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HELLCARD II setzt auf Story, Koop und taktische Kartenkämpfe

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HELLCARD II

HELLCARD II baut das bewährte Koop-Deckbuilding konsequent aus und rückt eine lebendige Story in den Mittelpunkt. Jede Entscheidung beeinflusst zukünftige Durchläufe und macht jede Partie zu einem eigenen Kapitel. Der Release ist für 2026 auf PC und Konsole geplant.

HELLCARD II markiert den nächsten großen Schritt für Skystone Games und Thing Trunk. Mit der offiziellen Ankündigung des Nachfolgers zum gefeierten Koop-Deckbuilding-Roguelite wird klar, dass das Studio nicht einfach nur mehr vom Gleichen liefern will. Stattdessen erwartet dich ein Spiel, das seine taktischen Wurzeln bewahrt und gleichzeitig deutlich stärker auf Rollenspiel-Elemente und erzählerische Konsequenzen setzt. Jede Runde wird Teil einer fortlaufenden Geschichte, die deine kommenden Durchläufe nachhaltig beeinflusst.

Bereits der erste Teil überzeugte durch chaotische, aber tiefgründige Kartenkämpfe im Team. HELLCARD II greift dieses Fundament auf und erweitert es um eine neue Struktur, die sich wie ein lebendiges Abenteuerbuch anfühlt. Du erkundest nicht länger nur einzelne Räume, sondern bewegst dich Seite für Seite durch eine Geschichte, triffst gemeinsam mit deinem Team Entscheidungen und deckst nach und nach die Wahrheit hinter der Drachenbedrohung auf.

Ein Abenteuer wie ein aufgeschlagenes Buch

Im Zentrum von HELLCARD II steht die Idee eines interaktiven Pop-up-Buchs. Jede Partie entfaltet sich wie ein eigenes Kapitel, in dem deine Handlungen Konsequenzen haben. Du wählst Wege, entscheidest über Nebenaufgaben und formst mit deinem Team den Verlauf der Geschichte. Diese Struktur sorgt dafür, dass kein Durchlauf isoliert bleibt. Stattdessen wirken sich vergangene Erlebnisse auf zukünftige Abenteuer aus und schaffen eine spürbare Kontinuität.

Thing Trunk beschreibt das Spiel als eine Art pen-and-paper-Erlebnis in digitaler Form. Der Fokus liegt darauf, gemeinsam Geschichten zu erschaffen, statt nur effizient durch Dungeons zu ziehen. Genau hier setzt der Nachfolger an und verschiebt den Schwerpunkt von reiner Abfolge von Kämpfen hin zu einem erzählerischen Gesamterlebnis, das dich langfristig motiviert.

Konstanty Kalicki von Thing Trunk betont diesen Ansatz deutlich. „Das ursprüngliche HELLCARD wurde durch taktische Positionierung und emergente Spielzüge definiert, und HELLCARD II treibt das noch weiter voran. Es lehnt sich stärker an das klassische Dungeon-Crawling an, bei dem du deine eigene Geschichte erschaffst, Charaktere anpasst und gemeinsam Entscheidungen triffst, während sich die Handlung entfaltet.“ Diese Aussage unterstreicht, dass es nicht nur um neue Inhalte geht, sondern um eine klare Weiterentwicklung der Spielphilosophie.

HELLCARD II

Taktische Kartenkämpfe mit mehr Tiefe

Trotz des stärkeren Story-Fokus bleibt der Kern von HELLCARD II unangetastet. Die taktischen Kartenkämpfe kehren zurück und spielen erneut mit dem einzigartigen Distanzsystem. Gegner befinden sich entweder im Nah- oder Fernkampfbereich und sind bestimmten Helden zugeordnet. Deine Positionierung entscheidet darüber, welche Karten ihr effektiv einsetzen könnt und welche Kombos möglich sind.

Dieses System verlangt weiterhin präzise Abstimmung im Team. Jeder Zug kann über Sieg oder Niederlage entscheiden, besonders wenn mächtige Kombinationen vorbereitet werden sollen. Gleichzeitig sorgt die größere Vielfalt an Klassen, Ausrüstung und Artefakten dafür, dass sich jede Begegnung anders anfühlt. Keine Schlacht gleicht der anderen, weil deine Entscheidungen im Deckbau und auf dem Spielfeld immer neue Situationen schaffen.

Für Einzelspieler bietet HELLCARD II einen besonderen Reiz. Du kannst alle Charaktere selbst steuern und die komplette Strategie in deine Hände nehmen. Dieses taktische Sandbox-Gefühl erlaubt es dir, komplexe Spielzüge auszuprobieren und das volle Potenzial des Systems auszuschöpfen, ohne Kompromisse eingehen zu müssen.

