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Highguard: Free-to-Play PvP Raid Shooter für Xbox erschienen

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Highguard

Highguard ist ein neuer PvP Raid Shooter der das Genre neu strukturieren will und dabei auf Reittiere, magische Fähigkeiten und taktische Basisbelagerungen setzt.

Highguard ist ab heute verfügbar und markiert den offiziellen Start des ersten Spiels von Wildlight Entertainment. Du kannst direkt loslegen, denn der PvP Raid Shooter erscheint als Free-to-Play-Titel auf Xbox Series X|S. Hinter dem Projekt steht ein neu gegründetes Studio, das sich aus erfahrenen Entwicklerinnen und Entwicklern zusammensetzt, die zuvor an Apex Legends, Titanfall und Call of Duty gearbeitet haben. Genau diese Erfahrung prägt den Titel vom ersten Moment an.

Schon die Enthüllung bei den Game Awards sorgte für Aufmerksamkeit, doch viele Fragen blieben offen. Nach mehreren Stunden Spielzeit und intensiven Gesprächen mit dem Entwicklerteam wird klar, worauf Highguard abzielt. Das Spiel will kein weiterer Battle Royale oder Extraction Shooter sein, sondern eine eigene Nische besetzen. Der Fokus liegt auf wiederholbaren Raids, klaren Match-Strukturen und einem stetig eskalierenden Spielverlauf.

Highguard

Bereit für den Raid

Highguard beschreibt sich selbst als PvP Raid Shooter und dieses Konzept bildet das Herzstück jeder Partie. Zwei Teams mit jeweils drei Spielern errichten zunächst ihre eigene Basis. Danach brecht ihr auf, sammelt Ressourcen, verbessert eure Ausrüstung und bereitet euch auf den entscheidenden Moment vor. Ziel ist es, die gegnerische Festung durch koordinierte Angriffe zu zerstören, bevor die eigene fällt.

Game Director und Studio-Mitgründer Chad Grenier erklärt, dass die Grundidee aus der Faszination für Base Raids in Survival-Spielen wie Rust entstanden ist. Dieses Gefühl des planvollen Angriffs sollte jedoch in ein kompetitives und klar strukturiertes Matchformat übertragen werden. Jede Partie folgt daher einem festen Rhythmus aus Vorbereitung, Eskalation und finaler Konfrontation.

Zu Beginn bist du für kurze Zeit in deiner Basis eingeschlossen. In dieser Phase verstärkst du Wände, passt dein Loadout an und triffst erste taktische Entscheidungen. Danach öffnet sich die Karte. Du erkundest weitläufige Areale, sammelst Kristalle und tauschst diese an verschiedenen Shops gegen bessere Waffen, Ausrüstung oder Anpassungen deines Kits ein.

Die Karten sind bewusst offen gestaltet. In den ersten Minuten kommst du selten mit dem gegnerischen Team in Kontakt. Das ändert sich schlagartig, sobald sich ein magischer Sturm zusammenbraut. Im Zentrum dieses Sturms materialisiert sich der Shieldbreaker, ein uraltes Schwert, das der Schlüssel zu jedem Raid ist.

Wer den Shieldbreaker erobert, muss ihn bis zur gegnerischen Basis bringen. Dort wird die Waffe in den Schild der Festung gerammt, wodurch ein Belagerungsturm erscheint. Dieser Turm dient nicht nur als Eintrittspunkt, sondern auch als vorgeschobener Spawn für das angreifende Team. Ab diesem Moment beginnt der eigentliche Raid.

Highguard

Innerhalb der Basis erwarten dich zerstörbare Wände und mehrere Zielpunkte. Bomben müssen platziert und verteidigt werden, während das verteidigende Team alles daransetzt, den Angriff abzuwehren. Zwei der Ziele schwächen die Basis erheblich, doch der zentrale Kern entscheidet sofort über Sieg oder Niederlage. Bleiben nach einem Raid beide Basen stehen, beginnt der Kreislauf erneut, mit stärkerer Ausrüstung und höherem Einsatz.

Die Matches dauern je nach Verlauf zwischen zehn und dreißig Minuten. Gerade längere Partien können sich mehrfach drehen, wenn ein Team in einer entscheidenden Phase die Oberhand gewinnt. Dieses Wechselspiel aus Spannung und Vorbereitung verleiht Highguard einen eigenen Rhythmus, der sich deutlich von klassischen Dauergefechten unterscheidet.

Bewegung, Mounts und Waffen

Die Handschrift der früheren Apex Legends-Entwickler ist sofort spürbar. Highguard spielt sich flüssig, direkt und reaktionsschnell. Bewegung ist ein zentraler Bestandteil des Gameplays. Neben Laufen, Springen, Rutschen und Klettern kommen Mounts ins Spiel, die du nahezu jederzeit beschwören kannst.

Zum Start stehen verschiedene Reittiere zur Auswahl, darunter Pferde, Bären, Panther und Greifen. Sie unterscheiden sich optisch, erfüllen spielerisch aber denselben Zweck. Die Karten sind groß und ohne Mounts kaum effizient zu durchqueren. Gleichzeitig entstehen dadurch Momente, die man in einem Shooter selten erlebt. Du galoppierst über offene Ebenen, während du Zauber wirkst oder Gegner unter Beschuss nimmst, um den Shieldbreaker rechtzeitig abzufangen.

