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Omno: Eine malerische Pilgerreise – Test zum Xbox-Game

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Omno

Das durch Kickstarter erfolgreich finanzierte Indie-Spiel Omno von Jonas Manke ist ein Beispiel dafür, dass man mit viel Herzblut und innovativen Gameplay-Ideen ein durchaus solides Spiel entwickeln kann. Ohne großen Publisher im Hintergrund. Wir durften das Puzzle-Adventure vorab testen und geben euch einen Eindruck vom Spiel.

In Omno spielen wir einen Pilger in der Third-Person-Ansicht, der sich auf eine Entdeckungsreise begibt um die Wunder einer alten Welt zu ergründen. Ausgestattet mit einem Leuchtstab bewegen wir uns durch insgesamt acht sehr abwechslungsreiche Level-Areale. Darunter finden wir uns entweder in einer Wüsten- oder Eis-Welt wider, um nur zwei der acht toll designten Welten zu nennen. In jedem von ihnen begegnen uns die unterschiedlichsten Arten der Fauna und Flora, mit denen wir interagieren können. Die Level sehen dank der Unreal Engine sehr atmosphärisch und toll aus. Musikalisch macht das Spiel ebenfalls eine gute Figur. Sie trägt durch ihren mystischen und stimmigen Klang zur wunderschönen Welt bei.

Schnapp‘ sie dir alle

Während wir die Areale ganz ohne Kämpfe erkunden gilt es mindestens drei Leuchtkugeln einzusammeln, die im Level verteilt sind. Doch so einfach ist das nicht. Omno wäre kein Puzzle-Adventure, wenn es keine Rätsel geben würde. Jede Leuchtkugel erreicht man nur, wenn man die Hindernisse überwindet und die Rätsel löst, die uns dann letztendlich mit eben jener Kugel belohnt. Haben wir drei solcher Kugeln eingesammelt wird eine Säule aktiviert, die das letzte Rätsel des Areals offenlegt. Dies gilt es ebenfalls zu lösen, um es überhaupt in das nächste Level zu schaffen. Für diejenigen, die gerne alles komplettieren und auf hundert Prozent durchspielen wollen, sind in jedem Level mehr als drei Leuchtkugeln versteckt. Ebenso gibt es kleine Würfel zu sammeln, die uns die Story mittels hinterlassenen Einträgen näher bringen wollen.

Tolles Gameplay motiviert

Die Rätsel in Omno sind das Herzstück des Spiels und werden von Level zu Level schwieriger. Um an die gewünschte Leuchtkugel zu gelangen müssen wir ganz nach Plattformer-Manier durch Sprungpassagen Klippen erklimmen, entfernte Plattformen erreichen und mittels Flugeinlagen höhere Plateaus erreichen. Dank unseres Leuchtstabs ist das alles möglich. Nach und nach erlangen wir durch gewisse Checkpoints neue Fähigkeiten. So ist es möglich mit der Dash-Fähigkeit größere Schluchten zu überwinden. Mit der Surf-Fähigkeit können wir unter Zeitdruck relevante Rätsel lösen, indem wir auf unserem Leuchtstab stehend größere Wege schneller zurücklegen können. Auch lässt uns der Stab von höher gelegenen Ebenen durch die Schwebefähigkeit sanft tiefe und weit entfernte Areale erreichen. Die Teleportfähigkeit dagegen lässt uns sehr weit entfernte Punkte im Level erreichen und so große Distanzen pfeilschnell überwinden. Das Zusammenspiel dieser Fähigkeiten ist der Schlüssel zum Erfolg und macht sehr viel Spaß. Die Steuerung ist größtenteils präzise, hier und da kommt es mal zur Fehleinschätzung von Sprüngen, die uns dann ins Leere springen lassen. Jedoch sind die Rücksetzpunkte fair gesetzt und man startet nicht weit vom Punkt aus, wo man abgesprungen ist.

Wundervolle, technisch solide Welt

Die Welt von Omno ist mit vielen kleinen und großen Wesen bevölkert. Sind wir einen dieser Wesen begegnet erhalten wir einen Eintrag zu diesem, der uns ein paar mehr Informationen zu diesem Geschöpf mitteilt. Neben der gewöhnlichen Tierwelt erwarten uns auch weitaus größere mythische Lebewesen, die uns beispielsweise von einem Level zum anderen bringen. Diese kleinen Cutscenes sind schön inszeniert und bescheren uns einen Einblick in die wunderschöne Welt von Omno. Dennoch bleibt die Story auf der Strecke und dient lediglich als grobe Orientierung des Ziels. Hier wäre vielleicht etwas mehr drin gewesen.

Technisch ist das Spiel solide. Zwar werden weiter entfernte Texturen nachgeladen und gelegentlich sind Popups zu erkennen, ebenso sind Framerate-Einbrüche zu erwarten. Dennoch trüben all diese Kleinigkeiten das Spielerlebnis keinesfalls ein. Auch das Gameplay wird dadurch nicht beeinträchtigt. Man bedenke: Hinter dem Spiel steckt durch Jonas Manke lediglich ein Entwickler, der zusammen mit Studio Inkyfox das Spiel ansonsten komplett selbstständig entwickelt hat.

Omno erscheint am 29. April für Xbox, Playstation, Nintendo Switch und PC.

Omno
8 von 10 Punkte
0 Users (0 Stimmen)
Positiv
  • wundervolle, in sich stimmige Welt
  • toller, mystischer Soundtrack
  • knackige, gut designte Rätsel
  • spaßiges Gameplay
  • gelungenes Zusammenspiel der einzelnen Fähigkeiten
  • Steuerung ist präzise
  • Negativ
  • ab und an Framerate-Einbrüche
  • gelegentliche Popups
  • nachladende Texturen
  • Story wird etwas vernachlässigt
  • Zusammenfassung
    Wer auf toll designte Level mit knackigen Rätseleinlagen und ein in sich funktionierendes Gameplay steht und etwas für eine mythische und wunderschöne Welt übrig hat, sollte sich Omno nicht entgehen lassen. Zumal das Spiel ab Day One im Xbox Game Pass verfügbar und somit für alle Abonnenten kostenlos ist.
    Grafik8.5
    Musik / Sound9
    Gameplay9.5
    Story / Kampagne7
    Umfang7
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