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Xbox Series X|S

AMD FSR 4.1.2 ist jetzt für XBOX Series X|S verfügbar

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AMD FSR 4.1.2 für Xbox Series X|S
Source: AMD - https://gpuopen.com/learn/amd-fsr-upscaling-412-xbox/

Microsoft und AMD bringen erstmals KI-gestütztes Upscaling auf die aktuellen XBOX-Konsolen. Entwickler können damit die Bildqualität ihrer Spiele verbessern und zwischen zwei unterschiedlich leistungsintensiven Modellen wählen.

AMD FSR 4.1.2 ist offiziell auf XBOX Series X|S angekommen. Microsoft und AMD haben gemeinsam daran gearbeitet, die neueste Upscaling-Technologie für die bestehenden Konsolen zu optimieren. Mit dem Microsoft Game Development Kit (GDK) vom Oktober 2026 steht Entwicklern erstmals eine Version von AMD FidelityFX Super Resolution zur Verfügung, die auf den XBOX-Konsolen maschinelles Lernen zur Bildverbesserung einsetzt.

Die Einführung ist ein technischer Fortschritt für beide Konsolen. Denn obwohl XBOX Series X|S auf AMDs RDNA-2-Architektur basieren, können Entwickler nun eine moderne Upscaling-Technologie nutzen, die bisher auf dieser Hardware nicht in dieser Form verfügbar war.

Das Ziel ist klar: Spiele sollen bei möglichst effizienter Nutzung der vorhandenen Grafikleistung eine höhere wahrgenommene Auflösung und bessere Bildqualität erreichen. Besonders interessant ist das für die XBOX Series S, deren geringere Grafikleistung Entwickler bei anspruchsvollen Spielen stärker berücksichtigen müssen.

Allerdings bedeutet die Veröffentlichung noch nicht, dass du AMD FSR 4.1.2 bereits in deinen Lieblingsspielen verwenden kannst. Die Technologie steht zunächst Entwicklern zur Integration bereit. Konkrete Spiele, die von der neuen Version profitieren, wurden bislang nicht genannt.

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Weitere Informationen

Microsoft und AMD optimieren FSR 4.1.2 für XBOX Series X|S

Die Zusammenarbeit zwischen AMD und Microsoft reicht mehr als zwei Jahrzehnte zurück. AMD liefert unter anderem die Hardwaregrundlage für XBOX-Konsolen und arbeitet mit Microsoft an Grafiktechnologien wie DirectX. Mit AMD FSR Upscaling 4.1.2 setzen beide Unternehmen diese Zusammenarbeit fort.

Die Besonderheit liegt in der technischen Umsetzung. Bisher konnten Entwickler auf XBOX Series X|S bereits analytische Versionen von AMD FidelityFX Super Resolution einsetzen. Diese verbessern die Darstellung mithilfe klassischer Berechnungsverfahren.

Mit FSR 4.1.2 kommt erstmals eine auf maschinellem Lernen basierende Variante auf die Konsolen. Microsoft und AMD haben die Technologie speziell für die RDNA-2-Grafikprozessoren optimiert, damit sich die verbesserte Bildqualität mit einer vertretbaren GPU-Belastung erreichen lässt.

Dabei stehen Entwicklern zwei unterschiedliche Modelle zur Verfügung.

Das Full-INT8-Modell ist die umfangreichere Variante. Daneben gibt es ein neues Lite-INT8-Modell, das weniger als halb so groß ist und beim Upscaling geringere Rechenkosten verursacht. Beide Modelle funktionieren sowohl auf XBOX Series X als auch auf XBOX Series S.

Entwickler können dadurch selbst entscheiden, welches Modell für ihr Spiel die bessere Kombination aus Grafikqualität und Leistung bietet. Ein grafisch besonders anspruchsvoller Titel kann beispielsweise von einem effizienteren Upscaling-Modell profitieren, wenn dadurch mehr GPU-Leistung für andere Berechnungen verfügbar bleibt.

Ein wichtiger technischer Unterschied betrifft den Speicherbedarf. Laut AMD benötigen beide Modelle für den Upscaler gleich viel Speicher, da dieser von der internen Renderauflösung und der Ausgabeauflösung abhängt. Die Wahl zwischen Full und Lite beeinflusst deshalb vor allem den Rechenaufwand und die Bildqualität, nicht aber den Speicherbedarf des Upscalers.

Um Entwicklern den Vergleich zu erleichtern, stellt Microsoft ein neues GDK-Beispielprojekt bereit. Damit lassen sich beide Modelle während der Laufzeit wechseln und innerhalb derselben Spielszene untersuchen. Das Projekt enthält auch Angaben zum Speicherbedarf und zur Leistung auf beiden XBOX-Konsolen.

