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War Diablo Immortal ein Erfolg oder ein Misserfolg bei Spielern?

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Diablo Immortal

Seit der Veröffentlichung von Diablo Immortal ist etwas mehr als ein Monat vergangen und es gibt immer noch keinen klaren Konsens darüber, ob das Spiel, das am 2. Juni erschienen ist, ein Erfolg oder ein Misserfolg war.

Einige Spieler scheinen es zu lieben, andere waren enttäuscht über den Mangel an Funktionen im Vergleich zu anderen Spielen der Diablo-Reihe. Was genau ist also passiert? Schauen wir uns die beiden Seiten der Debatte einmal genauer an.

Wie erfolgreich war Diablo Immortal wirklich bei der Veröffentlichung?

Das Spiel wurde von einer riesigen Fangemeinde schon sehnsüchtig erwartet. Doch die Meinungen gehen auseinander. Metacritic verlieh dem Spiel einen Metascore von 59, basierend auf den Bewertungen von 12 Nutzern. Blizzard verdiente an Diablo Immortal mehr als 24 Millionen US-Dollar in den ersten zwei Wochen.

Auf Google Trends wurde es vor allem in den Tagen rund um die Veröffentlichung besprochen, dann aber ließ das Interesse schnell nach. Bei den weltweiten Regionen, die für das Spiel Interesse zeigten, lag Deutschland unter den Top 5, an dritter Stelle. Am meisten Interesse gab es bei Gamern in Ungarn und Singapur. An vierter Stelle lag die Tschechische Republik und an fünfter Litauen. Außer Singapur befanden sich also alle Länder in den Top 5 in Europa. Dies zeigt, dass das Interesse in den USA vielleicht nicht den Erwartungen entsprochen hat, die Blizzard vielleicht gehabt hat.

Was sagen Reddit-Nutzer?

Auf Reddit besprachen Nutzer die Einnahmen in den ersten Wochen und verglichen sie mit anderen Spielen.

Zum Beispiel schrieb der Reddit-User Blogbois über die Erträge: „Gute Nachrichten für Leute, die dieses Spiel scheitern sehen wollen. 24 Millionen Dollar sind wahnsinnig wenig und sollten ein Weckruf für Blizzard sein.“ Er fuhr daraufhin fort:

„Genshin hat 60 Millionen Dollar in der ersten Woche und 245 Millionen Dollar im ersten Monat eingespielt. COD Mobile hatte über 100 Millionen Downloads und 14 Millionen Dollar in der ersten Woche (gegenüber 10 Millionen für D:I) verdient. Es liegt derzeit auf Platz 7 der höchsten Umsätze in diesem Monat im Play Store nach den folgenden riesig erfolgreichen Spielen (lol). Sogar Bingo Blitz macht mehr Umsatz als D:I.“

Blogbois fügte dann die Rangliste ein:

  1. Candy Crush
  2. Coin Master
  3. Roblox
  4. Evony: The Kings Return
  5. Pokemon GO
  6. Bingo Blitz
  7. Diablo

Viele Spieler bezeichneten das Mobile-Game als ein Pay-to-Win-System und verglichen es mit Glücksspielen. Während es bei Handy- oder Videospielen nervig sein kann, wenn Mikrotransaktionen in Spielen erhalten sind, die deutliche Vorteile bieten, sind Glücksspiele eher gleichgestellt.

Obwohl in manchen Fällen Bonusrunden gegen höhere Einsätze zugänglich sind, gilt für die meisten Slots dieselben Regeln und Gewinnchancen für alle Spieler. Natürlich ist es in der Branche dennoch wichtig, auf seriöse Anbieter zu achten und Testbewertungen zu lesen, die auch oft beste Wettseiten nennen, die vertrauenswürdig und lizenziert sind. Die Lizenz sorgt meist für gleiche Voraussetzungen für die Spieler und die RTP gibt an, wie hoch die Gewinnchancen sind. Bei Video- und Handyspielen ist dies anders.

Der Erfolg von Diablo Immortal

Auf der einen Seite gibt es Spieler, die Diablo Immortal für einen Erfolg halten. Sie verweisen auf die Tatsache, dass das Spiel extrem gut gemacht und ausgefeilt ist und keine größeren Bugs oder Störungen aufweist.

Die Grafik ist ebenfalls erstklassig und das Gameplay macht genauso süchtig wie das klassische Diablo-Spiel. Außerdem sei das Spiel auf mobilen Geräten unheimlich bequem zu spielen, was es perfekt für kurze Spielabschnitte unterwegs mache.

Was könnte D:I noch besser machen?

Wie schon erwähnt, gibt es auf der anderen Seite Spieler, die Diablo Immortal für einen Fehlschlag halten. Sie argumentieren, dass Blizzard das Spiel als vollwertigen Konsolen- oder PC-Titel hätte veröffentlichen sollen, statt als Ableger für Mobilgeräte.

Spieler, die das Spiel schon getestet haben, weisen auch darauf hin, dass dem Spiel viele Funktionen fehle, die in anderen Diablo-Spielen vorhanden sind, wie z. B. die Möglichkeit, offline zu spielen, und dass es sich nicht genug von Diablo 3 abhebt.

Wer hat also recht? Das ist schwer zu sagen. Die Wahrheit ist, dass beide Seiten gute Argumente haben. Eines ist jedoch klar: Blizzard wird auf das Feedback beider Seiten hören müssen, wenn Diablo Immortal auf lange Sicht ein Erfolg werden soll. Es wird sich zeigen, ob sie dieser Aufgabe gewachsen sind.

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