Spiele
Phasmophobia Quality of Life Part 2 Update ist da
Kinetic Games erweitert Phasmophobia mit neuen Restricted Maps, einer schnelleren Beweiserfassung, Verbesserungen für VR und überarbeiteten Mechaniken rund um Leben und Tod.
Das Phasmophobia Quality of Life Part 2 Update ist erschienen. Kinetic Games setzt damit die Überarbeitung des Geisterjägerlebnisses fort und konzentriert sich erneut auf Änderungen, die den Spielfluss, die Übersicht und die Immersion verbessern sollen.
Der zweite Teil baut direkt auf dem ersten Quality of Life Update auf. Dieses hatte unter anderem die überarbeitete Karte 13 Willow Street sowie verschiedene Verbesserungen am Gameplay eingeführt. Für die neue Aktualisierung greift Kinetic Games erneut Rückmeldungen aus der Community auf und überarbeitet mehrere Bereiche des Spiels.
Neue Restricted Maps für drei bekannte Schauplätze
Ein wichtiger Bestandteil des Updates sind neue Restricted Maps. Diese stehen nun für Prison, Brownstone High School und Point Hope zur Verfügung und richten sich an Spieler, die kompaktere Untersuchungen innerhalb dieser bekannten Schauplätze bevorzugen.
Kinetic Games beschreibt diese Varianten als kleinere bis mittelgroße Versionen der ursprünglichen Karten. Statt den gesamten jeweiligen Schauplatz untersuchen zu müssen, konzentriert sich eine Ermittlung damit auf einen begrenzteren Bereich.
Das soll insbesondere für einen schnelleren Spielablauf sorgen. Gleichzeitig erhöht sich die Abwechslung bei paranormalen Untersuchungen, weil bekannte Schauplätze in einer kompakteren Form gespielt werden können.
Die Einführung dieser Restricted Maps geht laut Kinetic Games auf einen häufig geäußerten Wunsch der Community zurück. Damit erweitert das Studio das Konzept eingeschränkter Kartenbereiche und überträgt es auf weitere etablierte Schauplätze von Phasmophobia.
Prison, Brownstone High School und Point Hope erhalten mit dem Update jeweils eine Restricted Variante. Der grundlegende Charakter der bekannten Karten bleibt dabei erhalten, während sich die spielbare Fläche auf einen kleineren Bereich konzentriert.
Phasmophobia – Nell’s Diner
Beweise lassen sich schneller überprüfen
Auch bei der Erfassung von Beweisen nimmt Kinetic Games Änderungen vor. Bisher mussten Spieler häufiger das Journal öffnen, um zu überprüfen, ob bestimmte Informationen bereits aufgenommen wurden. Mit Quality of Life Part 2 soll dieser Vorgang direkter funktionieren.
Die Fotokamera, Videokamera und der Sound Recorder geben nun Hinweise darauf, ob ein entsprechender Beweis bereits aufgezeichnet wurde. Verblasste Anzeigen und gelbe LEDs zeigen an, dass eine Aufnahme bereits registriert wurde.
Dadurch musst du während einer Untersuchung nicht mehr jedes Mal manuell im Journal nachsehen. Besonders in Situationen, in denen schnelle Entscheidungen notwendig sind, kann die zusätzliche Anzeige den Ablauf übersichtlicher gestalten.
Auch die Zusammenarbeit innerhalb eines Teams wird angepasst. Beweise und Geistertypen, die andere Geisterjäger ausgewählt haben, werden nun ebenfalls für dich sichtbar.
Damit reduziert Kinetic Games die Notwendigkeit, unmittelbar vor dem Ende einer Untersuchung noch einmal sämtliche Einträge miteinander abzugleichen. Die Informationen innerhalb des Teams sollen schneller nachvollziehbar sein und die gemeinsame Dokumentation einer Untersuchung vereinfachen.
Die Änderung betrifft damit nicht die eigentliche Suche nach paranormalen Hinweisen, sondern vor allem den Umgang mit bereits gesammelten Informationen. Das Update versucht, unnötige Zwischenschritte zu reduzieren, ohne den grundlegenden Ablauf einer Geisterjagd zu verändern.
VR und Spielmechaniken werden weiter überarbeitet
Auch Spieler in VR erhalten mit dem Phasmophobia Quality of Life Part 2 Update mehrere Anpassungen. Kinetic Games überarbeitet unter anderem das Charaktermodell und dessen Reaktion auf reale Körperbewegungen.
Das neue System soll Bewegungen des Spielers responsiver auf die Spielfigur übertragen. Dadurch soll die Darstellung der eigenen Bewegungen innerhalb der virtuellen Umgebung besser mit den tatsächlichen Bewegungen übereinstimmen.
Zusätzlich enthält das Update eine Reihe von Fehlerbehebungen für VR. Diese Anpassungen entstanden ebenfalls auf Grundlage des Feedbacks aus der Community. Weitere Einzelheiten zu den einzelnen Fehlerkorrekturen führt Kinetic Games in den vollständigen Patch Notes auf.
Neben VR verändert das Studio auch einige grundlegende Gameplay Mechaniken. Im benutzerdefinierten Schwierigkeitsgrad kannst du künftig bereits vor einer Untersuchung festlegen, welcher Geistertyp auftreten soll.
Der Geistertyp lässt sich in Custom Difficulty damit gezielt vorbestimmen. Diese neue Einstellung erweitert die Möglichkeiten zur Anpassung einer Untersuchung und gibt dir mehr Kontrolle über die Bedingungen einer individuell konfigurierten Runde.
Darüber hinaus verändert Kinetic Games die Darstellung des Todes innerhalb einer Partie. Verstorbene Teammitglieder erhalten nun eine deutlich sichtbarere optische Veränderung.
Nach ihrem Tod erscheint ihre Haut grauer und ihre Augen wirken neblig. Dadurch soll der Zustand eines verstorbenen Teammitglieds auch visuell deutlicher erkennbar sein.
Zusätzlich wird der Sprachchat unmittelbar unterbrochen, sobald ein Spieler stirbt. Die Kommunikation mit den noch lebenden Teammitgliedern endet damit direkt im Moment des Todes.
Diese Änderungen sollen die Todesmechanik atmosphärischer gestalten und die Trennung zwischen lebenden und verstorbenen Mitgliedern einer Gruppe stärker hervorheben. Gleichzeitig bleibt der Fokus des Updates auf einer klareren Darstellung wichtiger Spielzustände bestehen.
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