Fortschritt, der über einzelne Runs hinausgeht

Ein zentrales Element von HELLCARD II ist der langfristige Fortschritt. Erfolge schalten neue Ausrüstung frei, die du in zukünftigen Durchläufen nutzen kannst. Diese Gegenstände verändern nicht nur das Aussehen deiner Helden, sondern greifen direkt in die Mechaniken ein. Deckzusammenstellungen, Fähigkeiten und Spielstil lassen sich dadurch gezielt anpassen.

Dieser Ansatz verstärkt das Gefühl, dass jede Partie Bedeutung hat. Selbst ein gescheiterter Run trägt dazu bei, neue Möglichkeiten zu eröffnen. Mit jeder Entscheidung, jedem Kampf und jedem freigeschalteten Gegenstand wächst dein Einfluss auf kommende Abenteuer. Genau hier verbindet das Spiel Roguelite-Strukturen mit klassischen Rollenspiel-Elementen.

Auch im Koop entfaltet dieses System seine volle Wirkung. Bis zu vier Personen können gemeinsam eine Gruppe bilden und ihre Deck-Archetypen kombinieren. Durch abgestimmte Strategien entstehen Synergien, die im Alleingang nicht möglich wären. Jede Partie wird so zu einer koordinierten Herausforderung, bei der Kommunikation und Planung entscheidend sind.

Die Rückkehr des Paperverse

Visuell bleibt HELLCARD II der unverwechselbaren Ästhetik von Thing Trunk treu. Das sogenannte Paperverse, bekannt aus früheren Titeln des Studios, kehrt in erweiterter Form zurück. Die Welt besteht vollständig aus Papier und Karton, wirkt aber durch neue Beleuchtung, flüssigere Animationen und detailreichere Umgebungen lebendiger als je zuvor.

Diese Gestaltung unterstützt den Storybook-Charakter des Spiels perfekt. Jede Seite, die du aufschlägst, fühlt sich wie ein handgefertigtes Diorama an. Die Kombination aus klarer Lesbarkeit und liebevollen Details sorgt dafür, dass du dich schnell orientieren kannst und gleichzeitig in die Welt eintauchst.

Die Präsentation ist dabei nicht nur optischer Selbstzweck. Sie unterstreicht den erzählerischen Anspruch von HELLCARD II und macht jede Entscheidung greifbarer. Wenn sich die Geschichte sichtbar entfaltet, gewinnen auch spielmechanische Entscheidungen an Gewicht.

HELLCARD II

Endlose Chroniken statt linearer Abläufe

Mit mehr Klassen, ausrüstbarer Ausrüstung, Artefakten und anpassbaren Decks setzt HELLCARD II konsequent auf Wiederspielwert. Jede Geschichte entwickelt sich anders, weil deine Entscheidungen und Freischaltungen neue Wege eröffnen. Zwei Durchläufe verlaufen nie identisch, weder in der Handlung noch in den Kämpfen.

Diese Vielfalt ist ein zentraler Bestandteil des Designs. Das Spiel will dich dazu einladen, immer wieder zurückzukehren und neue Ansätze auszuprobieren. Statt einer festen Kampagne erwartet dich eine Sammlung von Chroniken, die sich mit jedem Run erweitert.

Der Fokus auf Teamentscheidungen verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Gemeinsam wählt ihr Nebenaufgaben, bestimmt euren Weg durch das Buch und entscheidet, welche Risiken ihr eingeht. Diese Dynamik macht jede Session zu einem gemeinsamen Erlebnis, das über reine Mechanik hinausgeht.

Release und Ausblick

HELLCARD II befindet sich aktuell in Entwicklung und soll später im Jahr 2026 für PC und Konsole erscheinen. Ein genauer Termin steht noch aus, doch die Ankündigung macht deutlich, wohin die Reise geht. Skystone Games und Thing Trunk setzen auf eine klare Weiterentwicklung, die bestehende Fans abholt und gleichzeitig neue Spieler anspricht.

Der Nachfolger bleibt seinen Wurzeln treu und erweitert sie um eine erzählerische Ebene, die langfristig motivieren soll. Wenn du taktische Kartenkämpfe, Koop-Herausforderungen und Rollenspiel-Elemente schätzt, verspricht HELLCARD II ein Abenteuer, das sich mit jeder Partie neu schreibt.

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Quelle: Pressemitteilung
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