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War Thunder Infanterie mit 128 Spielern

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War Thunder

Die dritte geschlossene Testphase erweitert die Infanteriegefechte um eine deutlich größere Karte, moderne Militärtechnik und neue Regeln für weiträumige Schlachten.

War Thunder Infanterie geht im Juli in die dritte Phase des geschlossenen Betatests. Gaijin Entertainment stellt für diesen Abschnitt mit Kivu eine neue Karte vor, die groß angelegte Gefechte für bis zu 128 Spieler gleichzeitig ermöglichen soll.

Die neue Umgebung orientiert sich an den Landschaften Zentralafrikas und fällt deutlich größer aus als die bisherigen Infanteriegebiete. Nach Angaben des Entwicklers besitzt Kivu ungefähr die vierfache Fläche der zuvor getesteten Schauplätze.

Ein neuer Trailer begleitet die Ankündigung und zeigt erste Eindrücke aus der dritten Testphase. Darin stehen nicht nur die weitläufige Umgebung, sondern auch moderne Fahrzeuge, Hubschrauber, Flugabwehrsysteme und Infanteriewaffen im Mittelpunkt.

Die dritte Testphase soll untersuchen, wie Infanteriegefechte auf einer wesentlich größeren Karte funktionieren. Dafür passt Gaijin Entertainment mehrere Spielregeln an und führt neue Möglichkeiten zur Fortbewegung über das Schlachtfeld ein.

War Thunder Infanterie

Kivu bietet Gefechte für bis zu 128 Spieler

Kivu wurde für Auseinandersetzungen mit bis zu 128 Spielern entwickelt. Die Kämpfe konzentrieren sich auf fünf Kontrollpunkte, die von den teilnehmenden Teams eingenommen und gehalten werden müssen.

Durch die größere Fläche entstehen deutlich weitere Wege zwischen den einzelnen Zielen. Die Kontrolle der Karte soll deshalb nicht nur von direkten Feuergefechten abhängen, sondern auch von der Positionierung der eigenen Einheiten und der schnellen Verlegung zu umkämpften Bereichen.

Während der geschlossenen Testphase kommt eine breite Auswahl moderner Militärtechnik zum Einsatz. Dazu gehören die Kampfpanzer M1A2 SEP V2 und T-90M, die unterschiedliche Fahrzeugklassen auf dem weitläufigen Schlachtfeld vertreten.

Auch Kampfhubschrauber sind Bestandteil der Gefechte. Gaijin Entertainment nennt in der Ankündigung den AH-64A und den Mi-28N als verfügbare Maschinen.

Für die Verteidigung gegen Bedrohungen aus der Luft stehen unter anderem die Flugabwehrsysteme 2S6 und LAV-AD bereit. Ergänzt wird die militärische Ausrüstung durch moderne Handfeuerwaffen aus den USA und Russland.

Die Zusammenstellung aus Infanterie, Panzern, Hubschraubern und Flugabwehr soll die verschiedenen Bereiche moderner Gefechte miteinander verbinden. Wie diese Einheiten innerhalb der Testphase verteilt werden, geht aus der Ankündigung nicht genauer hervor.

Der Schwerpunkt liegt auf der Erprobung der neuen Karte und der dafür vorgesehenen Spielmechaniken. Kivu dient damit nicht nur als zusätzlicher Schauplatz, sondern auch als Grundlage für die Untersuchung größerer Infanterieschlachten in War Thunder.

War Thunder Infanterie

Transportfahrzeuge und neue Wiedereinstiege

Damit du dich auf der umfangreichen Kivu Karte schneller bewegen kannst, testet Gaijin Entertainment veränderte Regeln für den Wiedereinstieg. Nach einem Ausfall kannst du nicht nur an der eigenen Basis zurückkehren.

Ein Wiedereinstieg soll auch an Kontrollpunkten möglich sein, die dein Team bereits erobert hat. Dadurch verkürzen sich die Wege zu wichtigen Gefechtszonen, sofern deine Seite die entsprechenden Punkte kontrolliert.

Diese Regel verstärkt gleichzeitig die Bedeutung der fünf Kontrollpunkte. Sie dienen nicht nur als Missionsziele, sondern können deinem Team auch zusätzliche Ausgangspositionen für weitere Angriffe bieten.

