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Das Highlight von „A Plague Tale Requiem“ ist …

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A Plague Tale: Requiem

Nein, es ist kein Review zu „A Plague Tale Requiem“ aber trotzdem haben wir einige Highlights aus dem Spiel für euch, die wir euch näher bringen möchten.

Ja, wir bekommen dieses Jahr kein Starfield mehr. Dafür bringt uns Xbox im Game Pass aber doch noch ein großes Highlight zum Ende des Jahres – A Plague Tale Requiem.

Was macht „A Plague Tale Requiem“ besonders?

A Plague Tale: Innocence, der erste Teil der Reihe, erschien vor einigen Jahren und entfachte das Feuer im Herzen vieler Xbox Game Pass Besitzer (man munkelt, es sei auch auf anderen Plattformen erschienen). Zur Zeit der Pest,  im 14. Jahrhundert, müssen wir als große Schwester Amicia unseren kleinen Bruder Hugo durch halb Frankreich eskortieren, während uns die böse Inquisition immer dicht auf den Fersen ist.

Schon Teil 1 sah damals extrem gut aus, genauso wie sein Nachfolger jetzt. Aber gut, schöne Grafik haben viele Spiele, was macht A Plague Tale Requiem jetzt so besonders? Für mich ist es nicht die interessanter Geschichte, die gut geschriebenen Charakteren, das interessante Stealth-Gameplay oder die schon erwähnte, gute Grafik (und der Soundtrack ist auch noch super).

Nein, für mich sind es die Ratten…

A Plague Tale Requiem

Wieso gibt es in Spielen nicht mehr Ratten?

Um die einzelnen Ratten auch in Horden realistisch und gut aussehen zu lassen, entwickelte das Studio eine eigene “Rats Wave Technology“, die es ihnen ermöglichte, im neuen Teil sogar bis zu 300.000 Tiere gleichzeitig darzustellen. Und das merkt man auch, wenn man im Spiel voranschreitet. Denn Stück für Stück nimmt die Plage überhand und die Horden werden immer größer. Um dem etwas entgegenzusetzen, bekommt ihr als Spieler aber auch immer neue Fähigkeiten an die Hand.

Ihr könnt die Ratten mit Fackeln kurzzeitig vertreiben, mit eurer Armbrust spezielle Bolzen verschießen und sie schlussendlich sogar selbst kontrollieren. Ihr lernt immer mehr, die Ratten als Teil eures Waffenarsenals zu sehen und mit ihnen Gegner aus dem Weg zu räumen oder Wege für euch freizuräumen. Dabei ist die Geschichte rund um euren Bruder Hugo, der übrigens derjenige ist, der die Ratten eigentlich kontrolliert, eng mit dem Gameplay verzahnt.

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Schon früh im Spiel lernt ihr, dass Hugo die Ratten kontrollieren kann, aber nur in sehr bestimmten Situationen, wenn er oder ihr (seine Schwester Amicia) sich in Gefahr befindet. Wenn ihr sie dann später selber steuern könnt, dann werdet ihr vom Gejagten zum Jäger, weil ihr plötzlich dieser unbändigen Gefahr Herr werden könnt, wenn auch nur für begrenzte Zeit.

Entwickler! Nehmt euch ein Beispiel an A Plague Tale Requiem.

Solche innovativen Ideen findet man leider selten auch im AAA-Sektor. Ich hoffe sehr, dass sich einige große Studios hieran ein Beispiel nehmen und ihre riesigen Open Worlds mal mit so spannenden Mechaniken füllen, anstatt den Gameplay-Loop nach Stunde 3 immer nur noch zu kopieren.

Ich musste mir direkt vorstellen, wie zum Beispiel ein Assassin’s Creed: Hexe mit solchen Features aussehen würde. Das soll ein Spinoff der Assassins Creed Reihe werden und in Deutschland zur Zeit der Hexenverbrennung spielen. Man könnte das Kontrollieren der Ratten mit dem Assassinen-Gameplay vermischen. Stelle ich mir extrem interessant vor. Plague-Tale liefert ja schon einige verwandte Stealth-Mechaniken, ähnlich zu denen von Ubisofts Meuchelreihe. Allzu weit wäre der Sprung nicht mehr. Aber hey, das ist wohl Wunschdenken.

Falls ihr jetzt bis Starfield oder einem der tausend neue angekündigten Assassin’s Creeds nochmal ein innovatives Spiel mit sehr, sehr vielen Ratten spielen wollt, dann spielt doch einfach mal Plague Tale.

A Plague Tale Requiem

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