Coffin Dodgers

Mario Kart nur mit Rentner auf Rollatoren und mit einem Krückstock bewaffnet, dass scheint auf dem ersten Blick, Coffin Dodgers von dem Indie-Entwickler Milky Tea Studios und Wales Interactive zu sein. Ob es genau so viel Spaß macht, wie das Original, lest Ihr im Test.

In Coffin Dodgers dreht sich alles im die 7 Bewohner, alle samt Rentner, der Gemeinde Sunny Pies. Diese wird nun vom Tod heimgesucht. Um sich gegen den Tod zu wehren, geht in in Kart-Racing Manier darum, als Erster, diverse Kurse durch die Gemeinde, Friedhof oder auch einer Farm, zu meistern. Insgesamt gilt es 13 Strecken zu meistern.

Coffin Dodgers

Wer es als letzter durch das Ziehl fährt, muss leider seine Seele hergeben und fährt in den kommenden Rennen als Zombie weiter. Apropos fahren – jeder der Bewohner von Sunny Pies hat einen fahrenden Untersatz – einer Rollator oder auch Elektromobil genannt. Durch gute Platzierungen in den Rennen könnt Ihr EP sammeln und bekommt auch etwas Geld. Diese Geld könnt Ihr dann in diverse Upgrades einlösen. So könnt Ihr euch den Motor verstärken, das Getriebe wechseln oder auch etwas Facelift betreiben.

Ehrlich gesagt bringen diese Upgrades aber kaum etwas, denn selbst ohne große Uprades an eurem Rollator, kommt Ihr als einigermaßen guter Fahrer, doch fast immer als erster durch das Ziel. Sollte das mal nicht so sein, macht euch die so genannte Ragdoll-Physik vielleicht einen Strich durch die Rechnung, wo auch die Steuerung der Charaktere nicht sonderlich feinfühlig ist. Wenn man sich mit der Steuerung aber “angefreundet” hat, kann es durchaus Spaß machen, die Bewohner auf der Strecke fortzubewegen.

Coffin Dodgers

Seit Ihr dann doch mal in hinteren Drittel des Fahrerfeldes, helfen euch diverse Power-Ups auf der Strecke – ganz nach Mario Kart Vorbild – euch Plätze nach vorne zu erkämpfen. So könnt Ihr Raketen auf eure Gegner abfeuern, mit er Utzi um die Wette schiesen, Ölflecken auf der Strecke verteilen oder Elektrowellen austoßen.

Leider ist Singleplayer-Kampagne in knappen 2-3h schnell durchgespielt. Diese könnt Ihr dann aber mit dem dann freigschaltenen Sensemann, noch einmal absolvieren und euch extra Gamerscore einheimsen.

Coffin Dodgers

So bleibt euch nur noch der Multiplayer, der aber auf einen Offline-Multiplayer begrenzt ist. So heißt es Freunde einladen und zusammen im Splitscreen-Modus um die Plätze kämpfen. Mit bis zu 3 Freunden – so seit Ihr dann max. 4 Spieler – kannst Du dann antreten, wer als erster durch das Ziel schafft.

Wem das nicht genügt, der kann im Zeitrennen, gegen seinem eigenen Geist um die Wette fahren oder in der Open World das gesamte Arial zu erkunden. Wem das zu langweilig wird, der kann sich in den 3D-Open-World-Modus “Verrückter Opa” stürzen und in div. Zeit-Limits, Gegenstände einsammeln. Aber das wirkt nach kurzer Zeit doch eher langweilig und öde.

Coffin Dodgers ist für 11,99 Euro im Xbox Games Store erhältlicht.