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PACER, der Antigravitation und futuristische Racer für Xbox im Test

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Pacer

Ja! Es ist endlich soweit, liebe Rennspielfreunde da draußen. PACER, das antigravitations Racing Game startet ab heute auch auf der Xbox durch. Dank eines Reviewcodes von R8 Games konnten wir bereits viele Runden und Kämpfe absolvieren.

Formula Fusion, wie das Spiel zunächst hieß, blickt auf eine längere Geschichte zurück. Bereits in 2015 gab es einen Early Access Release auf Steam. Ein paar Jahre und eine Kickstarter Kampagne später startet das in 2019 zu PACER umbenannte Racing Game auf der Xbox.

Was ist nun PACER? Man kann es getrost als geistigen Nachfolger von Wipeout bezeichnen. Immerhin war der Gründer von R8 Games, Andrew Walker im Team des 1999 von der BAFTA (Britische Akademie der Film- und Fernsehkünste) ausgezeichneten Wipeout 3 Teams. Entsprechend hoch sind insbesondere in der Community die Erwartungen an PACER.

Für alle, denen PACER, Wipeout und Antigravitationsrennen nichts sagt. Ihr seid der Pilot*in eines Gleiters und absolviert auf diversen Strecken die Events. Dabei ist Geschwindigkeit, Strategie und Reaktionsfähigkeit gefragt. Das Kernelement sind die PACER World Championship, also der Karriere Modus. Mit dem vierteiligen Trainingsmodus startet ihr in eure Karriere. Dort werden alle wichtigen Elemente des Spiels erklärt und ihr könnt auf der Strecke erste Erfahrungen sammeln und umsetzen. PACER ist mehr als Rennen zu fahren. Eure Fahrzeuge können mit verschiedenen Waffensystemen und Leistungspaketen ausgestattet und aufgerüstet werden um bestens für die unterschiedlichen Events vorbereitet zu sein. Nach der Einführung ins Game geht’s los mit dem ersten Grand Prix und der ersten, einsteigerfreundlichen Geschwindigkeitsklasse, F3000. Es sind insgesamt vier verfügbar, die Geschwindigkeiten von über 1000 km/h in der Elite Klasse ermöglichen.

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Selbstverständlich ist auch eine Einführung in die Steuerung dabei. Anders als bei sonstigen Rennspielen, gebt ihr mit „A“ Gas. Die Triggertasten LT und RT sind die Bremsen. Das sichere beherrschen der Bremsen ist ein Erfolgsgarant. Ihr definiert die Bremse der linken und rechten Luftbremse getrennt. Dies ermöglicht euch somit bei hoher Geschwindigkeit die Kurven besser zu nehmen. Mit den Schultertasen „LB“ und „RB“ löst ihr die Waffensysteme aus, „X“ aktiviert den Boost und mit „Y“ schaltet ihr durch die verschiedenen Perspektiven.

Ein Grand Prix umfasst diverse Spielmodi. Mit von der Partie sind neben klassischen Rennen auch Zeitprüfungen, Eliminator- und Zerstörungsrennen um nur einige zu nennen. Es gilt die vorgegebenen Ziele und damit Medaillen zu erreichen, um weiterzukommen. Dabei unterscheiden sich die Aufgaben je nach Team, dem ihr beitretet. Insgesamt gibt es 10 universelle Teams.

Die verschiedenen Modi machen es erforderlich, dass ihr euer Vehikel entsprechend vorbereitet. Mit den Waffensystemen könnt ihr euch auch in den Rennen Vorteile erarbeiten oder mittels Leistungspaketen den Racer z.B. schneller oder robuster machen. Die Gleiter können zwei Waffen, einer linken und einer rechten (LB/RB), ausgestattet werden. Zudem kann ein Leistungsset ausgerüstet werden. Dabei sind je vier unterschiedliche Typ bereits vorkonfiguriert. Ihr findet High Speed, Drifter, Defensive und Agility als Leistungspaket und Track Control, Disruptive, Defensive und Long Range in den Waffenpaketen. Richtig gut finde ich, dass man sich seine individuelle Einstellung zusammenstellen und unter eigenem, frei definierbaren Namen abspeichern kann. So könnt ihr nach eurem Gusto die Events bestreiten. Mit In-Game Währung, die durch erfolgreichen Abschluss der Events vergeben werden, stehen einige Waffen- und Leistungstypen zur Verfügung, die freigeschaltet werden können. Es gibt zudem noch Modifikatoren, kurz Mods, die Einfluß auf die Waffen und die Leistungskategorien nehmen. Dabei ist man zu keinem Zeitpunkt zu stark oder gar OP, da vor allem die Mods Eigenschaften verstärken und teilweise andere abschwächen. Zum Beispiel wird die Zahl der Schüsse erhöht, aber gleichzeitig der Schaden verringert. Hier gibt es also allerhand zu konfigurieren und auszuprobieren. Natürlich gibt es auch Cosmetics, die freigeschaltet und gekauft werden können. Neben der Auswahl an 5 verschiedenen Gleitern, jeder mit seiner individuellen Fahrcharakteristika, könnt ihr in der Garage auch das Design und Farben der Basis, Auspuff, Fahrspur, Front, Seite, Hinten und Haube verändern. Auch dies kostet teilweise In-Game Währung und ist mit eigenem Namen speicherbar.

