Project xCloud

Die Kollegen von Ars Technica zeigen sich von der Halo-Demo auf Project xCloud mehr als begeistert – nahezu vergleichbar mit dem Zocken an der Konsole.

Wie gut Project xCloud bereits läuft, demonstrieren uns die Kollegen von Ars Technica im folgenden Video. Auf der E3 2019 konnten Sie den Cloud-Streaming-Dienst mit dem Spiel Halo 5 bereits testen.

Als Testumgebung hatte man einen Xbox One Controller, der per USB-Kabel an sein Samsung Galaxy S8 angeschlossen war. Das Spiel lief über die Wi-Fi-Verbindung des Microsoft Theaters, wo unklar geblieben ist, wie gut dort die Verbindung wirklich war. Laut anderen Usern, die vor Ort Project xCloud testeten, war das dazugehörige Server-Zentrum, rund 400 Meilen, also rund 640 Kilometer entfernt.

Via iPhone Zeitlupenfunktion hat man hier versucht zu demonstrieren, wie schnell das Spiel auf Tasteneingaben über den Controller reagiert. Hier zeigt sich folgendes Bild. Die Zeit zwischen dem Antippen der A-Taste und dem Anzeigen einer Antwort / Reaktion auf dem Smartphone-Bildschirm, dauerte 16 Bilder eines 240 fps-Videos (oder 67 Millisekunden). Diese Zeiten konnte man bei drei folgenden Tests validieren.

67 Millisekunden klingen vielleicht für den Laien viel aber hier geht es nicht um das Lag / Latenz euerer Internetverbindung, sondern um das Lag / Latenz, welche auch bei einer Controller-Eingabe vorhanden ist. Bei einer normalen, im Wohnzimmer stehenden Xbox One-Konsole gibt es zum Beispiel eine Eingabelatenz von 63 Millisekunden, welche Digital Foundry bei einem Test in 2017 in Bezug auf Halo 5 gemessen haben.

Nimmt man jetzt die Zahlen von Digital Foundry, die man bei Google Stadia im März auf der GDC 2019 gemessen hat – hier lag die Latenz bei 166 Millisekunden, ist der Wert von Project xCloud, mit 67 Millisekunden, wohl sehr vielversprechend.

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