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ROG XBOX Ally Hands-On: Stärken, Schwächen und Zukunftsperspektiven
Das ROG XBOX Ally überzeugt schon jetzt mit starker Performance und herausragender Ergonomie. Vor allem der ROG XBOX Ally X bietet genug Power, um auch aktuelle AAA-Spiele unterwegs flüssig zu erleben.
TL;DR: Das ROG XBOX Ally erscheint am 16. Oktober und erscheint in zwei Varianten. Erste Tests zeigen beeindruckende Leistung und großartige Ergonomie, doch die Software braucht noch Feinschliff – und die Frage nach Akkulaufzeit bleibt offen.
Auf der gamescom 2025 konnte Windows Central-Redakteur Jez Corden ausführlich Hand an die neue XBOX Ally-Geräte legen. Das portable Gaming-System von Microsoft und Asus erscheint am 16. Oktober und kommt in zwei Varianten: ROG XBOX Ally X mit leistungsstarkem Z2-Extreme-Chip sowie dem günstigeren ROG XBOX Ally in weißem Design. Doch wie schlägt sich das Gerät wirklich im Alltagstest?
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Starke Performance – auch bei anspruchsvollen Spielen
Beide Versionen des ROG XBOX Ally zeigten sich im Hands-On überraschend leistungsfähig:
- ROG XBOX Ally: Titel wie Forza Horizon und Hollow Knight liefen stabil mit 60 FPS und das ohne nennenswerte Einbrüche.
- ROG XBOX Ally X: anspruchsvollere Games wie Gears of War Reloaded, Lies of P und Hogwarts Legacy liefen ebenfalls sehr solide. Während Gears of War konstant mit 60 FPS glänzte, pendelte sich Lies of P mit optimierter Auflösung zwischen 40 und 50 FPS ein. Hogwarts Legacy lief stabil mit 30 FPS.
Dank variablem Refresh-Rate-Support wirken Bildraten-Schwankungen weniger störend. Zwar blieb im Hands-On kaum Zeit für detaillierte Settings, doch bereits die Standardkonfiguration überzeugte mit starker Performance.
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Windows-Optimierungen: Noch nicht ganz ausgereift
Ein entscheidender Punkt bei Handheld-PCs ist die Bedienung des Betriebssystems. Microsoft liefert hierfür neue Features:
- Vollbildmodus für die XBOX-App, der Systemressourcen freigibt.
- Optimierte XBOX Game Bar für Controller-Navigation.
- Neuer Task-Switcher, der Windows auf Handhelds intuitiver macht.
Allerdings zeigte die Vorabversion noch Schwächen: Abstürze beim App-Wechsel oder beim Rücksprung zum Desktop trübten den Eindruck. Mit nur wenigen Wochen bis zum Launch bleibt abzuwarten, ob Microsoft die nötige Stabilität noch sicherstellt.
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Ergonomie: Microsoft setzt Maßstäbe
Wenn ein Aspekt heraussticht, dann die Haptik des ROG XBOX Ally. Die Anordnung von Sticks, Buttons und Triggern wurde überarbeitet und sorgt für ein natürliches Spielgefühl. Auch die Gewichtsverteilung ist hervorragend gelungen – ein entscheidender Vorteil gegenüber Konkurrenzgeräten wie dem Steam Deck oder dem Lenovo Legion Go.
Besonders praktisch: kleine Ergonomie-Rillen an der Unterseite, die das Aufnehmen des Handhelds erleichtern, ohne versehentlich Tasten oder den Touchscreen zu berühren. Funktion vor Form lautet hier ganz klar die Devise – und das zahlt sich aus.
Grenzen des Konzepts: XBOX Play Anywhere
Wichtig zu wissen: Die ROG XBOX Ally-Geräte ist in erster Linie ein Gaming-PC im Handheld-Format. Das bedeutet:
- Steam, GOG, itch.io und selbst Retro-Emulatoren laufen problemlos.
- XBOX-Spiele sind nur eingeschränkt spielbar, da das Gerät auf den XBOX Play Anywhere-Support angewiesen ist.
Zwar wächst die Liste der unterstützten Spiele, darunter zuletzt auch Titel wie Final Fantasy XVI oder Silent Hill F – doch längst nicht alle Publisher ziehen mit. Microsoft muss hier dringend nachlegen, um die XBOX Ally für Konsolenspieler noch attraktiver zu machen.
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