XBOX Series X|S

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Fünf Qualitätsmodi und eine gemeinsame Schnittstelle

AMD FSR 4.1.2 verwendet auf XBOX Series X|S dieselbe grundlegende Programmierschnittstelle wie auf Windows-PCs. Entwickler, die bereits mit dem AMD FSR SDK arbeiten, können deshalb auf bekannte Integrationsverfahren zurückgreifen.

Registrierte XBOX-Entwickler erhalten die von AMD signierten Konsolenbibliotheken über das Microsoft GDK. Für die Integration werden dieselben API-Header verwendet wie auf dem PC.

Auch die erforderlichen Bildinformationen entsprechen weitgehend den bisherigen Anforderungen. Der Upscaler verarbeitet unter anderem Farbdaten mit zeitlichem Versatz, Tiefeninformationen und Bewegungsvektoren. Zusätzliche Masken für reaktive Bildbereiche sowie Transparenz und Bildkomposition können optional eingebunden werden.

Für die Darstellung stehen fünf Qualitätsmodi bereit: Native AA, Quality, Balanced, Performance und Ultra Performance.

Diese Modi kennst du möglicherweise bereits aus PC-Spielen mit AMD FSR. Sie ermöglichen unterschiedliche Gewichtungen zwischen Bildqualität und Leistung. AMD empfiehlt Entwicklern, die bekannten Bezeichnungen und Skalierungsverhältnisse beizubehalten, damit die Einstellungen über verschiedene Spiele und Plattformen hinweg einheitlich bleiben.

Das erleichtert die Integration in Projekte, die gleichzeitig für XBOX Series X|S und Windows entwickelt werden. Statt vollständig unterschiedliche Upscaling-Lösungen zu pflegen, können Studios eine gemeinsame technische Grundlage verwenden und die jeweiligen Einstellungen an die Zielhardware anpassen.

Wie groß die tatsächlichen Unterschiede zwischen den Qualitätsmodi auf XBOX Series X|S ausfallen, lässt sich derzeit allerdings noch nicht beurteilen. Öffentlich verfügbare Vergleiche aus fertigen Konsolenspielen fehlen bislang.

AMD FSR 4.1.2 unterstützt auch ROG XBOX Ally

Die neue Technologie beschränkt sich nicht auf die stationären XBOX-Konsolen. AMD FSR Upscaling 4.1.2 unterstützt ebenfalls die Windows-basierten Handhelds ROG XBOX Ally, ROG XBOX Ally X und ROG XBOX Ally X20.

Auf diesen Geräten erfolgt die Integration über das reguläre AMD FSR SDK. Mit Version 2.4 unterstützt das SDK auch die Prozessoren AMD Ryzen AI Z2 Extreme und AMD Ryzen Z2 A, die in den entsprechenden Handhelds eingesetzt werden.

Für ROG XBOX Ally X und ROG XBOX Ally X20 steht bereits ein Vorschautreiber von ASUS zur Verfügung. Dieser ermöglicht es, DirectX-12-Spiele mit FSR 3.1 oder einer neueren Version auf die neue Upscaling-Technologie umzustellen.

Die Unterstützung für das reguläre ROG XBOX Ally soll mit einem späteren Update folgen.

ROG XBOX Ally X

ROG XBOX Ally X

AMD empfiehlt weiterhin, FSR 4.1.2 direkt über die aktuelle Version des SDK in Spiele zu integrieren. Für die Nutzung unter Vulkan ist diese native Integration ohnehin erforderlich.

Damit entsteht eine gemeinsame technische Grundlage für verschiedene AMD-Plattformen. Entwickler können dieselbe FSR-SDK-Integration für stationäre XBOX-Konsolen, Windows-PCs und unterstützte Handhelds verwenden, müssen dabei aber weiterhin die jeweiligen Hardwareeigenschaften berücksichtigen.

Die Einführung zeigt, dass Microsoft und AMD weiterhin an technischen Verbesserungen für XBOX Series X|S arbeiten, obwohl die Konsolen bereits seit mehreren Jahren erhältlich sind.

Ob AMD FSR 4.1.2 künftig höhere Bildraten, eine sichtbar schärfere Darstellung oder eine bessere Balance aus beidem ermöglicht, hängt von der Umsetzung im jeweiligen Spiel ab. Eine automatische Leistungssteigerung für sämtliche XBOX-Titel ist mit der Veröffentlichung nicht verbunden.

Auch im Hinblick auf die kommende XBOX-Generation rund um Project Helix bleibt die Entwicklung interessant. FSR 4.1.2 erweitert zunächst die technischen Möglichkeiten der bestehenden Hardware. Welche Studios die Technologie tatsächlich einsetzen und wie deutlich du den Unterschied auf deinem Bildschirm erkennen wirst, müssen die ersten unterstützten Spiele zeigen.

XBOX und AMD

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Quelle: AMD
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