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Der eSport hat ganz eigenen Beliebheitshierarchien, die sich von den Xbox Charts deutlich unterscheiden

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Im eSport sehen die Charts anders als bei den Konsolen aus. Das ist kein Wunder, denn eSports hat sich als ganz eigene Sparte neben dem klassischen analogen Sport und Gaming etabliert.

Ganz am Anfang hat kaum jemand den eSport ernst genommen. Er wurde als viel zu nerdig, nichts für Zuschauer und deshalb für Sponsoren uninteressant angesehen. Doch das hat sich gewaltig geändert. Es gibt eine rege professionell organisierte eSport-Szene, großen Turnieren mit vielen Zuschauern in der Halle und im Web. Das hat viele Sponsoren angelockt und die Preisgelder können sich sehen lassen. Sie sind so hoch, dass professionelle Spieler davon leben können. Dazu beigetragen haben auch Medien wie Twitch und Youtube, die regelmäßig Turniere streamen.

Doch das eSport ein eigenes Genre geworden ist, ist erstaunlich, denn eSport ist genau genommen eine Mischung klassischem Sport und Gaming. Was eSport vom Gaming unterscheidet, ist neben dem Teamplay, die attraktive Möglichkeit für Dritte, die sogar nicht unbedingt Spieler bzw. Gamer sein müssen, passiv dabei zu sein. Selbst Sportwetten für Anfänger sind auf eSports Events möglich und für viele ist es der Einstieg in der Welt der Sportwetten. So wie man bei der Bundesliga oder beim Basketball mitfiebert, verfolgt man heute Counterstrike Turniere.

Schauen wir uns die eSports Charts an, dann sehen wir einen eindeutigen Trend

Das beliebteste Genre sind Ego-Shooter mit insgesamt 107 verschiedenen Spielen. Hier ist Counterstrike immer noch das Maß aller Dinge. Bei Counter-Strike Global Offensive werden fast 114 Mio. US-Dollar Preisgeld auf 5.669 Turnieren unter 13.788 Teams und Playern ausgespielt. Daran kommt die Call of Duty Serie mit insgesamt 15 Spielen und einem Preisgeld von 41,4 Millionen US-Dollar nicht heran. Innerhalb der Reihe ist Call of Duty Modern Warfare mit einem Preisgeld von 7,1 Millionen US-Dollar das höchstdotierte Spiel.

Die Multiplayer Online Battle Arena Games kommen zwar nur auf 21 Spiele. Der Blockbuster hier ist League of Legends (LoL) mit einer Gewinnsumme von 83,24 Millionen US-Dollar. Also das doppelte von Call of Duty.

Die Klasse der Strategiespiele kommt mit 51 Spielen, der Spitzenreiter ist WarCraft III mit 5.811 Mio. US-Dollar Preisgeld. Das populäre Age of Empire II wird auf 925 Turnieren gespielt. Das Preisgeld beläuft sich auf über 1,8 Millionen US-Dollar.

Die Fighting Games schicken zwar 169 Spiele auf die Turniere. Doch meist sind die Preisgelder hier sehr übersichtlich. Eine Ausnahme ist nur Mortal Kombat 11. Hier beträgt die kumulierte Gewinnsumme 503 Tausend US-Dollar.

Wenig überraschend ist der Spitzenreiter FIFA 19. Das Preisgeld beträgt mehr als 3,2 Millionen US-Dollar. Addiert man alle FIFA-Spiele, wird eine knapp zweistellige Millionengewinnsumme erreicht.

Die Racing Kategorie kommt zwar auf 52 Games. Doch die Preisgelder sind eher niedrig. Das höchstdotierte Spiel ist die Rennsimulation rFactor 2 mit 1,4 Mio. US-Dollar Preisgeld. Zum Vergleich Forza Motorsport 7 kommt nur auf 820 Tausend US-Dollar Preisgeld mit lediglich 12 Turnieren.

Die kleinen eSport-Kategorien

Collectible Card Games kommen zwar nur auf 17 Spiele. Doch Spitzenreiter ist das populäre Hearthstone. Hier beträgt das Preisgeld insgesamt gut 25 Millionen US-Dollar.

Die Kategorie Battle Royale schickt 13 Games ins Feld. Das populärste Game ist PLAYERUNKNOWN’S BATTLEGROUNDS mit 32,8 Millionen US-Dollar Preisgeld.

Die Kategorie Rollenspiele führt mit lediglich 6 Games ein Nischendasein. Hier ragt World of WarCraft mit einer Gewinnsumme von knapp 5,0 Millionen US-Dollar heraus.

Third-Person Shooter sind mit 9 Spielen vertreten. Relevant ist hier nur Gears of War 4 mit einem Preisgeld von rund 3,1 Millionen US-Dollar

Die 15 Puzzle Games bedienen nur eine Nische und die Preisgelder knacken mit einer Ausnahme nicht einmal die 25.000 Dollar-Marke.

Das Fazit

Momentan spricht wenig dafür dass sich die Hitliste beim eSport ändern wird. Das spricht für zwei Strategien bei eSport Wetten. Strategie Nummer eins, wir nennen Sie auch die Bayern München Strategie, sind Wetten auf die größten Spiele, mit dem höchsten Preisgeld und größte Anzahl von Turnieren. Dabei dann nur die Top-Turniere.

Die Strategie Nummer 2, die Freiburger SV Strategie, sind gekonnte Nischenwetten. Hier werden nicht so populäre Spiele gewählt. Der Vorteil, das Turniergeschehen und die Anzahl der Teams sind überschaubarer.

Wovon wir abraten ist ein Mischmasch, sporadisch mal hier und da zu wetten. Das macht Wetterfolg eher unwahrscheinlich. Es ist wie beim Spielen auf der Konsole. Zwar ist Abwechslung interessant, doch man muss sich auch auf wenige Spiele konzentrieren, sonst ist der Spielerfolg eher gering.

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