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XBOX Elite Series 3 Wireless-Controller: Neue Hardware im Backend entdeckt

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Xbox Elite Series 2 Wireless-Controller
Symbolbild: Xbox Elite Series 2 Wireless-Controller

Im Backend des XBOX Design Lab sind umfangreiche Hinweise auf einen neuen Elite Controller mit Hall Effect und TMR-Sticks, verbesserten Haptikmotoren, neuen Paddle-Varianten und einem Audio-Scrollrad aufgetaucht.

Der XBOX Elite Series 3 Wireless-Controller könnte eine deutlich größere technische Überarbeitung erhalten als lediglich neue Farben oder austauschbare Komponenten. Im Backend des XBOX Design Lab sind Konfigurationsdaten und insgesamt 16 konkrete 3D-Komponenten aufgetaucht, die auf ein bislang nicht angekündigtes Controller-Modell hindeuten.

Der Controller trägt dort den Codenamen „Edessa“. Gleichzeitig taucht ein damit verbundenes Zubehör- und Individualisierungsprodukt namens „Beatrice“ auf.

Besonders interessant sind jedoch die einzelnen Komponenten, die in den Daten hinterlegt wurden. Sie deuten unter anderem auf magnetische Analogsticks mit Hall Effect oder TMR-Technologie, neue Haptikmotoren, zusätzliche Paddle-Varianten und ein integriertes Bedienelement für Audio hin.

Wichtig bleibt dabei die Einordnung: Die Informationen stammen aus Backend-Daten des Konfigurators. Eine offizielle Vorstellung des Controllers durch Microsoft liegt anhand der vorliegenden Informationen nicht vor. Die Einträge liefern allerdings ungewöhnlich konkrete Hinweise darauf, welche Funktionen für die neue Hardware vorgesehen sein könnten.

Hall Effect und TMR-Sticks stehen zur Auswahl

Eine der auffälligsten Neuerungen betrifft die Analogsticks. In den Konfigurationsdaten werden mehrere unterschiedliche Module aufgeführt.

Neben normalen Varianten finden sich Optionen für „Standard“, „Loose“ und „Tight“ in Verbindung mit Hall Effect. Damit könnte Microsoft unterschiedliche Widerstände beziehungsweise Charakteristiken der Sticks anbieten.

Noch interessanter ist ein separater Eintrag für TMR.

Sowohl Hall Effect als auch TMR setzen auf magnetische Erfassung statt auf klassische mechanische Kontakte. Die Backend-Einträge deuten damit zumindest darauf hin, dass Microsoft beim neuen XBOX Elite Controller verschiedene technische Stick-Varianten vorbereitet.

Die Konfiguration könnte über die reine Technik hinausgehen. Bei den Daten tauchen außerdem Low-Friction beziehungsweise Silent-Sticks auf. Dazu existiert ein eigenes 3D-Modell für einen besonders leisen Stick-Hals.

Weitere Modelle unterscheiden zwischen Standard- und langen Varianten. Das passt zum bisherigen Elite-Konzept, bei dem du einzelne Komponenten abhängig von deinen persönlichen Vorlieben austauschen kannst.

Wie genau Microsoft Hall Effect und TMR voneinander abgrenzt und welche Varianten tatsächlich angeboten werden, geht aus den Daten allerdings nicht hervor.

Advanced Haptics und eigenes Audio-Scrollrad

Auch beim Feedback des Controllers scheint sich etwas zu verändern. Eine Motoroption wird ausdrücklich als „Impulse Triggers (ERMs) & Advanced Haptics (VCAs) Motors“ bezeichnet.

Damit nennen die Backend-Daten neben den bekannten Impulse Triggern auch VCA-Motoren für Advanced Haptics.

Das ist mehr als ein beiläufiger Eintrag. Die Motoren werden innerhalb der Controller-Konfiguration ausdrücklich unterschieden, was auf unterschiedliche Hardwarevarianten hindeutet.

Eine weitere Besonderheit ist das sogenannte Audio Scroll Wheel. Innerhalb der Konfiguration existiert eine eigene Einstellung mit der Bezeichnung „Audio Scroll Wheel Color“.

Damit scheint ein separates Scrollrad für Audiosteuerungen vorgesehen zu sein. Welche Funktionen Microsoft darüber genau zugänglich machen könnte, lässt sich aus den Daten nicht sicher ableiten. Allein die eigene Farboption spricht allerdings dafür, dass das Rad ein sichtbarer Bestandteil des Controllers ist und sich über das XBOX Design Lab individualisieren lassen könnte.

