Trials Fusion für Xbox One, der neue Teil der Trials Reihe aus dem Hause Redlynx, welcher diesmal in Zusammenarbeit mit Ubisoft Shanghai und Ubisoft Kiev entwickelt und ist speziell für die nächste Hardware-Generation entworfen wurde. Ob er den Erwartungen gerecht werden kann – denn die Vorgänger Trials HD und Trials Evolution konnten sich weltweit mehr als 4 Millionen mal verkaufen.

Was sofort auffällt ist das Setting von Trials Fusion. Alles wirkt sehr futuristisch – nicht umsonst werden wir wohl gleich im Hauptmenü mit “Welcome to the Future” Musik beschallt – ganz anders wie bei den Vorgängern Trials HD und Trials Evolution, wo man da doch eher in Hallen oder Außengeländen seinen Meister finden konnte. Diese konnten bisher aber nur auf Xbox 360 gespielt werden. Das ändert sich bei Fusion, denn zum ersten mal dürfen auch PlayStation Spieler ihr Können auf dem Motorrad zeigen.

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Das Level-Design ist wie immer brilliant und wirkt nie unfair. Neu ist dabei, dass jedes Level 3 Herausforderungen bietet, welche natürlich Trials-Jünger sicher versuchen zu meistern und für schwitzige Hände sorgen. Im Vordergrund stehen aber natürlich die Zeiten, die man für eine Strecke benötigt. Daher sollte man Trials auch auf dem System spielen, wo man die meisten Freunde hat, denn wenn es um das schlagen der Zeit eines Freundes geht, weckt es den Ergeiz in einem, diese zu schlagen bzw. seine eigene zu verbessern.
Oft fragt man sich aber, wie auch bei den Vorgängern, wie kann der eine einfach mal 2-3 Sekunden schneller als man selber sein?! Ein Sprung in die Bestenliste genügt und es wird einem, sobald man Y drückt, die Wiederholung des Rennens eines Spielers angezeigt. Ganz nützlich, wenn man sehen will, wo man Sekunden auf der Strecke herausholen kann.

Einzug in Trials Fusion hielt das FMX-Tricks-System, wo Ihr zum ersten mal Motorrad-Stunts ausführen könnt, wie z.B. die Figur Superman. Einige Strecken sind so geschaffen, dass Ihr durch ausführen von Stricks Punkte sammeln müsst und nur bei erreichen einer bestimmten Punktzahl bekommt Ihr entweder einer Bronze-, Silber- oder Gold-Medaillie. Natürlich wird da auch euer Sturzverhalten berücksichtigt, was auf einigen Strecken natürlich eher hoch ausffallen wird. Durch das gute Speichermanagement des Spiels, sind div. Checkpoints auf der Streche verteilt, die euch somit wieder aus der Nähe starten lassen, wo Ihr gestürzt seid.

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Was aber leider negativ auffällt, ist das nachladen von Texturen am Anfang einer Strecke. Es dauert zwar nicht lange ist aber ersichtlich. Muss das auf einer aktuellen Konsole sein? Den Spielspaß trübt das nicht, dann sobald mal RT drückt, setzt sich das Motorrad in Fahrt und es geht darum, die Strecke zu meistern.

Zum ersten mal ist diesmal auch ein Quad dabei, was natürlich etwas schwerfälliger daher kommt, wie zum Beispiel die Viper, die sehr sensibel auf Eingaben über den Controller reagiert.

Leider konnten wir den Online-Modus von Trials Fusion nicht testen, denn dieser stand zum Testzeitpunkt noch nicht zu Verfügung. Wir sind uns aber sicher, dass dieser wieder den Spaß bieten wird, wie es der Vorgänger Trials Evolution vorgemacht hat.

Was natürlich nicht fehlen darf ist der Strecken-Editor, der natürlich jetzt noch mehr Funktionen bietet und man locker innerhalb von 30 Minuten eine fertige Strecke bauen kann. Kurz nach Release des Spiels waren bereits einige 1000 Strecken online abrufbar. Die Community-Strecken können wir beim Vorgänger auch, kostenlos geladen werden.

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Was nicht ganz kostenlos ist, sind die DLC’s, die bereits angekündigt wurden. Seit Ihr vom Spiel überzeugt, greift zur Retail-Version des Spiels, denn dort sind alle kommenden DLC’s bereits im Preis enthalten.

Trials Fusion auf bereits für Xbox One, PlayStation 4, PC sowie Xbox 360 erschienen.

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