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MOUSE: P.I. For Hire erscheint bald – Noir-Krimi mit Shooter-Action
Ein ungewöhnlicher Mix aus Noir-Krimi, klassischem Shooter und Cartoon-Ästhetik macht MOUSE: P.I. For Hire zu einem der spannendsten Shooter des Jahres.
MOUSE: P.I. For Hire gehört zu den ungewöhnlichsten Shootern, die derzeit angekündigt sind. Das Spiel von Fumi Games kombiniert mehrere Stilrichtungen zu einem überraschenden Gesamtbild. Dich erwartet ein Mix aus klassischem First-Person-Shooter, Noir-Krimi und Cartoon-Ästhetik, begleitet von handgezeichneter Animation und Big-Band-Soundtrack.
Im Zentrum steht der Privatdetektiv Jack Pepper, eine Maus mit einem Gespür für Ermittlungen und einem beachtlichen Waffenarsenal. Während du Hinweisen nachgehst und Rätsel löst, gerätst du immer wieder in explosive Gefechte gegen Gegner, die sich dir in den Weg stellen.
Der Shooter erscheint am 16. April 2026 für Xbox Series X|S und wurde außerdem für Handheld-Geräte optimiert.
Ein Detektivfall führt in ein geheimes Labor
In einer Hands-on-Demo beginnt der Fall mit einem Auftrag. Jack Pepper soll das Verschwinden eines lokalen Magiers namens Steve Bandel untersuchen. Gerüchte führen dich zu einem geheimen Labor außerhalb der Stadt, das möglicherweise Hinweise auf den Aufenthaltsort des Magiers liefert.
Der Weg dorthin beginnt unscheinbar. Ein schmaler Pfad führt von der Straße weg in die Hügel. Schon nach kurzer Zeit tauchen jedoch seltsame Kultisten auf, die den Weg versperren.
Hier zeigt sich schnell die Philosophie des Spiels. Ermittlungen und Action gehen Hand in Hand. Sobald Gegner auftauchen, greift Pepper zu seinen Waffen.
Nachdem die Gegner ausgeschaltet sind, führt der Weg weiter zu einem ungewöhnlichen Zugang. Ein scheinbar gewöhnliches Plumpsklo entpuppt sich als geheimer Aufzug, der dich direkt in das unterirdische Labor transportiert.
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Klassisches Shooter-Gameplay mit ungewöhnlichen Waffen
Die Kämpfe in MOUSE: P.I. For Hire orientieren sich stark an klassischen First-Person-Shootern. Du bewegst dich schnell durch die Level, während deine aktuelle Waffe stets im unteren Bereich des Bildschirms sichtbar bleibt.
Die Gegner erscheinen häufig in Wellen und greifen mit verschiedenen Waffen an. Ihre Taktik ist eher einfach gehalten, wodurch du viel Freiheit bekommst, deinen eigenen Kampfstil zu entwickeln.
Das Waffenarsenal umfasst zunächst klassische Shooter-Werkzeuge.
- Pistole
- Boomstick Shotgun
- James Gun Maschinengewehr
Besonders auffällig ist jedoch eine der späteren Waffen. Der sogenannte Devarnisher überzieht Gegner mit Terpentin und verursacht dadurch säureähnlichen Schaden. Dieser Ansatz passt perfekt zum Cartoon-Stil des Spiels.
Die Waffen lassen sich über ein Radialmenü mit der Y-Taste auswählen. Alternativ kannst du zwei Favoriten festlegen und schnell zwischen ihnen wechseln. Dieses System sorgt dafür, dass du dich auf deine bevorzugten Waffen konzentrieren kannst.
Cartoon-Gewalt trifft auf schwarzen Humor
Trotz des cartoonhaften Looks richtet sich Mouse P.I. For Hire nicht an Kinder. Die Kämpfe sind überraschend brutal, allerdings auf eine humorvolle Weise inszeniert.
Wenn Gegner getroffen werden, reagieren sie je nach Waffe unterschiedlich. Ein Treffer mit der James Gun lässt Gegner beispielsweise herumwirbeln, bevor sie zu Boden gehen. Der Devarnisher sorgt dagegen dafür, dass Feinde langsam zerfallen und kurzzeitig nur noch ein Skelett stehen bleibt.
Auch visuell bleibt das Spiel seiner Cartoon-Ästhetik treu. Statt realistischem Blut verwendet das Spiel schwarze Cartoon-Flüssigkeit, die aus den Wunden spritzt.
