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Asha Sharma wird CEO von Microsoft Gaming

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Microsoft stellt die Weichen neu und setzt mit Asha Sharma an der Spitze von Microsoft Gaming auf Wachstum, Plattformstärke und die Rückbesinnung auf Xbox.

Asha Sharma wird CEO von Microsoft Gaming. Mit diesem Schritt beginnt für Xbox und das gesamte Gaming-Geschäft von Microsoft ein neues Kapitel. Nach 25 Jahren Xbox, über 500 Millionen monatlich aktiven Nutzern und einer Phase tiefgreifender Umbrüche übernimmt eine Führungskraft, die Plattformen im globalen Maßstab aufgebaut und skaliert hat.

Microsoft positioniert Gaming klar im Zentrum seiner Consumer-Strategie. Konzernchef Satya Nadella betont, dass Spiele seit den frühen Tagen des Unternehmens Teil der DNA sind. Flight Simulator erschien noch vor Windows. Von DirectX in den 90er Jahren bis zur heutigen Ära beschleunigter Rechenleistung zieht sich eine direkte Linie technologischer Innovation.

Du erlebst diesen Wandel als Spieler unmittelbar. Gaming ist längst nicht mehr nur an eine Konsole gebunden, sondern erstreckt sich über Xbox, PC, mobile Geräte und Cloud. Genau hier setzt die neue Führung an.

Führungswechsel bei Microsoft Gaming

Satya Nadella verkündet offiziell, dass Asha Sharma künftig als Executive Vice President und CEO von Microsoft Gaming direkt an ihn berichten wird. In den vergangenen zwei Jahren war sie bei Microsoft tätig. Zuvor war sie Chief Operating Officer bei Instacart sowie Vice President bei Meta. Dort verantwortete sie Dienste, die Milliarden Menschen erreichen und Entwickler-Ökosysteme im großen Stil unterstützen.

Diese Erfahrung soll nun in das Gaming-Geschäft einfließen. Laut Nadella bringt Sharma umfassende Kompetenz im Aufbau und Wachstum von Plattformen mit. Sie versteht es, Geschäftsmodelle auf langfristigen Wert auszurichten und global zu skalieren. Genau diese Fähigkeiten gelten als entscheidend für die nächste Wachstumsphase von Microsoft Gaming.

Gleichzeitig wird Matt Booty zum Executive Vice President und Chief Content Officer ernannt. Er berichtet künftig an Sharma. Unter seiner Führung ist Microsoft Gaming auf fast 40 Studios angewachsen, verteilt auf Xbox, Bethesda, Activision Blizzard und King. Zu den Marken gehören Halo, The Elder Scrolls, Call of Duty, World of Warcraft, Diablo, Candy Crush und Fallout.

Microsoft betont, dass die Kombination aus Plattformkompetenz und tief verwurzelter Spieleerfahrung entscheidend für die kommende Phase sein soll.

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Abschied von Phil Spencer nach 38 Jahren

Der Führungswechsel steht im Zusammenhang mit dem Rückzug von Phil Spencer. Bereits im vergangenen Jahr traf er die Entscheidung, sich aus dem Unternehmen zurückzuziehen. Seitdem lief die Nachfolgeplanung. Spencer war insgesamt 38 Jahre bei Microsoft tätig, davon 12 Jahre an der Spitze des Gaming-Bereichs.

In dieser Zeit hat sich das Geschäft deutlich verändert. Die Reichweite wurde auf PC, Mobile und Cloud ausgeweitet. Die Größe des Geschäfts wuchs nahezu auf das Dreifache. Strategisch prägend waren die Übernahmen von Activision Blizzard, ZeniMax und Minecraft. Zudem formte Spencer die Kultur innerhalb der Studios und Plattformen nachhaltig.

Er bleibt bis zum Sommer in beratender Funktion aktiv, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen. In seiner Abschiedsbotschaft beschreibt er seinen Einstieg 1988 als Praktikant und blickt auf eine außergewöhnliche Karriere zurück. Xbox sei für ihn immer mehr als ein Geschäft gewesen. Es sei eine Community aus Spielern, Entwicklern und Teams.

Mit dem Führungswechsel verlässt auch Sarah Bond das Unternehmen, um ein neues Kapitel zu beginnen. Sie prägte die Plattformstrategie von Xbox, unterstützte Game Pass und Cloud Gaming sowie wichtige Hardware-Launches.

