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Bad Avatar 1.3 verbessert den XBOX 360 Hack

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Dynamischer Hintergrund - Xbox 360

Bad Avatar 1.3 beschleunigt den Hypervisor Exploit deutlich und kann sogar direkt über die Festplatte der XBOX 360 gestartet werden.

Bad Avatar 1.3 bringt eine entscheidende Verbesserung für den XBOX 360 Hypervisor Exploit. Die neue Beta basiert auf Bad Update 1.3 und kombiniert diese Grundlage mit dem Bad Avatar Einstiegspunkt. Das Ergebnis ist ein Exploit, der laut den vorliegenden Angaben erheblich schneller arbeitet und eine Erfolgsrate von rund 95 Prozent erreichen soll.

Vor rund einem Jahr sorgte bereits der von Grimdoomer entwickelte Bad Update Exploit für Aufmerksamkeit. Dabei handelt es sich um einen Hypervisor Exploit, der unter anderem mit Tony Hawk’s American Wasteland oder der Demo von Rock Band Blitz ausgeführt werden konnte. Später folgte mit ShadowBug 2000s Bad Avatar ein neuer Einstiegspunkt, der den Ablauf deutlich vereinfachte.

Bad Avatar nutzte dazu einen Avatar während des Startvorgangs. Schon diese Variante stellte gegenüber dem ursprünglichen Bad Update eine deutliche Verbesserung dar. Mit Bad Avatar 1.3 geht die Entwicklung nun einen weiteren großen Schritt voran.

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Bad Avatar 1.3 beschleunigt den XBOX 360 Exploit

Die frühere Bad Avatar Version konnte den Hypervisor laut Ausgangstext in ungefähr 85 Prozent der Versuche erfolgreich ausnutzen. Gleichzeitig benötigte der Vorgang weniger als eine Minute. Das war bereits eine erhebliche Verbesserung gegenüber Bad Update 1.0.

Bei der ursprünglichen Variante konnte der Exploit etwa zehn bis 15 Minuten benötigen. Hinzu kam eine deutlich geringere Erfolgsrate. Der Vorgang wurde deshalb wiederholt ausgeführt, bis der Exploit erfolgreich war oder die Versuche schließlich abgebrochen wurden.

Bad Avatar 1.3 verkürzt diesen Vorgang drastisch. Beim Einschalten einer entsprechend vorbereiteten XBOX 360 kann der Exploit in weniger als einer Sekunde ausgeführt werden. Im beschriebenen Praxiseinsatz funktionierte dies bei jedem Versuch.

Eine garantierte Erfolgsrate von 100 Prozent gibt der Entwickler allerdings ausdrücklich nicht an. Stattdessen ist von ungefähr 95 Prozent Erfolgsrate die Rede. Da sich Bad Avatar 1.3 weiterhin in einer Beta Phase befindet, können somit weiterhin Probleme auftreten.

Genau dieser Hinweis ist wichtig. Die hohe Erfolgsrate aus den beschriebenen Tests bedeutet nicht, dass der Exploit auf jedem System unter allen Umständen fehlerfrei funktioniert. Auch der Entwickler weist darauf hin, dass Nutzer von der aktuellen Beta noch keine perfekte Funktionsweise erwarten sollten.

Technisch basiert die neue Version auf Grimdoomers Bad Update 1.3. Gleichzeitig wurde ShadowBug 2000s Bad Avatar Einstiegspunkt integriert. Zusätzlich enthält die Veröffentlichung einige weitere Anpassungen.

Der Wechsel auf die Grundlage von Bad Update 1.3 ist dabei eine der entscheidenden Änderungen. Laut Entwickler verbessert dieser Schritt sowohl die Geschwindigkeit als auch die Erfolgsrate des Exploits erheblich.

Auch die Binärdateien für Stage 2 und Stage 3 innerhalb der Bad Update Payload wurden umbenannt. Dadurch soll die Kompatibilität mit anderen Bad Update Veröffentlichungen erhalten bleiben. Bad Update und Bad Avatar können dadurch gleichzeitig auf demselben Speichermedium vorhanden sein.

Du musst dich somit nicht grundsätzlich zwischen den beiden Varianten entscheiden. Die entsprechenden Dateien können nebeneinander auf dem Speichergerät verbleiben.

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Bad Avatar 1.3 funktioniert direkt von der Festplatte

Eine weitere interessante Änderung betrifft die unterstützten Speicherorte. Stage 1 sucht nun auf USB0, MU0 und HDD nach den nachfolgenden Payload Daten.

Damit eröffnet Bad Avatar 1.3 eine besonders praktische Möglichkeit. Der Exploit kann direkt über die Festplatte der XBOX 360 eingerichtet werden. Ein USB Stick muss dadurch nicht bei jedem Start der Konsole angeschlossen bleiben.

Für die grundsätzliche Einrichtung gelten jedoch weiterhin bestimmte Voraussetzungen. Laut den vorliegenden Informationen muss sich die XBOX 360 auf System Update 17559 befinden. Außerdem wird für die ursprüngliche Einrichtung ein mit FAT32 formatierter MBR USB Stick benötigt.

Wenn du Bad Avatar anschließend über die Festplatte oder eine Memory Unit ausführen möchtest, wird zunächst der USB Stick entfernt und die XBOX 360 regulär gestartet. Anschließend öffnest du die Einstellungen für den Systemspeicher und steckst den vorbereiteten USB Stick wieder ein.

