Project xCloud

Vor einigen Tagen hatte Google mit Stadia seinen eigenen Cloud-Gaming Streaming-Dienst auf der GDC 2019 vorgestellt. Auch Microsoft hatte einige Informationen zu seinem Project xCloud für Entwickler parat.

Google hatte auf der GDC 2019, Medienwirksam seinen eigenen Cloud-Gaming Streaming-Dienst ‘Stadia‘ vorgestellt. Auch wenn die GDC, wie der Name schon sagt, eher für die Entwickler von Spielen gedacht ist, hatte Google hier die Präsenz genutzt, Ihr Produkt auch dem Endkunden, also uns, vorzustellen.

Bereits im Vorfeld der GDC hatte Microsoft ein eigenes Panel / Vorführung für sein Cloud-Gaming Streaming-Dienst ‘Project xCloud’ terminiert. Gestern Abend war es soweit – und Microsoft machte hier keine große Show und richtete sich hier wirklich an die Entwickler.

Microsoft Reveals more Details about xCloud

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Somit drangen gestern nur wenige Informationen zu Microsofts Vortrag an die Öffentlichkeit. Gott sei Dank hat Twitter User Russell Holly über sein Kanal, das ein oder andere gepostet. Das Wichtigste fassen wir für euch hier zusammen (Übersetzt von Russel Hooly’s Tweet) – am Ende des Artikels haben wir euch ein paar Fotos eingebunden:

        • Ziel dieser Präsentation war es, Entwicklern zu zeigen, wie man sein Spiel einmal mit den vorhandenen Tools schreibt und zu fast allem veröffentlicht
        • Spieler spielen auf mehreren Geräten, aber Spiele lassen sich oft nicht gut auf andere Spiele übertragen. Viele Leute beobachten andere beim Spielen, während sie Spiele spielen und gleichzeitig mit Freunden chatten. Fast alle diese Dienste richten sich zunächst an mobile Endgeräte. Warum nicht auch Spiele?
        • Project xCloud richtet sich nach den Geräten auf denen der Dienst genutzt wird, und nicht nur nach der Bandbreite des eigenen Internetanschlusses
        • Project xCloud = Xbox Konsole in der Cloud und die es ermöglicht, Spiele überall zu genießen
        • Was ist mit der Latenzzeit? Microsoft sagt, dass Azure die Antwort ist, weil man damit auf der ganzen Welt vertreten ist
        • Es liegt hier ein großer Schwerpunkt darauf, bestehende Xbox One-Spiele in die Cloud zu stellen aber PC-Spiele sind nicht vom Tisch. Nur nicht im unmittelbaren Fokus
        • Project xCloud will man so gestalten, dass Xbox-Entwickler das Spiel, das sie bereits erstellt haben, nicht ändern und Touch-Controls ohne große Änderungen hinzufügen können – wenn Entwickler jedoch Änderungen vornehmen möchten, gibt es Cloud Aware APIs, um die Spielbarkeit zu verbessern, wie z.B. die Schriftgröße für kleinere Bildschirme zu optimieren
        • Man wird nicht unbedingt Touch-Steuerelemente auf einem Handy oder Tablett verwenden müssen, aber da nicht immer jeder einen Xbox-Controller in der Nähe hat, helfen diese Funktionen, das Spielen überall zu erleichtern
        • Es gibt eine neue Generation von Spielern, bei denen Touch der “erste Controller” war, so dass es für Microsoft wichtig ist, sicherzustellen, dass diese Leute Xbox-Spiele genießen können.
        • Über das Touch Adaptation Kit können “Touch Controls” ganz einfach über eine simple JSON Datei konfiguriert werden
        • Man benötigt keine Streaming-Version des Spiels, Cloud Aware-Tools können erkannt und aktiviert werden, wenn man sich als Spieler in einem Project xCloud-Bereich befindet, also z.B. auf dem Tablet, anstatt auf der Xbox zu Hause.
        • Content-Test-App für Entwickler steht in Kürze mit Netzwerksimulationstools zur Optimierung für verschiedene Umgebungen zur Verfügung.
        • Es können ganz einfach verschiedene Controller Layout für Touch erstellt werden und im Spiel genutzt werden um für verschiedene Szenarien gerüstet zu sein.
        • Alle Layouts sind einfach zu bedienen, alle Layouts können verfügbar und aktiviert werden, wenn man das als Entwickler möchte
        • Außerdem wird natürlich die Steuerung komplett entfernt, wenn es eine Cut-Szene gibt, so dass die Spieler das Ganze ohne Ablenkung genießen können.
        • Eingangslogik, ob man z.B ein Gamepad angeschlossen hat oder ob dieser Controller getrennt ist, passiert alles Client-seitig. Das Spiel selbst in der xCloud ist das egal
        • Entwickler haben Steuerelemente in Azure, um das Matchmaking zu erleichtern. Wenn man sich auf dem gleichen Server, wie jemand anderes befindet, verbindet Azure zuerst diese zwei zusammen. Darüber hinaus hat der Standort Vorrang, um die Qualität zu sichern.
        • Latenzmessungstools sind verfügbar, da Project xCloud nie so gut sein wird, wie das lokale Gameplay. Aber die Möglichkeit, Netzwerkdetails von Benutzern mit extremen Latenzproblemen zu sehen, wird die Optimierung erleichtern.
        • Der Art und Weise, wie Cloud Aware Tools dazu beitrage, ein Spiel für Project xCloud anzupassen, macht ein Spiel gleich doppelt so gut
        • Das SDK befindet sich derzeit im Test, Neuigkeiten über eine breitere Verfügbarkeit werden “bald” verfügbar sein.
        • Project xCloud-Blades werden gerade an die Azure-Datacenter ausgeliefert.

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