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Xbox 360

Xbox 360: BadUpdate 1.2 macht Modding so einfach wie nie

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Dynamischer Hintergrund - Xbox 360

TL;DR: Der aktualisierte „Bad Update“-Exploit macht es möglich, eine Xbox 360 über das Spiel Rock Band Blitz ins Homebrew-Universum zu bringen – ganz ohne Löten oder Gehäuseöffnen. Die Startzeiten sind nun deutlich kürzer, und der Weg ins Aurora-Dashboard ist so einfach wie nie.


Hinweis zu Raubkopien:
Das Modding einer Konsole kann legal sein, wenn es ausschließlich für eigene Homebrew-Software, Emulation oder andere legale Zwecke genutzt wird. Das Herunterladen, Besitzen oder Nutzen von urheberrechtlich geschützten Spielen ohne gültige Lizenz stellt jedoch eine Urheberrechtsverletzung dar und kann strafrechtlich verfolgt werden. Dieser Artikel dient ausschließlich der Berichterstattung und ist keine Aufforderung zu illegalen Handlungen.

Vor einigen Monaten sorgte ein neuer Xbox 360-Exploit für Aufsehen: „Bad Update“. Sein entscheidender Vorteil: Er funktioniert komplett ohne Hardwareeingriffe. Kein Öffnen der Konsole, keine Lötarbeiten – nur eine Software-Lücke, die das Tor zu Homebrew öffnet.

In seiner ersten Version war der Exploit jedoch kaum praxistauglich. Oft vergingen bis zu 20 Minuten, bevor er startete – und selbst dann schlug er häufig fehl. Lief er jedoch, konnte man unsignierten Code ausführen und so beispielsweise alternative Dashboards nutzen.

Xbox 360

Rock Band Blitz als Schlüssel

Herzstück des Exploits ist das Musikspiel Rock Band Blitz. Über dessen Trial-Version wird „Bad Update“ ausgelöst und führt schließlich ins Aurora-Dashboard. In der ursprünglichen Fassung dauerte das noch ewig und funktionierte unzuverlässig – heute sieht es dank eines Community-Updates deutlich besser aus.

Mit der neuen Version startet der Exploit oft schon nach 10 bis 20 Sekunden, manchmal braucht er etwas länger, vereinzelt friert er aber noch ein. Trotzdem hat sich die Zuverlässigkeit massiv gesteigert. Das macht ihn für viele interessant, die bislang einen großen Bogen um Hardware-Mods gemacht haben.

Von Rock Band Blitz zu Aurora

Ist der Exploit einmal aktiv, landet man direkt im Aurora-Dashboard. Dort lassen sich Spiele mit Cover-Art archivieren, Emulatoren starten und längst delistete Xbox Live Arcade-Titel spielen. Auch Original-Xbox-Spiele profitieren: Ein aktualisierter Emulator sorgt dafür, dass viele Klassiker reibungslos laufen.

Diese Möglichkeiten erinnern stark an das, was bislang nur mit einem RGH-System möglich war – mit dem Unterschied, dass bei „Bad Update“ die Konsole unangetastet bleibt.

Noch nicht perfekt, aber vielversprechend

Ein wichtiger Unterschied zu Hardware-Mods: Der Exploit ist nicht persistent. Nach jedem Neustart muss Rock Band Blitz erneut gestartet werden, um den Exploit auszulösen. Auch kleinere Unregelmäßigkeiten wie gelegentliche Freezes gehören noch zum Alltag.

Trotzdem ist „Bad Update“ für viele ein spannender Einstieg in die Homebrew-Welt – unkompliziert, risikoarm und mit wachsendem Potenzial, falls die Community die Technik weiter optimiert.

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