausgeführt und soll sowohl gerade Richtungen als auch diagonale Eingaben schnell erfassen.

Für den Halt setzt Razer auf strukturierte TPU-Seitengriffe. Gerade bei längeren Sessions soll der Controller dadurch sicherer in der Hand liegen.

Klare Ausrichtung auf kompetitives Spielen

Die Wolverine V4-Reihe versucht nicht, möglichst viele unterschiedliche Einsatzbereiche abzudecken. Razer positioniert die Controller vor allem für Shooter, Rennspiele und andere Titel, bei denen schnelle und präzise Eingaben im Vordergrund stehen.

Besonders der Wolverine V4 Pro kombiniert dafür mehrere Ansätze. Kapazitive Thumbsticks sollen Drift reduzieren, die hohe Polling-Rate soll Eingaben schneller übertragen und die austauschbaren Rücktasten erlauben unterschiedliche Layouts.

Auf dem PC fällt der technische Sprung mit bis zu 8.000 Hz besonders deutlich aus. Auf XBOX Series X|S liegt die maximale Polling-Rate dagegen bei 250 Hz. Wer den Controller hauptsächlich an der Konsole einsetzen möchte, sollte diesen Unterschied berücksichtigen.

Mit dem Wolverine V4 Pro und der kabelgebundenen Wolverine V4 Tournament Edition erweitert Razer seine Controller-Reihe damit vor allem dort, wo sich ambitionierte Spieler zusätzliche Einstellmöglichkeiten wünschen. Im Mittelpunkt stehen diesmal eindeutig die neuen Thumbstick-Sensoren, die konfigurierbaren Trigger und der stärker modulare Aufbau des Pro-Modells.

 

Quelle: Pressemitteilung
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