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Bulwark: Falconeer Chronicles – Medieval Houses DLC ist jetzt verfügbar

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Bulwark: Falconeer Chronicles

Tomas Sala baut weiter an der Great Ursee. Diesmal gibt es neue Häuser, mehr Möglichkeiten für Flotten und einige Änderungen, die direkt ins Spielgeschehen eingreifen.

Zweieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung von Bulwark: Falconeer Chronicles ist Tomas Sala mit der Great Ursee noch lange nicht fertig. Der Soloentwickler erweitert sein Aufbauspiel erneut, diesmal mit einem neuen DLC und einem größeren Update für die Konsolenversionen.

Seit dem 1. Oktober steht Medieval Houses für XBOX, PlayStation und PC bereit. Viel Überraschung steckt im Namen nicht. Die Erweiterung liefert genau das, was sie verspricht: mehr Möglichkeiten, den eigenen Siedlungen einen mittelalterlichen Anstrich zu verpassen.

Spannender wird es beim kostenlosen Update. Dort verändert Sala einige Systeme, die über neue Dekorationen deutlich hinausgehen.

Sechs neue Häuser für deine Siedlungen

Medieval Houses fügt sechs Fachwerkhäuser hinzu. Sie orientieren sich optisch stärker an klassischer mittelalterlicher Architektur und unterscheiden sich damit recht deutlich von vielen der bisherigen Gebäude in Bulwark.

Das passt erstaunlich gut in die Great Ursee. Schließlich entstehen die Siedlungen in Bulwark selten auf großzügigen Ebenen. Stattdessen stapeln sich Gebäude, Wege und Türme auf kleinen Felsen über dem Meer und wachsen dabei teilweise zu ziemlich gewaltigen Konstruktionen heran.

Genau dort setzt der DLC an.

Neben den sechs Häusern gibt es eine neue quadratische Spitze für Türme, die mit einer Festung verbunden sind. Dadurch lassen sich besonders größere Anlagen optisch stärker in Richtung einer klassischen Festung drücken.

Neue Mechaniken bringt Medieval Houses allerdings nicht mit. Es geht um zusätzliche Bauteile und damit um mehr Freiheit bei der Gestaltung deiner Siedlungen.

Wer Bulwark hauptsächlich deshalb spielt, weil sich aus einem unscheinbaren Felsen irgendwann eine völlig überdimensionierte Stadt entwickelt, bekommt also neues Material zum Basteln.

Verne Bannerless landet auf den Konsolen

Parallel dazu erscheint Verne Bannerless erstmals für XBOX und PlayStation. Auf dem PC ist der DLC bereits seit einiger Zeit verfügbar.

Hier dreht sich deutlich mehr um die militärische Seite von Bulwark. Mit dem Bannerless Corsair Warbird, dem Verne Missile Ship und dem Piranha Fast Airship kommen drei zusätzliche Einheiten ins Spiel.

Damit treffen die beiden Erweiterungen ziemlich genau die zwei Seiten, zwischen denen Bulwark seit seiner Veröffentlichung pendelt.

Du kannst stundenlang an einer Siedlung bauen und versuchen, aus einem Felsen mitten im Meer einen möglichst eindrucksvollen Ort zu machen. Oder du beschäftigst dich mit Flotten, Waffen und Konflikten.

Tomas Sala beschreibt diesen Gegensatz selbst recht passend: Ein Teil der Spieler wolle einfach einen schönen kleinen Zufluchtsort auf einem Felsen errichten. Andere würden beim gleichen Anblick sofort überlegen, wie viele Kanonen dort Platz finden.

Bulwark lässt weiterhin beides zu.

Das kostenlose Update ist interessanter als der DLC

Während Medieval Houses hauptsächlich neue Optik liefert, steckt im kostenlosen Konsolenupdate deutlich mehr Bewegung.

Vermesser können nun aufgerüstet werden. Dazu gehört auch der Behemoth, der seinem Namen entsprechend ziemlich groß ausfällt und schwer bewaffnet ist.

Beim Bauen gibt es ebenfalls eine sinnvolle Änderung. Gebogene Mauern lassen sich flexibler einsetzen, wodurch Siedlungen weniger stark an bisherige Formen gebunden sind.

Noch interessanter ist eine Änderung auf den Handelsrouten.

Schiffe auf eigenen Handelsrouten können jetzt ausgewählt und anschließend selbst gesteuert werden. Ein System, das zuvor eher im Hintergrund gearbeitet hat, wird damit direkter Bestandteil des Spiels.

Auch Konflikte wurden angefasst. Kriege, gegnerisches Verhalten und die Formationen von Flotten wurden überarbeitet und sollen dadurch weniger statisch ablaufen.

Und dann wären da noch die Bäume.

Mit Arbology Towers kannst du dafür sorgen, dass auf der Great Ursee wieder Bäume wachsen. Zwischen all den Änderungen an Schiffen, Mauern und Kämpfen wirkt das zunächst wie eine Kleinigkeit. Für ein Spiel, bei dem die Gestaltung der eigenen Siedlungen einen großen Teil des Reizes ausmacht, kann genau so etwas aber ziemlich auffällig sein.

Die neuen Inhalte zeigen vor allem, dass Bulwark weiterhin nicht auf eine einzige Spielrichtung festgelegt wird. Der kreative Aufbau bleibt genauso erhalten wie die strategische Seite mit Flotten und Konflikten.

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Quelle: Pressemitteilung
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