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Microsoft hat gestern Abend seine neuen Quartalszahlen veröffentlicht, die alles in allem sehr gut ausgefallen sind. Das Sorgenkind bleibt weiterhin die Xbox Gaming Sparte.

Das man schon lange keine Firma mehr ist, für die Windows wichtigste Produkt ist, beweist Microsoft schon seit längerer Zeit. Das spiegelt sich auch in den neuesten Quartalszahlen wieder, die hier das vierte Quartal des Kalenderjahres 2019 widerspiegeln.

So konnte Microsoft mit 36,9 Milliarden Dollar einen weitere Umsatzplus von satten 14 Prozent zum Vorjahreszeitraum verzeichnen. Diesen Umsatz konnte man zugleich mit einem satten Gewinn von 11,65 Milliarden US-Dollar vergolden, was ein Anstiegt von sogar 38 Prozent bedeutet.

Diese guten Zahlen hat Microsoft vor allem seiner Office-, Windows-, Surface- und Azure-Sparte (Cloud) zu verdanken. Hier kann man u.a. 37,2 Millionen Office 365-Abonennten verzeichnen. Das Sorgenkind bleibt hier aber weiterhin die Xbox Gaming Sparte.

So musste Microsoft hier einen Verlust von 11 Prozent verschmerzen (das macht 9 Prozent aufgrund von Währungsschwankungen), was aber wohl durch den hohen Umsatz durch Fortnite im Vorjahreszeitraum zu erklären ist, die man nun nicht mehr ausgleichen konnte. Auch steht in knapp einem Jahr mit der Xbox Series X die neue Konsole vor der Tür, Sony verkauft eh mehr Konsolen, so das hier sogar der Umsatz mit Xbox Hardware um satte 20 Prozent eingebrochen ist.

Aber nicht alles im Bereich Gaming läuft aktuell so schlecht, denn Microsoft kann vor allem mit dem Xbox Game Pass und den Xbox Live Nutzern punkten. Auch wenn man hier keine genauen Zahlen verlauten lies, gab Microsoft CEO Satya Nadella bekannt, das sich die Xbox Game Pass-Nutzerzahlen verdoppelt haben. Hier scheinen wohl viele die günstigen Einstiegsangebote genutzt zu haben?