Auch beim Gehäuse wird die Auswahl offenbar umfangreicher. Die Daten nennen Metalloptionen für die Faceplate, verschiedene Designs, zahlreiche Farben und Gravuren.

Damit würde Microsoft das bekannte Prinzip des XBOX Design Lab weiter auf die Elite-Hardware übertragen.

Neue Paddle- und D-Pad-Varianten

Deutlich mehr Auswahl scheint es auch auf der Rückseite des Controllers zu geben. Die gefundenen Modelldateien enthalten Standard-, Classic- und Doublewide-Paddles.

In den eigentlichen Konfigurationsdaten werden außerdem kurze und lange Paddles genannt. Dazu kommt eine Variante mit der Bezeichnung „Butterfly“.

Selbst Layouts ohne obere Paddles sind vorgesehen.

Das Zubehörpaket „Beatrice“ enthält laut den vorliegenden Daten insgesamt 27 zugeordnete Kombinationen aus Toppern und Paddles. Damit dürfte die Anpassung des Controllers stärker als bisher auf verschiedene Spielweisen und persönliche Vorlieben zugeschnitten werden.

Ähnlich sieht es beim Steuerkreuz aus. Die Backend-Einträge unterscheiden zwischen kosmetischen und auf Performance ausgerichteten Varianten.

Genannt werden unter anderem Standard-, Cross- sowie griffige beziehungsweise facettierte D-Pads.

Damit würde sich die Konfiguration nicht mehr ausschließlich auf die Optik beschränken. Mehrere der gefundenen Optionen betreffen direkt das Spielgefühl und die Bedienung.

Vier unterschiedliche Controller-SKUs entdeckt

Zusätzliche Hinweise auf Microsofts mögliche Verkaufsstrategie liefern vier Backend-SKUs.

  • EP2-69782 wird als „Elite Complete“ mit enthaltenen Motoren geführt.
  • EP2-69783 gehört ebenfalls zum Paket „Elite Complete“, allerdings ohne enthaltene Motoren.
  • Bei EP2-69784 handelt es sich um eine „Base“-Variante mit Motoren,
  • während EP2-69785 als „Base“-Modell ohne Motoren hinterlegt ist.

Die Paketzuordnungen liefern weitere Details über den möglichen Lieferumfang. Die Base-Konfiguration enthält kurze untere Paddles, keine oberen Paddles und ein Kabel.

Beim Elite-Complete-Paket wird die Ausstattung umfangreicher. Dort werden eine Transporthülle und eine Ladestation aufgeführt. Gleichzeitig nutzt diese Konfiguration lange untere Paddles und kurze obere Paddles.

Warum Varianten sowohl mit als auch ohne Motoren im Backend existieren, geht aus den vorliegenden Daten nicht hervor. Die Einträge zeigen zunächst nur, dass entsprechende Kombinationen im System hinterlegt wurden.

Eine direkte Aussage über endgültige Verkaufsversionen lässt sich daraus deshalb noch nicht ableiten.

XBOX Design Lab liefert ungewöhnlich konkrete Hinweise

Die Daten stammen von Spectrum, dem Anbieter hinter dem für das XBOX Design Lab eingesetzten Konfigurator. Dort befinden sich neben den Produktkonfigurationen auch Zustandsdaten für Controller und Zubehör sowie das Manifest mit den 3D-Modellen.

Gerade die Kombination aus Konfigurationsoptionen, Paketzuordnungen und tatsächlich hinterlegten 3D-Komponenten macht den Fund interessant.

Der mögliche neue XBOX Elite Controller zeichnet sich darin als umfangreich anpassbares Modell ab. Hall Effect und TMR-Sticks gehören zu den auffälligsten Hinweisen. Dazu kommen Advanced Haptics über VCA-Motoren, das Audio-Scrollrad, verschiedene Paddle-Layouts, neue D-Pads und umfangreiche Gehäuseoptionen.

Noch bleibt „Edessa“ jedoch ein Produkt aus Backend-Daten. Wann Microsoft den Controller vorstellen könnte, welche der gefundenen Funktionen es bis zur Veröffentlichung schaffen und wie die endgültigen Modelle zusammengestellt werden, lässt sich aus dem Material nicht ableiten.

Quelle: Reddit
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