Mit der dritten Testphase führt War Thunder zudem erstmals Truppentransportfahrzeuge für die Infanteriegefechte ein. Dabei handelt es sich um leichte Fahrzeuge, die bis zu fünf Soldaten gleichzeitig aufnehmen können.

Die Transportfahrzeuge sollen eine schnelle Verlegung zu wichtigen Positionen ermöglichen. Auf einer Karte, die viermal größer als die bisherigen Infanterieschauplätze ausfällt, kann die gemeinsame Fahrt zu einem Kontrollpunkt eine Alternative zum langen Fußweg darstellen.

Konkrete Fahrzeugmodelle nennt Gaijin Entertainment in der vorliegenden Ankündigung nicht. Bekannt ist lediglich, dass es sich um leichte Fahrzeuge mit Platz für eine Gruppe von maximal fünf Soldaten handelt.

Auch die Steuerung unbemannter Fluggeräte wird für die größeren Gefechte angepasst. Für Kivu wurden neue Einstellungen zur Kontrollreichweite von UAVs ergänzt.

Weitere Einzelheiten zu diesen Reichweiten oder zu den verfügbaren Drohnenmodellen enthält die Mitteilung nicht. Die Änderung steht jedoch im direkten Zusammenhang mit den größeren Entfernungen auf dem neuen Schlachtfeld.

War Thunder

Arcade Modus und Klassen werden überarbeitet

Der Arcade Modus kehrt während der dritten geschlossenen Testphase zu den Infanteriegefechten zurück. Gleichzeitig überarbeitet Gaijin Entertainment die Darstellung der Markierungen über gegnerischen Einheiten.

Markierungen erscheinen künftig nur noch, wenn du eine direkte Sichtlinie zum gegnerischen Modell besitzt. Wird das Ziel durch Rauch, Explosionen, Bäume oder andere Hindernisse verdeckt, verschwindet die Anzeige.

Auch auf besonders große Entfernung werden gegnerische Markierungen nicht mehr dargestellt. Damit bleiben Deckung und Tarnung trotz der vereinfachten Erkennung im Arcade Modus wichtige Bestandteile des Gefechts.

Die neue Logik soll die Übersichtlichkeit verbessern, ohne Positionen verdeckter Gegner dauerhaft sichtbar zu machen. Du musst deshalb auch im Arcade Modus auf Hindernisse, Rauchentwicklung und die Entfernung zum Ziel achten.

Zusätzlich unterscheidet sich die Bewegungsgeschwindigkeit vom realistischen Modus. Soldaten mit schwerer Ausrüstung bewegen sich im Arcade Modus schneller als in realistischen Gefechten.

Diese Anpassung soll für einen dynamischeren Ablauf sorgen. Genauere Werte für die unterschiedlichen Geschwindigkeiten wurden nicht genannt.

Umfangreiche Änderungen betreffen außerdem die verfügbaren Soldatenklassen. Die bisherigen Waffenvoreinstellungen wurden für die dritte Testphase überarbeitet.

Spezialisierte Ausrüstung steht künftig nicht mehr jedem Soldaten zur Verfügung. Gaijin Entertainment nennt dabei ausdrücklich Raketenwerfer, tragbare Flugabwehrsysteme und Drohnen.

Dadurch gewinnt die Wahl zwischen den vier verfügbaren Klassen an Bedeutung. Du musst deine Klasse und die dazugehörige Ausrüstung stärker an die aktuelle Lage auf dem Schlachtfeld anpassen.

Ein Soldat kann damit nicht mehr automatisch auf jede spezialisierte Ausrüstung zugreifen. Die Aufteilung soll klarere Aufgabenbereiche schaffen und eine bewusstere Zusammenstellung der Ausrüstung fördern.

Welche Waffen und Geräte genau zu den einzelnen Klassen gehören, wurde in der Ankündigung nicht aufgeschlüsselt. Diese Details dürften während der geschlossenen Testphase eine wichtige Rolle für die Erprobung des überarbeiteten Systems spielen.

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Quelle: Pressemitteilung
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