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Gears of War: E-Day ist ab sofort verfügbar

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Gears of War: E-Day

Gears of War: E-Day erzählt erstmals ausführlich, was in den ersten Stunden der Locust-Invasion passiert ist. Zum Start gibt es einen Überblick über Kampagne, Kämpfe, Waffen und Nebenmissionen.

Gears of War: E-Day ist ab sofort erhältlich und setzt dort an, wo die Geschichte der Reihe eigentlich begonnen hat. Statt die Handlung weiterzuführen, springt das Spiel zurück zu den ersten Stunden des Emergence Day und damit zu dem Moment, an dem die Locust erstmals aus dem Untergrund auftauchen.

Du spielst erneut Marcus Fenix und Dom Santiago. Gemeinsam mit neuen Mitgliedern ihrer Einheit versuchen sie, die ersten drei Tage und Nächte der Invasion in der Stadt Kalona zu überleben. Für die Figuren ist die Bedrohung zu diesem Zeitpunkt noch weitgehend unbekannt. Entsprechend stärker setzt E-Day auf Horror und Unsicherheit als spätere Teile der Reihe.

Verfügbar ist das Spiel für XBOX Series X|S, XBOX auf PC und Steam. Gleichzeitig ist Gears of War: E-Day im XBOX Game Pass enthalten und unterstützt XBOX Play Anywhere.

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Deckung bleibt wichtig, reicht aber nicht immer

Am grundlegenden Kampfsystem ändert E-Day wenig. Gears of War bleibt ein Deckungsshooter, bei dem offene Flächen schnell unangenehm werden können.

Bereits kleinere Gruppen von Drones richten ordentlich Schaden an, wenn du ohne Schutz unterwegs bist. Der Wechsel zwischen Deckungen gehört deshalb weiterhin zum normalen Ablauf vieler Kämpfe. Einfach nach vorne zu stürmen funktioniert nur selten.

Allerdings zwingt E-Day dich häufiger dazu, eine sichere Position wieder aufzugeben.

Ein Beispiel dafür ist eine Begegnung mit einem Brumak, der mit einer schweren Kettenwaffe angreift. Gegen solche Gegner bringt es wenig, minutenlang hinter derselben Deckung zu bleiben. Bewegung und Abstand werden dann wichtiger als eine feste Position.

Auch Blind Fire ist wieder dabei. Du kannst aus der Deckung schießen, ohne dich vollständig zu zeigen. Besonders dann, wenn Gegner bereits nah an deiner Position stehen oder du kurz Zeit zur Erholung brauchst, kann das ziemlich hilfreich sein.

Das Kampfsystem wirkt dadurch vertraut, ohne jeden Gegner nach demselben Muster ablaufen zu lassen.

Gears of War: E-Day

Gears of War: E-Day

Waffen sind stärker von der Situation abhängig

Auch bei der Ausrüstung bleibt Gears of War seiner Linie treu. Die verschiedenen Waffen eignen sich für klar unterschiedliche Situationen.

Der Chainsaw Lancer deckt kurze und mittlere Distanzen ab und bleibt damit eine solide Allround-Waffe. Sein Magazin lässt sich verbessern, was ihn gerade in längeren Gefechten praktisch macht.

Die Gnasher ist deutlich spezieller. Auf kurze Entfernung richtet die Schrotflinte hohen Schaden an, verlangt dafür aber, dass du näher an die Gegner herangehst.

Für größere Distanz steht unter anderem der Longshot Sniper zur Verfügung. Damit lassen sich normale Gegner früh ausschalten oder stärkere Gegner wie Boomer schwächen, bevor sie deine Position erreichen.

In Kalona gibt es außerdem Waffenlager. Dort kannst du dein Loadout wechseln und musst dich nicht dauerhaft auf dieselbe Kombination festlegen. Besonders im Koop dürfte das sinnvoll sein, weil verschiedene Spieler unterschiedliche Rollen übernehmen können.

Nahkampf gehört ebenfalls stärker zum normalen Repertoire.

Schon zu Beginn führt E-Day die entsprechenden Mechaniken ein. Mit einem Metallrohr und der Snub-Pistole lernst du zunächst das Timing und die Reichweite der Angriffe kennen. Später kommt der Chainsaw Lancer dazu.

Das Spiel macht damit recht früh klar, dass Deckung nicht automatisch bedeutet, dass jeder Kampf auf Distanz geführt wird. Einige Begegnungen werden deutlich direkter.

Gears of War: E-Day Multiplayer

Gears of War: E-Day Multiplayer

Nebenmissionen verstecken sich abseits des Hauptwegs

Die Kampagne ist grundsätzlich linear aufgebaut. Trotzdem gibt es in Kalona größere Bereiche, in denen du mehrere Wege einschlagen kannst.

Wer sich dort etwas umsieht, kann auf kleinere Nebenmissionen stoßen. Dabei unterstützt du andere Einheiten, hilfst Zivilisten oder erledigst zusätzliche Aufgaben innerhalb der Stadt.

Diese Missionen liefern weitere Details zur Situation in Kalona. Gleichzeitig gibt es teilweise praktische Belohnungen wie Waffenmods.

Komplett frei begehbar wird E-Day dadurch nicht. Die optionalen Bereiche lockern den vorgegebenen Weg aber etwas auf und geben dir einen Grund, nicht immer direkt der Hauptmarkierung zu folgen.

Gears of War: E-Day Multiplayer

Gears of War: E-Day Multiplayer

Ähnlich funktioniert die Suche nach Sammelobjekten.

Ein akustisches Signal weist darauf hin, wenn sich in einem neu betretenen Bereich ein Collectable befindet. Neben klassischen Gegenständen wie COG-Tags oder Rüstungsteilen gibt es dabei auch deutlich unscheinbarere Fundstücke.

Die Objekte enthalten zusätzliche Texte und Hintergrundinformationen. Teilweise stammen die Einträge direkt von Mitgliedern der eigenen Einheit und liefern damit kleinere Ergänzungen zur Geschichte.

Gears of War: E-Day setzt insgesamt weniger auf große Veränderungen als auf einen anderen Blickwinkel. Das bekannte Kampfsystem bleibt erhalten, während die Handlung zurück zu einer Phase springt, in der Marcus, Dom und der Rest von Sera noch keine Ahnung haben, was ihnen eigentlich gegenübersteht.

Gears of War: E-Day

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Quelle: Xbox Wire
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