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Microsoft reagiert auf die FTC Klage zur Activision Blizzard Übernahme

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Activision Blizzard - Xbox

Nachdem FTC verlauten lassen hat, dass man Klage einreichen wird, um die Activision Blizzard Übernahme vorerst zu verhindern, reagiert nun Microsoft auf dieses Vorhaben.

Nachdem bereits Vertreter von Activision Blizzard und Microsoft, mündlich bzw. in den Social Media-Kanälen auf das Vorhaben der FTC, eine Klage gegen die Activision Blizzard Übernahme einreichen zu wollen, reagiert haben, hat Microsoft natürlich auch auf dem formellen Weg reagiert und ein 35-seitiges Dokument eingereicht, in dem man begründet, warum Microsoft bei der Activision Blizzard Übernahme keine Steine in den Weg gelegt werden sollten. 

Natürlich wehrt sich hier Microsoft entschieden gegen die Bedenken der FTC im allgemeinen – wird aber im Ton auch etwas rauer, nachdem man anscheinend auf die friedliche Art nicht weiterkommt.

Die Missachtung dieser Vorteile für die Verbraucher durch die FTC und die Konzentration auf die vermeintlichen Nachteile für die zahlungskräftigen Konkurrenten von Xbox verrät eine grundlegende Diskrepanz zwischen den Theorien der FTC und dem eigentlichen Zweck des Kartellrechts, nämlich dem Schutz der Verbraucher, den Theorien der FTC und dem eigentlichen Zweck der Kartellgesetze, nämlich dem Schutz des Wettbewerb und nicht die Wettbewerber zu schützen. Die FTC bittet das Gericht, die größten Spielehersteller der Welt vor weiterer Konkurrenz durch Xbox zu schützen und damit das Kartellrecht auf den Kopf zu stellen. Verblendet durch ideologische Skepsis gegenüber hochwertigen Technologiegeschäften und durch Beschwerden von Konkurrenten hat die FTC nicht nur den Blick für die Realitäten der wettbewerbsintensiven Spieleindustrie aus den Augen verloren, sondern auch die Leitprinzipien des Kartellrechts Gesetze.Klobrille via Twitter - Microsoft Statement

Microsoft Präsident Brad Smith hat sich zudem in einem Interview mit der The New York Times zum aktuellen Stand des Verfahrens, der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft, und zur Person Chair Lina Khan von der FTC, geäußert (via mspoweruser.com):

„Sie ist zwar nicht auf mein Angebot eingegangen, aber als ich ihr sagte, sie solle dem Frieden eine Chance geben, hat sie zumindest ein wenig gelächelt. Jedes Mal, wenn jemand ein Treffen mit einem kleinen Lächeln beenden kann, gibt es immer ein wenig Hoffnung, dass wir uns in Zukunft zusammensetzen können.“

„Unser Team fragte: ‚Können wir einen Vergleichsvorschlag diskutieren?‘ Und die Mitarbeiter sagten: ‚Nicht mit uns'“, erklärte er. „Ironischerweise sagte Holly Vedova, die Direktorin des FTC-Büros für Wettbewerb, dass die US-Behörde immer offen für Vorschläge von Unternehmen ist, die kartellrechtliche Probleme lösen wollen.“

Quelle: Klobrille via Twitter
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