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Lenovo Legion Go 2: Größer, schwerer und teurer als der Vorgänger

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Lenovo Legion Go 2

Der Lenovo Legion Go 2 bringt viele Verbesserungen: ein atemberaubendes OLED-Display, mehr Akku, neue Controller und solide AMD-Hardware. Doch das Gerät ist nicht nur größer und schwerer, sondern auch deutlich teurer.

TL;DR: Lenovo bringt mit dem Legion Go 2 die nächste Generation seines Handheld-PCs. Größer, schwerer und deutlich teurer als der Vorgänger, überzeugt das Gerät vor allem durch ein stark verbessertes OLED-Display, mehr Akku und überarbeitete Controller. Preis und Gewicht könnten jedoch für Diskussionen sorgen.


Lenovo hat offiziell den Nachfolger seines umstrittenen Handheld-PCs vorgestellt: Das Legion Go 2. Während der Vorgänger viele Spieler gespaltet hat, geht Lenovo mit der neuen Version einen mutigen Schritt. Der Handheld wird nicht nur größer und schwerer, sondern auch deutlich teurer. Dafür bringt er zahlreiche Verbesserungen mit, die ihn zum vielleicht spannendsten Windows-Handheld des Jahres machen könnten.

Größer, schwerer – aber mit vielen Verbesserungen

Der Legion Go 2 setzt erneut auf das Konzept des Originals: abnehmbare Controller im Stil der Nintendo Switch, ein integrierter Kickstand und ein clever verstecktes Maus-Modul für präzisere Eingaben. Schon bei der ersten Generation war das ein Alleinstellungsmerkmal, das nun weiter verfeinert wurde.

Besonders auffällig ist das neue 8,8-Zoll-OLED-Display. Mit 1920 x 1200 Pixeln löst es niedriger auf als das Panel der ersten Generation, was für Handhelds jedoch ein Vorteil sein kann. Denn weniger Pixel bedeuten höhere Bildraten – ein entscheidender Punkt, wenn aktuelle Blockbuster-Titel ohnehin an der Leistungsgrenze laufen. Zudem bietet das Panel eine variable Bildwiederholrate von 30 bis 144 Hz, was flüssiges Gameplay auch bei schwankenden FPS ermöglicht.

Weitere Highlights:

  • 50 % größere Batterie (74 Wh statt 49,2 Wh)
  • Deutlich helleres Display mit bis zu 1000 Nits Spitzenhelligkeit
  • Neue AMD-Chips (Ryzen Z2 oder Z2 Extreme)
  • Mehr RAM und Speicher (bis zu 32 GB RAM und 2 TB SSD)

Leistung: Evolution statt Revolution

Die neuen AMD Ryzen Z2- und Z2-Extreme-Prozessoren klingen beeindruckend, sind aber keine echten Gamechanger. AMD selbst räumte ein, dass der Z2 eher ein optimierter Z1 Extreme ist, während der Z2 Extreme eine moderate Verbesserung bietet. Erste Tests zeigen: mehr Leistung, aber kein großer Sprung.

Das könnte für Diskussionen sorgen, denn die Preise sind happig. Schon das Basismodell startet mit 1 TB Speicherplatz und 16 GB RAM, kostet aber deutlich mehr als der Vorgänger.

Immerhin hat Lenovo die Controller überarbeitet:

  • Neues D-Pad mit Pivot-Punkt für präzisere Steuerung
  • Drift-resistente Hall-Effect-Sticks
  • Verbesserte Ergonomie und ab sofort auch kompatibel mit dem originalen Legion Go

Konkurrenz und Ausblick

Mit einem Einstiegspreis 1.099,99 US-Dollar bzw. 999 Euro bewegt sich Lenovo in einem Bereich, in dem auch Konkurrenten wie der MSI Claw oder der kommende Xbox Ally X angreifen. Gerade letzterer könnte die Windows-Handheld-Erfahrung neu definieren, wenn er am 16. Oktober erscheint.

Spannend bleibt auch die Frage nach einer SteamOS-Version des Legion Go 2. Während Lenovo mit dem günstigeren Legion Go S bereits ein Linux-basiertes Modell anbietet, gibt es für den neuen Handheld noch keine Bestätigung. Hier könnte sich die Lage 2026 ändern, wenn Microsoft sein vollwertiges Xbox-Erlebnis auch auf Nicht-Asus-Geräten erlaubt.

Das Lenovo Legion Go 2 soll noch im September 2025 erhältlich sein.

Lenovo Legion Go S

Quelle: The Verge
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