Sobald das Laufwerk in der Speicherübersicht erscheint, findest du unter den Profilen das Bad Avatar Profil. Dieses Profil lässt sich vom USB Stick auf die Festplatte oder die Memory Unit verschieben.

Damit ist die Einrichtung allerdings noch nicht vollständig abgeschlossen. Beim nächsten Start bleibt der USB Stick zunächst angeschlossen, da zusätzlich die relevanten Bad Update Payload Dateien übertragen werden müssen.

Dasselbe gilt für weitere Inhalte, die du verwenden möchtest. Im Ausgangstext werden beispielsweise Aurora, XeXMenu und verschiedene Homebrew Anwendungen genannt.

Mit einem Homebrew Manager oder Dateimanager wie Aurora können die benötigten Dateien vom USB Stick auf die Festplatte kopiert werden. Erst wenn die erforderlichen Daten dort vorhanden sind, kann das System vollständig ohne dauerhaft angeschlossenen USB Stick betrieben werden.

Wenn du Aurora verwendest und Bad Avatar direkt von der Festplatte in Aurora starten lassen möchtest, ist außerdem eine Anpassung der Datei launch.ini erforderlich. Zeigt der dort konfigurierte Standardpfad noch auf den USB Speicher, muss dieser auf HDD beziehungsweise die Festplatte geändert werden.

Nach der Einrichtung kann der USB Stick entfernt und die Konsole ausgeschaltet werden. Beim nächsten Einschalten soll die XBOX 360 Bad Avatar direkt von der Festplatte laden.

Anschließend kann je nach verwendeter Konfiguration Z Unshackled oder Free XeX ausgeführt werden. Danach ist auch ein direkter Start von Aurora möglich.

Unter Umständen ist anschließend ein erneuter Scan der vorhandenen Homebrew Anwendungen und Spiele erforderlich. Ist die Einrichtung abgeschlossen, steht jedoch eine XBOX 360 zur Verfügung, bei der der Exploit direkt über die Festplatte ausgeführt wird, ohne dass dauerhaft ein USB Stick angeschlossen sein muss.

XBOX 360 Controller

USB Stick bleibt trotzdem eine flexible Alternative

Der Start über die interne Festplatte ist nicht zwangsläufig für jeden Einsatz die bevorzugte Lösung. Ein USB Stick besitzt weiterhin einen entscheidenden praktischen Vorteil. Eine entsprechend vorbereitete Speicherlösung lässt sich leichter transportieren und an unterschiedlichen XBOX 360 Konsolen einsetzen.

Wenn du dagegen eine bestimmte XBOX 360 dauerhaft mit Bad Avatar betreiben möchtest, ist die Installation auf der Festplatte komfortabler. Du musst den USB Stick nach erfolgreicher Einrichtung nicht ständig an der Konsole angeschlossen lassen.

Im beschriebenen Praxistest wurde diese Konfiguration auf einer Halo Reach Special Edition XBOX 360 eingerichtet. Bad Avatar 1.3 startete dabei direkt über die Festplatte. Der Ablauf zeigt somit, dass die vorgesehene HDD Unterstützung praktisch genutzt werden kann.

Trotzdem solltest du den Beta Status der aktuellen Veröffentlichung berücksichtigen. Der Entwickler selbst warnt davor, eine vollkommen fehlerfreie Funktionsweise zu erwarten. Die genannten rund 95 Prozent Erfolgsrate sind deshalb die wesentlich aussagekräftigere Angabe als die Annahme eines garantiert erfolgreichen Starts.

Parallel dazu arbeitet Grimdoomer weiterhin an seinem Hypervisor Exploit. Einen konkreten Veröffentlichungstermin gibt es laut den vorliegenden Informationen bislang nicht.

Bis dahin stellt Bad Avatar 1.3 eine deutlich weiterentwickelte Möglichkeit dar, den bekannten Hypervisor Exploit auf der XBOX 360 auszuführen. Besonders die Kombination aus hoher Erfolgsrate, einem Start innerhalb kürzester Zeit und der neuen Unterstützung für die interne Festplatte verändert den bisherigen Ablauf erheblich.

Auch der Vergleich mit klassischen Lösungen wie JTAG und RGH bleibt bestehen. Diese können weiterhin Funktionen bieten, die Bad Avatar nicht abdeckt. Bad Avatar 1.3 stellt jedoch bereits einen großen Teil der Funktionalität bereit, die mit einer entsprechend modifizierten XBOX 360 verbunden wird.

Bad Avatar 1.3 markiert damit einen wichtigen Fortschritt für den aktuellen XBOX 360 Exploit. Gegenüber den frühen Bad Update Varianten wurde vor allem der Startprozess massiv beschleunigt. Gleichzeitig macht die Möglichkeit, die benötigten Daten auf der Festplatte abzulegen, den alltäglichen Einsatz komfortabler.

Entscheidend bleibt der Beta Status. Die Veröffentlichung verspricht keine hundertprozentige Zuverlässigkeit. Mit einer angegebenen Erfolgsrate von rund 95 Prozent und Exploit Zeiten von teilweise weniger als einer Sekunde zeigt Bad Avatar 1.3 jedoch, wie stark sich der Ansatz seit den ersten Bad Update Versionen weiterentwickelt hat.

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Quelle: YouTube
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