Auch das Waffenarsenal ist klar strukturiert. Zehn Waffen stehen zum Launch bereit, von Scharfschützengewehren bis zu automatischen Schrotflinten. Du trägst immer zwei Waffen gleichzeitig, ergänzt durch eines von drei Raid-Tools. Diese Spezialwerkzeuge, etwa ein Raketenwerfer, ein explosiver Vorschlaghammer oder eine Seilkanone, sind begrenzt einsetzbar und eröffnen taktische Optionen beim Angriff auf Basen.

Alles wirkt vertraut, ohne austauschbar zu sein. Waffenfeedback, Sounddesign und Treffergefühl sind präzise abgestimmt. Jede Waffe erfüllt eine klare Rolle und zwingt dich, dein Loadout an die jeweilige Situation anzupassen.

Highguard

Wardens und Basen als taktische Entscheidung

Zusätzlich zur Ausrüstung wählst du vor jeder Partie einen von acht verfügbaren Wardens. Jeder dieser Charaktere bringt eine passive Fähigkeit, eine aktive Fähigkeit mit Abklingzeit und eine mächtige Ultimate mit. Pro Team darf jeder Warden nur einmal gewählt werden, was die Zusammenstellung besonders wichtig macht.

Atticus ist ein schwer gepanzerter Krieger, der mit Blitzspeeren Flächen kontrolliert und Gegner unter Druck setzt. Seine Fähigkeiten eignen sich besonders gut zur Verteidigung enger Durchgänge oder wichtiger Ziele während eines Raids. Una hingegen setzt auf Unterstützung und Kontrolle. Ihre beschworenen Naturgeister stören Gegner, betäuben sie und versorgen sie gelegentlich mit Beute. Ihre Ultimate kann ganze Bereiche zeitweise komplett blockieren.

Kai ist einer der meistgespielten Wardens. Seine Fähigkeit, massive Eiswände zu beschwören, erweist sich immer wieder als spielentscheidend. Räume lassen sich abtrennen, Angriffe verzögern oder Fluchtwege versperren. Diese Fähigkeiten greifen direkt in das Kerngeschehen ein und verändern den Verlauf eines Raids spürbar.

Auch die Basen selbst sind mehr als nur Kulisse. Zu Beginn einer Partie stimmt jedes Team über eine von sechs verfügbaren Festungen ab. Diese werden anschließend in die gewählte Karte integriert. Jede Basis bringt eigene Stärken und Schwächen mit sich. Manche setzen auf enge Brücken, andere auf offene Innenhöfe oder vertikale Strukturen. Die Wahl der Basis sollte immer zur Teamzusammenstellung passen.

Die Kombination aus Wardens, Basen, Waffen und Items erzeugt schon zum Start eine große taktische Tiefe. Gleichzeitig ist klar erkennbar, dass dieses System auf Wachstum ausgelegt ist. Neue Inhalte sollen regelmäßig frischen Wind in die Meta bringen.

Highguard

Blick in die Zukunft

Wildlight Entertainment verfolgt von Beginn an einen klaren Live-Service-Ansatz. Neue Inhalte erscheinen in sogenannten Kapiteln, die jeweils zwei Monate umfassen und in zwei Phasen unterteilt sind. Das bedeutet, dass du jeden Monat mit neuen Inhalten rechnen kannst. Dazu zählen zusätzliche Wardens, neue Basen, Karten, Waffen oder Raid-Tools.

Bereits das erste größere Update soll einen Ranglistenmodus einführen. Darüber hinaus arbeitet das Team an alternativen Spielmodi, die zeitweise verfügbar sein werden. Darunter befinden sich auch experimentelle Ideen wie ein von Kart-Rennspielen inspirierter Rennmodus mit Mounts.

Alle spielrelevanten Inhalte werden kostenlos bereitgestellt. Monetarisiert werden ausschließlich kosmetische Elemente. Dieses Modell soll sicherstellen, dass alle Spieler unabhängig von Investitionen dieselben spielerischen Voraussetzungen haben.

CEO und Mitgründer Dusty Welch betont, dass man aus den Erfahrungen mit Apex Legends gelernt habe. Dort sei der Launch zwar erfolgreich gewesen, doch die Planung für Inhalte nach der Veröffentlichung habe zu spät begonnen. Highguard wurde von Anfang an als Live-Service-Spiel konzipiert. Produktionsabläufe, Tools und externe Partnerschaften seien darauf ausgelegt, regelmäßig neuen Content liefern zu können.

Ein großer Teil der Inhalte für das erste Jahr befindet sich bereits in Entwicklung. Auf Nachfragen zu zukünftigen Wardens reagierten die Entwickler bewusst ausweichend. Klar ist jedoch, dass das Team langfristig plant und hohe Erwartungen an sich selbst stellt.

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Quelle: Xbox Wire
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