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Holstin: Survival Horror startet 2027 auf PC und Konsolen

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Holstin

Düstere Pixelwelten, psychologischer Horror und ein polnisches Kleinstadtsetting der frühen 1990er Jahre prägen Sonkas ungewöhnliches Survival Horror Spiel.

Holstin soll 2027 für PC und Konsolen erscheinen. Team17 und Entwickler Sonka bestätigten den geplanten Veröffentlichungszeitraum am 27. August 2026. Gleichzeitig steht fest, dass das psychologische Survival Horror Spiel direkt zum Start in den XBOX Game Pass aufgenommen wird.

Damit rückt das lange erwartete Projekt seinem vollständigen Release einen entscheidenden Schritt näher. Im Mittelpunkt steht eine abgeschiedene polnische Kleinstadt, in der sich Anfang der 1990er Jahre ein unbekannter und unsichtbarer Schrecken ausgebreitet hat. Sonka verbindet dabei Elemente klassischer Survival Horror Spiele mit einem ungewöhnlichen Schauplatz und einer markanten Pixel Art Darstellung.

Schauplatz der Handlung ist Jeziorne Kolonia, eine ländliche Stadt an einem See. Die Umgebung befindet sich zunehmend im Verfall und wird von einer rätselhaften Bedrohung heimgesucht. Genau hier beginnt die Suche von Tomasz Wolanski, der herausfinden will, was mit seinem verschwundenen Freund geschehen ist.

Der Vermisste ist ein investigativer Journalist und wurde zuletzt in Jeziorne Kolonia gesehen. Tomasz begibt sich deshalb selbst in die Stadt und stößt dort auf eine Umgebung, in der sich Realität, psychischer Verfall und eine kaum greifbare Bedrohung miteinander vermischen.

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Wechselnde Perspektiven prägen das Spielgefühl

Ein wichtiger Bestandteil von Holstin ist Sonkas eigene sogenannte 2XD Rendering Technologie. Sie soll die Pixel Art Welt durch Echtzeitbeleuchtung und dynamische Kameraperspektiven zum Leben erwecken. Dabei bleibt das Spiel nicht dauerhaft an eine einzige Ansicht gebunden.

Du kannst die Kamera zwischen acht verschiedenen Blickwinkeln drehen und dadurch die von einer schleimartigen Substanz überzogenen Bereiche von Jeziorne Kolonia genauer untersuchen. Abhängig von der jeweiligen Situation verändert sich zudem die Perspektive.

Während der Erkundung kommt unter anderem eine isometrische 3D Ansicht zum Einsatz. In angespannten Kampfsituationen wechselt das Spiel dagegen in eine Perspektive hinter Tomasz. Hinzu kommen Fahrsequenzen aus der Ego Perspektive, Abschnitte aus einer Ansicht von oben und Passagen, die wie ein seitlich scrollendes Plattformspiel dargestellt werden.

Diese verschiedenen Darstellungsformen werden innerhalb derselben Pixel Art Welt miteinander verbunden. Sonka nutzt die Perspektivwechsel damit nicht nur als optisches Merkmal, sondern als festen Bestandteil der Präsentation und des Spielablaufs.

Gerade während der Erkundung spielt die Umgebung eine wichtige Rolle. Waffen, Vorräte und andere nützliche Gegenstände müssen gefunden werden, damit Tomasz gegen die Kreaturen bestehen kann, die durch die verfluchte Stadt ziehen.

Ressourcen sind allerdings nicht das einzige Mittel, um in Jeziorne Kolonia weiterzukommen. Auch der Umgang mit den verbliebenen Einwohnern spielt eine zentrale Rolle.

Holstin

Vertrauen, Rätsel und eine Stadt am Rand des Wahnsinns

Die wenigen Menschen, die noch in Jeziorne Kolonia leben, verlieren zunehmend ihren Bezug zur Realität. Um Informationen von ihnen zu erhalten, muss Tomasz auf ihre Vorstellungen und Wahnzustände eingehen.

Gelingt es dir, ihr Vertrauen zu gewinnen, können sie Hinweise liefern oder bei der Lösung von Rätseln helfen. Gleichzeitig verbergen die Bewohner eigene Geheimnisse. Um diese aufzudecken, sind laut Beschreibung des Spiels Geschick und ein taktvolles Vorgehen erforderlich.

Damit kombiniert Holstin klassische Survival Horror Bestandteile wie Ressourcenmanagement, Erkundung und gefährliche Gegner mit Gesprächen und der Suche nach Informationen. Die Geschichte um den verschwundenen Journalisten bildet dabei den Ausgangspunkt für Tomasz‘ Reise durch die Stadt.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der historischen Gestaltung der Spielwelt. Sonka orientiert sich am Erscheinungsbild des post sowjetischen Osteuropas der 1990er Jahre und konzentriert sich dabei insbesondere auf Polen.

Möbel, Haushaltsgegenstände, Marken, Schilder, Gebäude und Innenräume wurden so gestaltet, dass sie die damalige Zeit widerspiegeln. Verblasste Tapeten, beschädigte Haushaltsgeräte, alte Werbeanzeigen und gewöhnliche Alltagsgegenstände sollen Jeziorne Kolonia bis in kleine Details glaubwürdig wirken lassen.

Auch die Sprachausgabe trägt zu dieser Ausrichtung bei. Holstin besitzt eine vollständige polnische und englische Vertonung. Du kannst die Geschichte damit in beiden Sprachen erleben.

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Polnische Musik begleitet den Horror

Auch beim Soundtrack setzt Sonka auf einen direkten Bezug zu Polen. Die Musik für das Spiel stammt von der polnischen Alternative Rock Band Heima.

Der Soundtrack soll gleichzeitig bedrückende und ruhigere Stimmungen transportieren. Die Stücke enthalten vollständigen Gesang sowie polnische Liedtexte und wurden speziell für das Spiel komponiert.

Mit „Skaza“ wurde bereits die erste Single aus dem Soundtrack veröffentlicht. Der Titel ist auf den großen Streaming Plattformen verfügbar und besitzt außerdem ein eigenes Musikvideo.

Neben der Musik haben Team17 und Sonka im Rahmen der Ankündigung auch einen gamescom 2026 Trailer zu Holstin präsentiert. Darin steht die ungewöhnliche visuelle Gestaltung des Spiels mit ihren verschiedenen Perspektiven im Mittelpunkt.

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Quelle: Pressemitteilung
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