Auf insgesamt 14 verschiedenen Strecken geht es um die Welt. Die Strecken sind sehr ansehnlich. Von Strecken in der Natur, wie die roten Canyons auf Fiyah bis zu der Strecke im Neonlichte von Mannahatta. Und nein, hier hab ich mich nicht verschrieben, in PACER heißen die Orte so. Die Streckenführung ist, wie erwartet, von relativ normal bis hin zu Steilkurven und Loopings. Auf der Strecke finden sich neben Beschleunigungspunkten auch Punkte zum Einsammeln für die „Munition“ und Upgrades euers Shields. Sobald Shield und Gesundheit auf Null sind explodiert euer Gefährt und je nach Spielmodus respawned ihr in einer schlechteren Position oder eben nicht. Das Shield bzw. die Gesundheit werden nicht nur durch die Waffen sondern auch durch Berührungen mit den Gegner oder der Fahrbahnbegrenzung reduziert. Für die 14 Strecken gibt es bis zu acht Varianten, die z.B. dediziert im „Schnelles Spiel“ Modus eingestellt werden können. Neben „Rückwärts“ und „Gespiegelt“ könnt ihr auch die Tageszeit, also Tag oder Nacht einstellen. Dynamische Effekte für Tagezeit oder Wetter gibt es nicht.

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Neben der Karriere und Schnelles Spiel gibt es auch einen Online Multiplayer Modus. Laut R8 Games sind bis zu 10 Spieler und 7 Spielmodi verfügbar. Matchmade Rennen oder Custom Lobbies stehen zur Verfügung. Bestenlisten und ein Zuschauermodus runden den Online Mulitplayer ab. Leider konnte ich in Ermangelung von Mitspielern Online noch nicht spielen. Ich hab das Game ausführlich vor dem Release getestet.

Das richtig gute Setting von PACER wird, wie auch schon von Wipeout bekannt, von einem sehr guten Sound Track im Electro-Style noch weiter verbessert. Über 80 verschiedenen Songs u.a. von Artisten wie Cold Storage (Tim Wright) und Dub FX sind mit dabei. Die Songs können in eigenen Playlisten arrangiert werden. Dies ist vor allem für Streamer und YouTuber interessant, da einige wenige Tracks nicht gestreamt oder für Let’s plays verwendet werden dürfen, andernfalls riskiert man einen Strike oder Takedown.

Was kann ich sonst noch zu PACER sagen?

Die Wartezeit hat sich gelohnt. Während PACER für PC (Steam) und Playstation bereits im Oktober 2020 erschienen ist, so wurde die Xbox Version von September auf Oktober auf Februar verschoben und wird nun am 9. März 2021 veröffentlicht. Ich mag die Abwechslung in den Rennevents und die persönlichen Modifikationsmöglichkeiten sehr. Grade der selten anzutreffenden Modus Endurance (Ausdauer), also wer am weitesten kommt, gefällt mir sehr gut. Das Spiel hat einen ansprechenden Schwierigkeitsgrad und ist definitiv nicht zu leicht. Ich musste immer mal wieder die Strecker besser lernen und meine Settings anpassen um mich fürs nächste Event zu qualifizieren. Das alles umrahmt von einem guten Soundtrack macht PACER für mich zum besten Futuristischen Antigravitations-Rennspiel auf der Xbox.

PACER für Xbox
8 von 10 Punkte
Zusammenfassung
Mit 14 Rennstrecken, 10 Teams, 5 individuellen Vehikeln, 11 Waffen, 8 Rennmodi, 80+ Musik Tracks, Single und Multiplayer Modi ist PACER sehr umfangreich. Als Wipeout Zocker der ersten Generation bin ich richtig angetan von PACER. Es ist ein richtig gutes Antigravitations-Rennspiel.
Grafik7.5
Musik / Sound9
Gameplay8
Story / Kampagne0
Umfang8
Werbung Microsoft DE
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