Diese Mischung aus Humor und Gewalt erinnert stark an klassische Animationen im Rubberhose-Stil, der in den frühen Jahrzehnten der Trickfilmgeschichte populär war.
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Rätsel und Plattformpassagen ergänzen die Action
MOUSE: P.I. For Hire beschränkt sich nicht nur auf Schießereien. Während du das Labor erkundest, stößt du immer wieder auf kleine Rätsel und Plattformpassagen.
Einige Aufgaben verlangen, dass du elektrische Schalter aktivierst, um neue Wege zu öffnen. In anderen Situationen musst du explosive Fässer nutzen, um versteckte Durchgänge freizulegen.
Auch die Bewegungsfähigkeiten von Jack Pepper spielen eine wichtige Rolle. Sein Doppelsprung erleichtert das Überqueren größerer Abgründe und hilft dir, versteckte Bereiche zu erreichen.
Lockpicking mit dem eigenen Mäuseschwanz
Eine besonders kreative Mechanik zeigt sich beim Öffnen verschlossener Türen. Als Maus nutzt Jack Pepper natürlich nicht klassische Dietriche.
Stattdessen setzt er seinen Schwanz als Lockpick-Werkzeug ein. Das Minispiel funktioniert ähnlich wie das bekannte Spiel Snake. Du steuerst deinen Schwanz durch das Schloss und musst mehrere Pins in der richtigen Reihenfolge aktivieren.
Dieses Detail zeigt, wie stark das Spiel seine Maus-Thematik auch im Gameplay umsetzt.
Eine Stadt voller Mäuse und Geheimnisse
Am Ende der Demo öffnet sich die Welt deutlich. Nachdem der Auftrag im Labor abgeschlossen wurde, fährt Jack Pepper über eine offene Weltkarte zu seinem nächsten Ziel. Viele Bereiche sind in der Demo noch gesperrt, doch sie deuten bereits an, dass das Spiel mehr Exploration bieten wird.
In der Stadt Mouseburg kannst du verschiedene Charaktere treffen. Die Straßen sind voller Mäuse, die dem Ort Leben verleihen.
Zu den Figuren gehören unter anderem:
- John Brown, der Besitzer der Bar Little Big
- Wanda Fuller, eine Reporterin auf der Suche nach neuen Informationen
- Tammy Tumbler, die Betreiberin von Tammy’s Workshop
In der Werkstatt kannst du deine Waffen an der B.A.N.G.-Werkbank verbessern.
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Waffen-Upgrades mit zusätzlichen Funktionen
Die Werkbank deutet an, wie umfangreich das Upgrade-System im fertigen Spiel werden könnte.
Einige Verbesserungen geben den Waffen alternative Feuermodi. Der Devarnisher kann beispielsweise eine explosive klebrige Substanz verschießen. Die Boomstick Shotgun erhält dagegen einen aufgeladenen Schuss, der noch mehr Schaden verursacht.
Diese Erweiterungen könnten das ohnehin dynamische Gunplay deutlich erweitern.
Das Crime Board als Zentrum der Ermittlungen
Zurück in Jack Peppers Büro zeigt sich schließlich ein weiteres wichtiges Feature. An der Wand hängt eine klassische Ermittlungswand, auf der Fotos und Hinweise miteinander verbunden sind.
Der aktuelle Fall trägt den Titel Missing Magician. Nach Abschluss der Labor-Mission fügst du mehrere neue Hinweise hinzu. Dazu gehören Fotos von:
- den Kultisten
- einem Robotergegner namens Robo-Bettey
- einer geheimnisvollen Ankunftskarte
Diese Hinweise könnten im weiteren Verlauf des Spiels neue Missionen oder Orte freischalten.
Ein Shooter mit ungewöhnlicher Identität
Mouse P.I. For Hire versucht nicht, das Shooter-Genre komplett neu zu erfinden. Stattdessen setzt das Spiel bewusst auf bekannte Mechaniken klassischer Shooter.
Der Fokus liegt auf der einzigartigen Präsentation. Die Kombination aus Noir-Krimi, Cartoon-Animation und Shooter-Gameplay sorgt für eine ungewöhnliche Atmosphäre. Auch die Figuren sind bewusst zweidimensional gestaltet. Dieser Stil erinnert an Klassiker wie DOOM oder Wolfenstein 3D, in denen Gegner ebenfalls als flache Sprites dargestellt wurden.
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