Für dich als Spieler bedeutet dieser Umbruch Stabilität im Wandel. Microsoft betont ausdrücklich, dass es aktuell keine organisatorischen Änderungen innerhalb der Studios gibt.

Phil Spencer beim Xbox Podcast

(C) Phil Spencer beim Xbox Podcast

Drei strategische Leitlinien für die Zukunft

Asha Sharma formuliert zum Amtsantritt drei klare Verpflichtungen. Diese definieren, wie Microsoft Gaming in die nächsten Jahre gehen will.

Erstens: großartige Spiele.
Alles beginnt mit Spielen, die von Spielern geliebt werden. Unvergessliche Charaktere, emotionale Geschichten, innovatives Gameplay und kreative Exzellenz stehen im Mittelpunkt. Studios sollen gestärkt, ikonische Marken weiterentwickelt und mutige neue Ideen unterstützt werden. Risiken gehören ausdrücklich dazu. Microsoft will neue Kategorien und Märkte erschließen, sofern sie echten Mehrwert bieten.

Die Beförderung von Matt Booty ist eng mit diesem Anspruch verknüpft. Er kennt die Herausforderungen der Spieleentwicklung und genießt Vertrauen in der Branche.

Zweitens: die Rückkehr von Xbox.
Microsoft will sich erneut klar zu seinen Kernfans bekennen. Insbesondere die Konsole soll wieder stärker im Fokus stehen. Sie habe maßgeblich geprägt, wofür Xbox steht. Gleichzeitig erkennt das Unternehmen an, dass Gaming heute geräteübergreifend stattfindet.

Xbox soll sich nahtlos und unmittelbar anfühlen, egal ob auf Konsole, PC, Mobile oder in der Cloud. Entwickler sollen Spiele einmal entwickeln und Spieler überall erreichen können, ohne Kompromisse bei Qualität oder Erlebnis einzugehen.

Drittens: die Zukunft des Spielens.
Sharma spricht von einer Neudefinition des Spielens. Neue Geschäftsmodelle und neue Arten zu spielen sollen entstehen. Dabei will Microsoft auf bestehende Teams, Figuren und Welten setzen, diese jedoch nicht rein monetär ausschlachten. Stattdessen soll eine gemeinsame Plattform mit Tools entstehen, die Entwickler und Spieler befähigt, eigene Geschichten zu erschaffen und zu teilen.

Auch beim Thema Monetarisierung und KI zieht Sharma klare Linien. Kurzfristige Effizienz oder eine Flut belangloser KI-Inhalte sollen nicht das Ziel sein. Spiele seien Kunst, geschaffen von Menschen, unterstützt durch innovative Technologie.

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Bild: KI generiert

Stabilität in den Studios und klare Signale

Matt Booty unterstreicht in seiner eigenen Botschaft, dass keine organisatorischen Änderungen für die Studios geplant sind. Sein Fokus liegt darauf, Teams zu unterstützen und optimale Bedingungen für kreative Arbeit zu schaffen. Er hebt hervor, dass sich die Branche schnell verändert, sowohl bei Geschäftsmodellen als auch bei Plattformen und Produktionsprozessen.

Trotz dieser Dynamik verweist er auf eine starke Pipeline etablierter Marken sowie neue Projekte, an die das Unternehmen glaubt. Diese Kontinuität soll Vertrauen schaffen.

Für dich als Spieler bedeutet das vor allem eines. Microsoft will einerseits seine gewachsenen Franchises pflegen und andererseits neue Wege gehen. Die Balance zwischen Tradition und Innovation wird entscheidend.

25 Jahre Xbox und der Blick nach vorn

Das 25-jährige Jubiläum von Xbox bildet den symbolischen Rahmen für diesen Wechsel. Microsoft erreicht heute über 500 Millionen monatlich aktive Nutzer und zählt zu den führenden Publishern plattformübergreifend.

Die strategische Botschaft ist eindeutig. Gaming bleibt ein zentraler Bestandteil der Unternehmensvision. Mit Asha Sharma an der Spitze soll Microsoft Gaming global weiter wachsen, technologisch vorangehen und gleichzeitig den Kern der Marke stärken.

Der Anspruch, den rebellischen Geist der frühen Xbox-Jahre wiederzubeleben, wird explizit formuliert. Prozesse sollen hinterfragt, Bewährtes geschützt und Überholtes verändert werden. Geduld und Mut gelten als entscheidende Tugenden für die kommenden 25 Jahre.

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Xbox Next – K.I. generiert

Quelle: Microsoft
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